Bielefeld & Ostwestfalen Lippe -XING
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Isabell Dierkes Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Eine Ökonomie der Liebe?
Liebe und geliebte Ostwestfalen,
ich habe ein Video gesehen, das mich sehr inspiriert hat und das ich gern hier teile. Es ist leider in Englischer Sprache. Aus Rücksicht auf die Menschen, die diese Sprache nicht so gut verstehen habe ich den Text übersetzt und unten eingefügt. Ich wünsche mir einen regen Austausch zu dem Thema, auf daß eine "joined creativity" unsere Gemeinschaft beflügelt.
Mit freundlichem sonntäglichen Gruß,
Isabell Dierkes
http://www.youtube.com/watch?v=BRtc-k6dhgs&feature=share...
Occupy Wallstreet - the movement (Die Bewegung)
In diesem Video geht es nicht darum, daß die 99% die 1% besiegen. Sie würden das nächste Kapitel dieser Geschichte bereits kennen:
Die 99% würden ein neues 1% formen.
Darum geht es hier nicht.
Worum es geht, ist, daß wir eine Welt bilden wollen, von der unser Herz uns sagt, daß sie möglich ist.
Eine heilige Welt, eine Welt, die für alle gut ist, eine heilsame Welt, eine friedliche Welt.
Wir können nicht einfach sagen: "Wir wollen eine friedliche Welt."
Die Forderungen müssen schon genau sein. Aber alles, was Menschen zum Ausdruck bringen können, können Sie in der Sprache des herrschenden politischen Diskurs tun. Und dieser ganze politische Gedankenaustausch ist bereits zu begrenzt. Das bedeutet, daß konkrete Forderungen zu stellen, die Bewegung irgendwie beschneiden und ihr das Herzblut nehmen würde.
Also ist es ein Paradox, was die Bewegung übrigens versteht.
Das System funktioniert für die 1% ebenso wenig. Wenn Sie Geschäftsführer wären, würden Sie die gleichen Entscheidungen treffen. Institutionen haben ihre eigene Logik.
Das Leben ist auch an der Spitze öde und alle Blasen der Reichen sind nur ein unechter Ersatz für den Verlust dessen, was wirklich zählt.
Der Verlust von Gemeinschaft, der Verlust von Verbundenheit, der Verlust von Nähe, der Verlust von Bedeutung.
Jeder Mensch möchte ein sinnvolles Leben führen. Und heute leben wir in einer Geldwirtschaft, in der wir nicht davon abhängen, daß uns jemand etwas schenkt, wir aber alles kaufen können. Daher brauchen wir niemanden, denn wer auch immer meine Nahrung angebaut, meine Kleidung gemacht oder mein Haus gebaut hat - wenn sie sterben, wenn sie mir fremd werden oder mich nicht mehr mögen, ist das kein Problem, dann bezahle ich einfach jemand anders dafür.
Es ist hart, eine Gemeinschaft zu schaffen, wenn wir eigentlich wissen, daß wir einander nicht brauchen. Also treffen wir uns, machen was zusammen oder konsumieren zusammen.
Aber gemeinsamer Konsum schafft keine Nähe. Nur gemeinsam kreativ zu werden und Geschenke schaffen Nähe und Verbindung. Wir haben solche Geschenke, die wichtig sind, so wie jede Art Ihre Geschenke für das Ökosystem hat und die Ausrottung einer Art jeden verletzt. Das gleiche gilt für alle Menschen. Wir haben alle ein notwendiges und wichtiges Geschenk zu geben.
Seit langer Zeit hat uns der Verstand erzählt, es sei ein verrückter Ansatz, danach zu leben, was wir geben wollen.
Aber ich denke, in der Zeit, in der mehr und mehr Menschen aufwachen für die Wahrheit, daß wir hier sind, um zu geben und diesen Wunsch verspüren und die Tatsache anerkennen, daß der andere Weg sowieso nicht funktioniert, erfahren wir mehr Bestätigung. Menschen erfahren, daß es nicht verrückt ist, sondern sinnvoll - daß das bedeutet zu leben.
Und wenn wir diese Bestätigung erfahren, müssen unser Verstand und unsere Logik nicht mehr kämpfen gegen die Botschaft unseres Herzens, die möchte, daß wir dienen und nützlich sind.
Diese Veschiebung in unserem Bewußtsein ist allgemeingültig, sowohl für die 99% wie für die 1%. Es erwacht in verschiedenen Menschen und auf verschiedene Weise. Ich glaube, daß Liebe die gefühlte Erfahrung von Verbindung mit einem anderen Wesen ist.
Ein Ökonom sagt: "Mehr für dich ist weniger für mich", aber der Liebende weiß: "Mehr für dich ist auch mehr für mich."
Wenn wir jemanden lieben, dann ist das Glück des Geliebten auch mein Glück. Sein Schmerz ist auch unser Schmerz. Das Gefühl von "Selbst" erweitert sich und schließt andere Wesen mit ein. Das ist Liebe. Liebe ist die Erweiterung des "Selbst", um den "Anderen" einzubeziehen. Und das ist eine andere Form von Revolution. Da ist niemand, gegen den es zu kämpfen gilt.
Kein "Böses". Jeder hat eine einzigartige Berufung. Und es ist höchste Zeit, darauf zu hören. So wird die Zukunft aussehen. Es ist an der Zeit, dafür bereit zu werden und sich aufzumachen, seinen Beitrag zu leisten, damit es geschehen kann.
- 27 Nov 2011, 3:08 pm
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Petra Zreik Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Eine Ökonomie der Liebe?
Liebe Frau Dierkes,
vielen Dank für den Link auf dieses inspirierende Video und besonderen Dank für die Übersetzung des Textes. Ich hoffe und wünsche, dass die Menschen mehr und mehr in ein neues, anderes Bewusstsein finden.
Herzliche Grüße
Petra Zreik
Living in OWL
- 02 Dec 2011, 09:34 am
