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  • Gebhard Borck
    Gebhard Borck    Premium Member   Group moderator
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    Grün statt grau: Bye-Bye Management!
    Ein offener Brief zum Ausweg aus der Finanzkrise


    Leben Sie auch in einer Welt, in der gerade alles zusammenbricht? In der die schönen, fetten Jahre vorbei sind und die Zukunft eher wie eine dunkle Sturmfront wütend über Ihren Ersparnissen und Hoffnungen grollt?
    Schön, dann gehen Sie doch mit uns ein wenig vor die Tür und lernen Sie unsere Welt kennen: Der Himmel strahlt in leuchtendem Blau und die Wiesen erstrecken sich in saftigem Grün. Ein Bächlein plätschert friedlich glitzernd vor sich hin. Passanten, die uns begegnen, grüßen uns freundlich, bevor sie uns in ein ermutigendes Gespräch über unsere tolle Zukunft verwickeln. Am offenen Kamin bei einem gemeinsamen lukullischen Mahl merken wir wohlig, dass jetzt eine gute Zeit ist, um etwas Neues anzupacken. Es ist eine Zukunft, die uns alle braucht. Ausnahmslos.
    Haben Sie das Gefühl, im Moment läuft so Einiges daneben - ja sind Sie sich dessen sogar sicher? Fühlen Sie sich ohnmächtig und schimpfen Sie über „die Manager“ und „die Politiker“? Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass wir uns den Abgrund, der uns aus allen Zeitungen, Radios und Nachrichtensendungen hämisch entgegenlacht, selbst zuzuschreiben haben?
    Geben Sie die Hoffnung nicht auf: Sie können etwas tun!

    Laden Sie sich den ganzen Text als pdf-Datei zum weiter versenden!
    http://www.gbmensch.de/gberatung/deutsch/images/Artikel/offe...

    Gesamten Kruztext als Newsletter lesen:
    https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=14660016;a...

    Lange Version auf ChangeX lesen:
    http://changex.de/d_a03076.html

    Grüsse
    Gebhard Borck
    This post was modified on 28 Oct 2008 at 10:23 am.
  • Claudia Briese
    Claudia Briese
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    Re: Grün statt grau: Bye-Bye Management!
    Nein, so fühle ich mich nicht! Ich arbeite durchaus in einem Bereich, wo das Finanzengerüst thematisiert wird, aber ich möchte mich nur ungern der allgemeinen Hysterie unterwerfen. Meine Güte, es scheint, die von Ihnen zitierten saftigen, grünen Wiesen sind nur noch Märchen für Einige von uns! ABER, das passiert nicht zum ersten Mal und auch nicht zum letzten Mal! Besinnen wir uns doch auf unsere Fähigkeiten zu analysieren, neue Wege zu finden und neue Chancen zu heben.
    Gruß
    Claudia Briese
  • Ralf Keuper
    Ralf Keuper    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Grün statt grau: Bye-Bye Management!
    Ich möchte mich Frau Briese anschließen und darauf hinweisen, dass für Alarmismus oder Katastrophismus kein Anlass besteht, wenngleich Teile der "klassischen" Medien, und damit sind in erster Linie die Massenmedien gemeint, darin ein neues Thema entdeckt haben. Dabei blendet diese Gruppe der Medienlandschaft gerne aus, dass sie von der Krise allem Anschein nach, wie so viele andere auch, überrascht wurde, weshalb sie jetzt nicht für sich beanspruchen kann, die Zukunft vorhersagen zu können, zumal sie mehr als einmal bewiesen hat, dass sie schlichtweg daneben lag. Vergessen wir nicht, dass das Geschäftsmodell der Massenmedien eben darin besteht, das Feuer zu schüren und nicht in der Verbreitung von Zuversicht, womit sich einer weit verbreiteten Ansicht in der Medienbranche folgend, kaum Geld verdienen lässt.
    Glücklicherwesie schwindet der Einfluss der Massenmedien, nicht zuletzt durch das Web 2.0, zunehmend. Eine Entwicklung, die sich mit der nächsten Internet Generation (u.a. Semantic Web) m.E. noch verstärken wird.
    Nun sind ja nicht alle Medien von dem Alarmismus-Bazillus befallen. So war vor einigen Wochen in der Newsweek in einem Artikel mit der Überschrift „Why Wall Street doesn ´t matter“ im Schlussteil folgendes zu lesen, das die Aussage von Frau Briese stützt, der ich mich hier ebenfalls anschließe:

    "Wall Street will consolidate, and some firms will thrive and profit picking up solid franchises of imploding companies. And then some other crisis will occur, unexpected, and people will once again say that it`s the worst they've seen, and life will go on."

    Verwechseln wir nicht die öffentliche Meinung mit der >veröffentlichten< Meinung einiger weniger, die obendrein noch von einander abschreiben, und besinnen uns stattdessen darauf, was Don Tapscott (Wikonomics) gesagt hat: WE ARE THE MEDIA!

    Der Logik der klassischen Medien folgend, bin ich nun tatsächlich geneigt, darin ein beängstigendes Signal für eine bestimmte Gruppe zu erblicken ;-)))))

    Viele Grüße

    Ralf Keuper