Einige Worte zum Thema Milch
Tradition und Literatur haben uns beigebracht, dass Milch und Honig fließen müssen, dass gerade für Kinder die Milch eine freundliche, gefällige und notwendige Nahrung sei. Das versucht uns besonders die Milchwerbung fast täglich über alle Medien vor Augen zu führen. In der Tat hat die Kuhmilch mehr Kalk, mehr Fett, mehr Cholesterin und auch mehr Substanzen, die Allergien erzeugen. Das Fett macht bei Vollmilch 49 % der Kalorien aus. Ferner hat Milch einen Überschuss an Protein in Form von Kasein, mit dem unser Körper aus Mangel an dem Enzym LAB sehr schwer fertig wird. Dazu kommen die Kohlehydrate, Milchzuckermoleküle, die ebenfalls von Erwachsenen nicht verdaut werden können, weil sie das Enzym Laktase ab der Entwöhnung von der Mutterbrust nicht mehr besitzen. Wenn man bei Milch von perfekter Nahrung spricht, vergisst man, dass Milch keine Faserstoffe enthält und einen großen Mangel an Linolsäure, Eisen, Niacin und Vitamin C hat. Sie ist sicherlich ein perfekter Stoff, aber nur für das Kalb bis zur Zahnbildung, das sehr schnell wächst, Horn und Hufe hat, aber ein verhältnismäßig kleines Gehirn. Im Gegensatz dazu wächst der Mensch langsam, unser Gehirn wächst umfangreicher und unsere Lebensspanne ist mehrfach höher als diejenige einer Kuh. Milch ist eine exklusive Nahrung für den Säugling und das Saug kalb.
Nur bis zum 3. Lebensjahr kann ein Kind die Milch einigermaßen richtig aufnehmen und verarbeiten, wenn sie von der Kuh kommt. Muttermilch dagegen kann ein Kind bis zum 5. und 6. Lebensjahr problemlos verarbeiten und Kinder, die lange gestillt wurden, sind erfahrungsgemäß im Durchschnitt gesünder als andere. Die pasteurisierte Kuhmilch ist vielleicht das am meisten verkleisternde Produkt, bringt entsprechend der medizinischen Literatur die höchste Verstopfungsrate und erzeugt, neben den Getreideprodukten, die meisten Allergieprobleme.
Wie steht es mit dem Kalk, der in der Milch enthalten ist und so gut für den Aufbau und die Stärkung der Knochen sein soll? Eine Untersuchung an insgesamt 78 000 amerikanischen Krankenschwestern zeigte bei denen, die täglich mindestens zwei Gläser Milch tranken, sogar ein leicht erhöhtes Risiko, sich die Knochen zu brechen. Anti-Milch-Gruppen, entsprechend einem Bericht im Stern 49/99, sprechen angesichts solcher Forschungsergebnisse und gleichzeitiger Pro-Milch Propaganda von "Milchkonsumrassismus" - in den sonst politisch so korrekten USA ein hartes Wort. Die Autorin des Stern-Berichtes "Sauer macht gebrechlich" Jattua von Campenhausen schreibt weiter:"Darüber, warum die Knochen im Alter so porös und brüchig werden, sei allerdings wenig bekannt. Jetzt mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Auswirkungen des pH-Wertes im Körper bislang unterschätzt wurden. Milch versäuert den Körper und lässt den pH-Wert des Körpers im sauren Bereich." Hinzu kommt noch die Azidose starre der roten Blutkörperchen, die ihre Elastizität einbüßen und dadurch die Knochen nur unzureichend versorgen können. Westeuropäer und Nordamerikaner haben den höchsten Milchkonsum der Erde und müssten der Milch-Proganda entsprechend die besten Knochen der Welt haben, richtige Superknochen, unzerbrechlich! Aber genau das Gegenteil ist wahr. Diese milchtrinkenden Völker haben im Alter mehr morsche Knochen, da die Milch noch zusätzlich der größte Kalkräuber ist. Zuerst wird ja die Milch erhitzt durch die Pasteurisierung. Durch die Pasteurisierung wird die Milch für den Körper im Magen sauer und bildet im Magen einen Klumpen. Die Milch versäuert den Körper und der eigene Körper benutzt daher zur Entsäuerung, also zur Neutralisierung der Säure, den Kalk von unseren Knochen. Gleichzeitig werden durch die Azidose starre der roten Blutkörperchen im sauren Milieu die Knochen ungenügend mit Nährstoffen versorgt. So ist an der ganzen Milchgeschichte genau das umgekehrte wahr. Wir lesen regelmäßig Berichte in den Zeitungen, die vermutlich von der Lobby der Milchproduzenten bezahlt sind, wie wichtig die Milch ist, besonders im hohen Alter, wegen des Kalkgehaltes. Am besten sei es, so wird empfohlen, gleich 3 Liter jeden Tag zu trinken. Das wäre natürlich ideal für die Milchindustrie aber wahrscheinlich schlecht für unsere Gesundheit. Nun gibt es Völker, die überhaupt keine Milch trinken. Und wie sieht es dort aus mit deren Knochen? Alles perfekter und besser als bei den milchtrinkenden Völkern. Dr. K.A. Oster und Dr. D. Ross berichteten, dass die Milch bei den zahlreichen bisher bekannten Ursachen beim Herzinfarkt noch vor Cholesterin und Nikotin liegt. Das sollte doch zu denken geben. Ersetzen Sie lieber Milch durch Milchprodukte. Zu den hochwertigsten und leichtverdaulichen gehören der Joghurt und die vielen Käsesorten. Bei diesen erfolgte schon der Abbau des Eiweißes. Milchzucker und Fett wurden verändert.



