Bauhaus

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  • Christian Gremme
    Christian Gremme    Premium Member   Group moderator   Xpert Ambassador
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    Umbruch bei Bretz
    Hat zwar wenig mit der Form der Bauhaus-Möbel zu tun, aber Bretz schafft
    es immer wieder neu, den Zeitgeist vorherzusehen, evtl. sogar zu formen?
    Design um des Designs Willen, oder aus der wirtschaftlichen Vorgabe heraus?

    Runter von der Couch
    ein Bericht von Stefanie Bilen

    "Erst Gelsenkirchener Barock, dann schrill, nun wieder anders: Bretz existiert nur deshalb noch, weil sich der Möbelhersteller komplett neu erfunden hat. Und das gleich zweimal.

    Es geht auch schlicht. Die geradlinigen Rückenlehnen und Sitzflächen des Sofas sind aus weißem Leder, es steht auf silbernen Füßen, beigefarbene Abnäher sind die einzige Verzierung. "Mit Don Corleone wollen wir zeigen, dass wir auch anders können", sagt Norbert Bretz, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Möbelherstellers.

    Anders als Zebralook, als schwarzes Leder mit Leopardenverzierung oder dunkelroter samtener Blütenprint. Die schrillen Varianten von Don Corleone gibt es am Hauptsitz der Firma in Gensingen bei Mainz nur im Prospekt zu sehen.

    Bretz erfindet sich neu, wieder einmal. Der Name steht in der Branche für auffällige Muster, grelle Farben und ungewöhnliche Designs. Das ist das Image, und darauf sind Norbert Bretz und sein Bruder Hartmut durchaus stolz. Aber wenn sie Erfolg haben wollen, müssen sie mehr sein als schrill und schräg. Genauso wie sie vor 15 Jahren von Gelsenkirchener Barock umschwenken mussten auf schrill und schräg. Diesmal fällt der Schwenk nicht ganz so rabiat aus.
    (...)"

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