Bauhaus

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  • Bruno Toussaint
    Bruno Toussaint    Group moderator
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    Projektunterstützer gesucht für moderne lichtleitende 3D Farbgebungen in Kunst, Design, Architektur.
    Liebe Gemeinde,

    Mutige Farben- und Lackunternehmer und Unterstützer - auch Hochschulen - gesucht für die Entwicklung einer neuen Form der optischen 3D Malerei / Farbgrafik mit direktem Bezug zu Licht und Raum mit lichtleitenden Künstlerfarben. Als Kooperationspartner steht ein Forschungszentrum in Jena bereit, welches das Projekt mit Fördergeldern der Bundesregierung durchführen will. Es fehlt aber noch ein Unternehmen, welches in das Projekt einsteigt.

    Ursprünglich in Köln an der FH Köln zum Freien Künstler ausgebildet, forschte ich in den letzten Jahren in neuartigen Bereichen einer auf Licht reagierenden Farbgebung als "harte" schleif- und polierbare Künstlerfarben und Glasfarben auch für Metallgründe. Diese sind somit auch als Weiter- entwicklung der klassischen "soft" Künstlerfarben aus Acryl zu verstehen, die ursprünglich auf Anregung von Jackson Pollock entwickelt wurden.

    Zum Themenumfeld der Forschung gehörten weiter die historischen Geigenlacke von Antonio Stradivari, welche ebenso ein lichtleitendes Schichtlinsensystem aus Lacken in aufeinander abgestimmter Dichtefolge waren. Ebenso erfolgten Untersuchungen an der räumlichen Reflexion von Blattgold und an der räumlichen Reflexion von Wasser-Glas-Schichtlinsen und ihrer Eigen- schaft, alle Materialien zu vergrößern, diese mittels Mikrobrennpunkten auszuleuchten, und als Bildprojektion darstellen zu können.

    Was ist neu an den Farben. Die Farben präsentieren sich zunächst als Set aus üblichen Airbrushfarben auf Wasserbasis bzw. als Farbkonzentrate mit Opakpigmenten und ultraklaren Glasfarbkonzentraten. Diese werden wiederum kontinuierlich in jeweils zwei Aqualacktypen unterschiedlicher optischer Dichte eingemischt, sodass "harte" Künstlerfarben entstehen.

    Diese individuell einstellbaren und mit Künstlerpigmenten und durchsichtigen Farbstoffen gefärbten Kunstlacke können als Lackdoppel eingesetzt werden und ergeben somit ein lichtein-/-ausleitendes Schichtlinsensystem aus Opak- und Klarfarben, welches eine wesentliche Besonderheit aufweist.

    Zum ersten Mal in der modernen Farbgebung kann die Materialität eines Untergrundes aus rau-wellig-runden Strukturen, Kristallen, Blattgoldgrafik, Metallen, usw. dreidimensional und tiefen- räumlich und ohne jegliche Verzerrung dargestellt werden. Das bedeutet, Materialien spiegeln durch die Farbgebung hindurch. Des Weiteren werden Glas / Spiegel und sonstige Klarmaterialien ebenfalls tiefenoptisch durchstrahlt - mit gerichteter Lichteinlenkung - sodass alle diese Materialien noch durchsichtiger werden. Spiegel werden auf diese Weise wesentlich heller und fotografierbar.

    Die Farbmedien lassen sich für verschiedenste Zwecke einsetzen: Von eher konventionellen Malerei und Farbgrafik in mehreren sich durchdringenden Ebenen unter Einbezug reflektierender Materialien bis hin zur komplexen Op Art oder Farb-Licht-Räumen. Oder in angewandter Form für Werbedisplays, Designoberflächen, Interior, öffentlicher Raum bis hin zum Art Car oder für Fuß- böden als Art Walk und vieles mehr.

    Für die Gestalter bedeutet dies, sie können auf festen Untergründen mit Pinsel und Airbrush gleichzeitig arbeiten, können Farben schleifen und polieren, darüber neue Farbebenen legen, sodass kinetische Farbrasterungen unter Einbezug von grafischer Metallätzung und galvanischer Versilberung oder mit durch die Farbgebung reflektierender Blattgold-Grafik möglich ist.

    Künstler wiederum sind nicht mehr auf klassische Galeriemärkte angewiesen und können sich aktiv um öffentliche Aufträge in der Stadt- und Architekturgestaltung bemühen. Wer mehr wissen will, kann ganz unten in meinem Profil bei Dateianhängen das PDF "Dreidimensionale Lichträume in Glas" öffnen. Gleiche Methodik gilt für Farbgebungen auf anderen Untergründen. Für direkten Kontakt zu innovativen Unternehmern und zu aktiven Förderern oder Stiftungen bin ich dankbar.

    Für den kommerziellen Einsatz als kombinierte Glaslacke mit Opak- und Klarfarben in der Industrie werden allerdings statt lufttrocknender Lacke jetzt heißtrocknende Lacke benötigt. Dies ist mit der Methode nach Antonio Stradivari genauso möglich.

    Viele Grüße, Bruno Toussaint