Bauherren

Bauherren

Posts 1-1 of 1
  • Bernhard Kopff
    Bernhard Kopff    Premium Member
    The company name is only visible to registered members.
    Ökologie gegenüber Kostenreduzierung
    Hallo zusammen,
    es würde mich interessieren wie die Gemeinde zu folgender Frage steht:
    Darf ein Haus mit Blick auf ökologische Vertretbarkeit teurer sein.
    Gewerbliche Bauherren stellen ja schon Überlegungen zu Baukosten und zum Unterhalt an. Im privaten Bereich ist das bestimmt nicht so relevant, trotzdem stellt ein konventionelles Haus mit Kunststoffen und Mischbaustoffen eine erhebliche Menge von Müll und Sondermüll beim Abbruch nach ca. 50 Jahren dar. Dieser Aspekt wird häufig übersehen stellt aber für unsere Kinder eine beachtliche Hypothek dar.
    Provokativ will ich hier als schädliche Baustoffe Kunstsoffe wie PVC; Acrylglas und Polystyrol PU-Schäume und dergleichen aufzählen. Desweitern denke ich an Mineralfasern, Holzschutzmittel, Algizide, Verbundbaustoffe aus Mineralien und Kunststoffen und viel andere Produkte der Bauchemie. Diese Stoffe sind billiger werden oft nur zur Erreichung eines bestimmten Zieles eingesetzt und verursachen aber bei Herstellung und Entsorgung Kosten die von der Gemeinschaft getragen werden müssen und ihre wahre Problematik oft erst später ohne nachvollziebarer Verbindung zum tatsächlichen Verursacher entfalten.
    Diese Baustoffe lassen sich zum größten Teil durch sorgfältige Planung und den Einsatz von geeigneten Baustoffen vermeiden. Beides ist eben etwas teurer aber das Ergebnis ist auch besser. Die Planung und diese ökologisch vertretbaren Baustoffe schliessen aber einige moderne Lösungen aus, z.B. Fassaden ohne Dachüberstand, deckend farbige Fenster und dergleichen.
    Also die Frage ist wieviel wären wir bereit zu bezahlen und auf was würden wir verzichten um unsern Kindern diese Hypothek zu erleichtern, zum Ersparen ist es ja leider zu spät.
    This post was modified on 05 Mar 2011 at 01:45 pm.