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Frank Weber Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Die "Causa Wulff"
Wie heißt es so schön... Der Fisch fängt am Kopfe an zu stinken.
Die aktuelle „Causa Wulff“ lehrt uns viel auch mit Blick auf Führung und Vorbildfunktion von Führungskräften. Wir wissen (eigentlich), welch hohen Stellenwert persönliche Glaubwürdigkeit in diesem Kontext hat.
Glaubwürdigkeit erlebt durch Kongruenz von Reden und Handeln sowie durch Konsistenz von Aussagen im Zeitablauf. Dauerhaft und nachhaltig gespeist durch Wahrhaftigkeit, Authentizität und Transparenz – ernsthaft erlebbar und nicht als bloßes Lippenbekenntnis.
Nichts ist aber so schlecht, dass es nicht auch als abschreckendes Beispiel taugen kann… oder eben als Reflektionsfläche für täglich erlebtes oder angewendetes Führungsverhalten in den Betrieben und Organisationen.
In der Hoffnung auf sich noch einstellende positive Beispiele für Glaubwürdigkeit in 2012.
- 05 Jan 2012, 4:07 pm
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Jochen BildowerThe company name is only visible to registered members.Re: Die "Causa Wulff"
Das Vertrauen sollte man auch in Situationen des Zweifels nicht zu schnell verlieren. Die tendenziöse Berichterstattung der Medien scheint von großen Bevölkerungsteilen ungefiltert als Wahrheit adaptiert zu werden und die propagierten Nachrichten ungefiltert als Wahrheiten in die eigene Überzeugungen aufgenommen. Das sollte so heute nicht mehr sein. In seiner Abschlussrede hat Köhler die Wahrhaftigkeit in der Presse und in der Politik vermisst. Ich denke diese "Causa" sagt viel mehr darüber aus wie schnell unsere Nation doch bereit ist sich Verleumdungen und Beschwerden an zu schließen ohne die Berichterstattung kritisch überprüft zu haben. Einmal mehr hat die Presse mich zutiefst abgeschreckt. Als voreingenommen und abhängig erscheint mir diese Medienberichterstattung, welcher ich nicht mehr glauben will, dass sie nicht selbst tief verstrickt ist in die nationale und internationale Politik, und tief unterwandert ist von Lobbyisten. Abhängig von Medienmogulen deren vierte Macht in demokratischen Staaten unbegrenzt scheint. Und deren Verantwortungsbereitschaft ich nicht mehr anerkennen mag. Und die Deutschen scheinen die Ihnen hingeworfenen Happen weitgehend ungefiltert auf zu greifen und mokieren sich über was auch immer gerade in der Zeitung steht - in diesem Falle Wulff. Bis sie sich zuletzt selber nicht mehr wiedererkennen können.
Köhler erschien mir zwar bisher der stärkere Präsident gewesen zu sein, doch wäre es denn wirklich wünschenswert, wenn es den Medien gelänge einen weiteren Präsidenten aus seinem Amt zu drängen?
- 05 Jan 2012, 8:04 pm
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Frank Weber Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Die "Causa Wulff"
Sie machen einen guten Punkt. Doch weiß ich nicht, wer am Anfang der Bewegung steht... Die Medien oder das Volk... Ich würde dem Volk kein so schlechtes Zeugnis ausstellen wollen. Eine nahezu unreflektierte Übernahme von Positionen vermag ich nicht zu erkennen.
Gleichwohl stimme ich Ihnen in der Bewertung der "Medienmacht" zu. Es scheint kein funktionierendes Korrektiv zu geben. Das ist gewissermaßen fatal. Insofern gelten meine Aussagen zur Glaubwürdigkeit auch für die Medien und die Chefredakteure.
- 06 Jan 2012, 12:26 am
