Bielefeld & Ostwestfalen Lippe -XING

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  • Thomas Bliege
    Thomas Bliege
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    Dichtheitsprüfung in Löhne
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrte Gruppenmitglieder,

    hier einmal was zur der bevorstehende Dichtheitsprüfung von Kanalrohren an privaten Abwasserleitungen nach dem Landeswassergesetz (LWG) § 61 a NRW:

    01.12.2010 LÖHNE

    Die Wutwelle gegen das Fremdwasserkonzept

    Jozeph Oude Moleman will eine Bürgeriniative gegen Dichtigkeitsprüfungen gründen





    Gegner

    Löhne

    Fast jeder Löhner wird in den nächsten Jahren zur Kasse gebeten, wenn es um die Sanierung von Regen- und Abwasserleitungen geht. Jozeph Oude Moleman will gemeinsam mit anderen eine Bürgerinitiative gründen. Das Ziel: Der Sanierungszwang in Löhne soll vom Tisch.



    Jozeph Oude Moleman hat sich schlau gemacht in den vergangenen Wochen. Der Inhalt seines dicken Ordners gibt ihm jetzt Gewissheit: "Es wird behauptet, dass eine EU-Richtlinie eine Dichtigkeitsprüfung und eine entsprechende Sanierung vorschreibt. Das stimmt nicht", sagt Oude Moleman und zeigt ein entsprechendes Schreiben der Europäischen Union.


    In Schleswig-Holstein habe sich die Landesregierung bereits entsprechend verhalten und das Thema Dichtigkeitsprüfung bis zum Jahr 2025 auf Eis gelegt. "Das einzige Bundesland, in dem dieser Irrsinn Gesetz geworden ist, ist NRW."

    Landesweit werde so ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für die Tiefbauer angestoßen. "Da kann man sich schon vorstellen, dass da ein gewisser Lobbydruck dahinter steckt." Oude Moleman ist ebenso wenig bereit, wie sein Mitstreiter Rudi Litzbarski mehrere tausend Euro in die mögliche Sanierung der Leitungen zwischen Haus und Kanalnetz zu investieren. "Glauben Sie, irgend ein anderes Land in der Europäischen Union macht so was? Zum Beispiel Spanien oder Polen?", fragt Litzbarksi.

    Auch wenn manche Leitungen undicht seien, so stehe doch der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis. "Wer macht denn die Umwelt kaputt? Die Landwirtschaft und die Industrie", ärgert sich Litzbarski.

    Beide fürchten, dass die hohen Kosten viele Grundstückseigentümer überfordern. "Gucken Sie sich mal die Rentner an, die mit ihrer Rente gerade ihr Haus halten können.Wenn dieses Konzept so durchgezogen wird, ist das eine Form der Enteignung", findet Jozeph Oude Moleman. Der gebürtige Niederländer fürchtet auch, dass durch die vorgeschriebenen Dichtigkeitsprüfungen erst recht Schäden an den Rohren entstehen. "Durch die Druckprüfung entstehen Lecks, die vorher nicht waren", zitiert er aus einem Thesenpapier einer Bürgerinitiative aus Schleswig-Holstein.

    Oude-Moleman will gemeinsam mit Rudi Litzbarski und Michael Kaluza eine Wutwelle gegen das Fremdwasserkonzept organisieren. Möglichst schnell soll sich eine Bürgerinitiative gründen. "Wir wollen Widerspruch einlegen und uns an eine Petition an den Nordrhein-Westfälischen Landtag hängen, die gerade auf den Weg gebracht wird. Außerdem brauchen wir hier vor Ort einen Rechtsanwalt, der uns unterstützt."

    Quelle: http://www.nw-news.de (Ausgabe: Löhne)

    Mit freundlichem Gruß, Th. Bliege

    http://www.kanalrohrdichtheitsprüfung.de
  • Björn Schorre
    Björn Schorre
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    Re: Dichtheitsprüfung in Löhne
    Hallo,

    vielen Dank für die Infos.
    Hier zur Vervollständigung der direkte Link zum Bericht.
    http://www.nw-news.de/lokale_news/loehne/loehne/4036363_Die_...


    Björn Schorre
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