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Weiterleitung
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»Milch, Macht und Märkte« / "Konsequenzen der niedrigen Milchpreise"
D 2008
3sat
Freitag, 06.11.2009, 17:15 - 17:45 Uhr
»Hauptsache billig - das ist für viele Kunden hierzulande das entscheidende Kriterium beim Einkauf. Das gilt auch für den täglichen Liter Milch. Zu Dumpingpreisen verkaufen viele Supermärkte dieses Lebensmittel. Den Kunden freut´s. Dass aber der Milchpreis in Europa auch direkte Folgen für ärmere Länder auf anderen Kontinenten hat, ist kaum jemandem klar. Durch die Handelsliberalisierung wird immer mehr Milch produziert, die zu günstigsten Preisen in den Supermärkten landet. Effektiv arbeitende Großbetriebe verdrängen Kleinbauern und ruinieren so gewachsene landwirtschaftliche Strukturen.
Hochsubventionierte Überschüsse werden zu Niedrigstpreisen auf dem Weltmarkt gehandelt - unter anderem auch in Afrika. Dort haben die Kleinbauern keine Chance mehr, ihre Produkte zu fairen Preisen zu verkaufen. Mühselig aufgebaute lokale Milchgenossenschaften werden so zerstört, den Bauern die Existenzgrundlage entzogen. Die Weichen für diese Entwicklung werden von den europäischen Agrarministern gestellt. Ihre Politik zielt darauf, auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Zum Nachteil der Kleinbauern - in Europa und Afrika.
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www.arte.tv / thema ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.«
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