CAD, CAM, CNC

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  • Daniel Plos
    Daniel Plos
    The company name is only visible to registered members.
    ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Auf Knopfdruck: Vom CAM-System auf die Maschine

    iDNC sorgt bei SYKATEC für weniger Fehler, bessere Maschinenauslastung, niedrigere Kosten und durchgängige Nachvollziehbarkeit.
    Bei Maschinenstundensätzen von 60-150 Euro mit den in Deutschland und Österreich erheblichen Personalkosten, bietet eine Optimierung der Maschinenauslastung wesentliche Kostenvorteile. Dies war einer der Gründe, warum sich die SYKATEC GmbH in Erlangen für iFactory iDNC entschied. Allein mit der dadurch erzielten Verkürzung der Rüstzeiten um etwas mehr als 4% schöpft SYKATEC bereits erhebliche Kostenvorteile aus.

    Das Unternehmen, das von Sonntag 22 Uhr bis Samstag 14 Uhr rund um die Uhr einen durchgängigen Schichtbetrieb fährt, konnte sich seit seiner Gründung 2001 als hocheffizienter und flexibler Lohnfertiger und Systempartner bei der Herstellung hochkomplexer Bauteile und Werkzeuge erfolgreich am Markt etablieren. Vom Einzelteil bis zur Serie, von der Entwicklung bis zur logistikkonformen Lieferung ans Band: das Angebot ist dank des hochmodernen Maschinenparks und der hochqualifizierten Mitarbeiter so umfassend, dass namhafte Firmen wie Siemens, Bombardier oder Masterguard heute zu den Referenzkunden des Unternehmens gehören.

    Automatisierung ist Trumpf, wenn es um Optimierung, Versionierung, Auditierung und Zertifizierung geht
    Die bessere Auslastung der Maschinenkapazitäten war nur einer der Gründe für eine DNC-Lösung, zahlreiche weitere sprachen ebenfalls dafür. So wurden bis Ende 2009 die NC-Programme für die insgesamt neun Trumpf-Stanzmaschinen im Dateisystem am Server verwaltet, was gewisse Probleme nach sich zog. Obwohl ausschließlich Trumpf-Maschinen der Modellreihen TruPunch 5000r, HSL 2025 und Trumatic TC 6000L genutzt werden, traten aufgrund unterschiedlicher Softwarestände als Folge der kontinuierlichen Weiterentwicklung seitens des Maschinenherstellers immer wieder Komplikationen auf. Wurde ein NC-Programm von einer Maschine mit neuerem Softwarestand abgerufen und anschließend zurückgespielt, war es von Maschinen mit älterem Softwarestand nicht mehr lesbar. Updates auf den Maschinen werden bei SYKATEC nur vorgenommen, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
    „Zum einen gilt, ‚Never change a running system‘, denn niemand führt gerne Änderungen an einer funktionsfähigen Umgebung durch. Zum anderen ist das Nachrüsten älterer Maschinen mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand verbunden“, führt Edwin Heumann, bei SYKATEC verantwortlich für die Auswahl des DNC-Systems, als Begründung an.
    Eine Versionierung der unterschiedlichen NC-Programmstände im Dateisystem, die sich z.B. aufgrund von Konstruktionsänderungen oder Verbesserungen der Fertigungsprozesse einstellen, war nur mit hohem manuellem Aufwand möglich. Darüber hinaus war man von der Disziplin der einzelnen Mitarbeiter abhängig – ein Aspekt, den die Verantwortlichen beseitigen wollten, da er nicht die Qualitätsansprüche des Unternehmens erfüllt. Das Managementsystem der SYKATEC unterliegt der ständigen Verbesserung mit dem Ziel, die Qualität der Produkte und Prozesse zu erhöhen.

    Hinzukamen steigende Audit-Anforderungen seitens der Kunden. Die komplette Dokumentation des Wertschöpfungsprozesses über die gesamte Lieferkette ist heute unverzichtbar. Jeder Schritt im Zuge der Fertigung soll eindeutig nachvollziehbar sein, um allen Nachweispflichten zu genügen. SYKATEC muss jederzeit in der Lage sein, auf die Frage “Mit welchem Programm wurde zu welchem Zeitpunkt auf welcher Maschine was gefertigt?“ eine eindeutige Antwort zu geben. Dies ließ sich manuell nicht effizient umsetzen.

    iDNC von TECHSOFT hat bei der Auswahl die Nase vorn
    Auf der Suche nach einer passenden Lösung, bei der die verschiedensten Werkzeuge evaluiert wurden, stieß man 2008 auf das ifactory Produktportfolio und damit auf iDNC.
    „Bei den praktischen Tests hat sich iDNC als die flexibelste Lösung erwiesen, die für verschiedenste Steuerungen und Anwendungen schnell angepasst werden kann. Ein großer Vorteil ist auch die Tatsache, dass iDNC direkt auf der Steuerung zum Einsatz kommt. Man kann von der Steuerung direkt über den Internet-Explorer auf den Server zugreifen. Damit ist kein zusätzlicher PC je Maschine mehr erforderlich, was die Kosten niedrig hält. TECHSOFT zeigte sich auch als Engineering-Partner enorm flexibel. Die Entfernung spielt heutzutage dank Remote-Zugriff und günstiger Telefonie keine Rolle mehr, der Support ist auch über Hunderte von Kilometern problemlos möglich“, begründet Edwin Heumann die Entscheidung für den Anbieter aus Österreich.

    iDNC überzeugte aber nicht nur funktional. Dank der ansprechenden und intuitiv verständlichen Oberfläche ließ sich die Lösung bei sehr geringem Schulungsaufwand schnell und effizient einführen, so dass die bis dato vorhandenen Defizite innerhalb kurzer Zeit beseitigt werden konnten.

    Geänderte Prozesse sorgen für beschleunigte Abwicklung bei mehr Qualität
    Bei der Übergabe des NC-Programms an iDNC werden die Metadaten automatisch aus dem NC-Programm extrahiert, was nicht nur den Ablauf beschleunigt, sondern auch Fehler zu vermeiden hilft. Sobald das Programm in iDNC abgelegt wurde, steht es automatisch an allen Arbeitsplätzen zur Verfügung und kann von dort aus abgerufen werden. Da seitens iDNC ein Programm immer einer Maschine und damit einer Steuerung zugeordnet ist, sind Verwechslungen bzw. damit verbundene Produktionsfehler weitestgehend ausgeschlossen.
    Und auch Sonderfälle wurden berücksichtigt. Da beispielsweise der Biegevorgang manuelle Interaktionen benötigt, können Biegeprogramme auf den einzelnen Maschinenbediener abgestimmt sein. So können sich die NC-Programme eines „großen“ und eines „kleinen“ Maschinenbedieners unterscheiden. iDNC erlaubt die benutzerbezogene Speicherung der NC-Programme und stellt sicher, dass jeder nur „seine“ Version abrufen kann.
    Tritt während der Bearbeitung auf der Maschine ein Fehler auf, ist eine lokale Korrektur möglich, um den aktuellen Fertigungsauftrag abzuarbeiten. Das Programm wird aber nicht mehr zurückgespielt, die Fehlerkorrektur erfolgt ausschließlich im CAM-System.

    Ein großer Vorteil aus Sicht von SYKATEC ist die Tatsache, dass man in iDNC nicht nur die NC-Programme verwalten kann. So werden CAD-Zeichnungen als PDF-Dateien, verschiedene Fertigungs- oder Verpackungshinweise als Textdatei und – wenn erforderlich – auch Aufspannskizzen sowie die notwendigen Werkzeuginformationen direkt beim NC-Programm abgelegt. Alle für einen Arbeitsauftrag erforderlichen Informationen stehen dem Maschinenbediener damit auf Knopfdruck zur Verfügung. Das sorgt für eine weitere Beschleunigung der Abläufe und hilft, Bedienfehler zu vermeiden, die aufgrund der sehr stringent mit iDNC umgesetzten Vorgänge auf ein Minimum reduziert wurden.

    „Vor iDNC war der gesamte Prozess wesentlich zeitintensiver. Darüber hinaus kam es immer wieder zu Fehlern. Halten sich die Maschinenbediener heute an die Vorgaben, sind Fehlbedienungen quasi ausgeschlossen“, freut sich Edwin Heumann.

    Wer, was, wann, wo – und das jederzeit auf Knopfdruck
    Den Anforderungen der Kunden nach transparenter Nachvollziehbarkeit des Fertigungsprozesses wird dank iDNC durchgängig Rechnung getragen.
    So wird bereits beim Ablegen des NC-Programms in iDNC anhand der Zeichnungsnummer, des Dokumentenstandes sowie des Arbeitsplatzes überprüft, ob eine Vorläuferversion dieses Programms vorliegt. Ist dies der Fall, wird diese gesperrt und ein neuer Datensatz angelegt. Diese automatische Versionierung der NC-Programme deckt einen Aspekt der geforderten nachträglichen Überprüfbarkeit der Abläufe ab. Ein detailliertes Logbuch innerhalb von iDNC erledigt den Rest. So wird anhand von IP, Benutzer-Account und abgerufenem Datensatz protokolliert, wer welches Programm von welcher Maschine abruft.

    Dabei werden nicht nur unterschiedliche Stände der NC-Programme in iDNC verwaltet. Es ist auch problemlos möglich, identische Teile eines Kunden, die – z.B. aufgrund unterschiedlicher internationaler Standorte – in verschiedenen Ausprägungen gefertigt werden sollen, in iDNC so abzubilden, dass die Abläufe in der Fertigung jederzeit nachvollziehbar bleiben.
    Prozesskette in Kürze geschlossen

    Nach 12 Monaten manueller Übergabe der NC-Programme an iDNC wird in Kürze auch der Schritt Richtung CAM automatisiert. Die Berater von TECHSOFT werden die beiden CAM-Systeme, die das Unternehmen derzeit nutzt, mit iDNC koppeln und damit für eine automatisierte Übergabe der NC-Programme sorgen.

    Auch hier erwartet sich das Unternehmen eine weitere Zeitersparnis – man schätzt, dass rund 8% erzielt werden. Den größten Vorteil sieht Edwin Heumann aber wiederum in jenem Zuwachs an Qualität, den man durch die durchgängige Automatisierung der Prozesse erreicht.
    „iFactory iDNC hat sich bei SYKATEC nicht nur als Datenübertragungssoftware für unsere NC-Programme, sondern als das wesentliche Informationssystem für unsere Fertigung etabliert. Durch die Automatisierung mit iDNC sind bereits heute zahlreiche Fehlerquellen ausgeschlossen und wir können unsere Maschinenkapazitäten besser ausschöpfen“, bringt Edwin Heumann den Nutzen auf den Punkt. „Sobald die CAM-Integration abgeschlossen ist, ist auch die Prozesskette vollständig geschlossen, was uns einen weiteren Produktivitätsschub bringen wird.“

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    Ich freue mich auf Diskussionen zum Thema "Shopfloor Datenmanagement" mit Ihnen

    Daniel Plos
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    Hans Adams    Premium Member
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    Re: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Daniel Plos schrieb:
    Auf Knopfdruck: Vom CAM-System auf die Maschine
    Hinzukamen steigende Audit-Anforderungen seitens der Kunden. Die komplette Dokumentation des Wertschöpfungsprozesses über die gesamte Lieferkette ist heute unverzichtbar. Jeder Schritt im Zuge der Fertigung soll eindeutig nachvollziehbar sein, um allen Nachweispflichten zu genügen. SYKATEC muss jederzeit in der Lage sein, auf die Frage “Mit welchem Programm wurde zu welchem Zeitpunkt auf welcher Maschine was gefertigt?“ eine eindeutige Antwort zu geben. Dies ließ sich manuell nicht effizient umsetzen. >

    Sicher ein wesentliches Problem.

    Wie stellen Sie Authentizität und Integrität der Programme sicher?

    Welche Steuerungen eignen sich?

    fragt HA sehr kritisch.

    BTW: Den Rest kann man fertig kaufen, Transaktionstaugliche Dateisysteme zusammen mit einem feingranularem System der Rechtevergabe.
  • Daniel Plos
    Daniel Plos
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    Re^2: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Wie stellen Sie Authentizität und Integrität der Programme sicher?
    Durch die klare Zuordnung der Maschinen zu den Programmen und der Auswertung einer Logdatei.
    (Wer hat was wann geändert, wer darf Änderungen durchführen)




    Welche Steuerungen eignen sich? Alle Steuerungen, die NC Daten lesen können.
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    Hans Adams    Premium Member
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    Re^3: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Daniel Plos schrieb:
    Wie stellen Sie Authentizität und Integrität der Programme sicher?
     
    Durch die klare Zuordnung der Maschinen zu den Programmen und der Auswertung einer Logdatei.

    1) Sie wissen aber schon, dass diese Zuordnung eine k->m mit m<n ist...
    (k Anzahl fertigend, m typgleich, n vorhanden)... Von daher eine eindeutige Zuordnung Kokolores ist.

    2) Sie wissen aber auch, dass diese WKZMs nicht nur einer rechtlichen Organisation angehören müssen, geschweige denn an einem Ort stehen.... Auftragsfertiger, Prototypenfertiger etc. etc.

    (Wer hat was wann geändert, wer darf Änderungen durchführen) >

    3) Sie wissen aber auch, dass mit o.g. Verfahren die Authentizität und Integrität von Dokumenten weder sichergestellt noch (gerichtsfest) nachgewiesen werden können.

    4) Sie ahnen hoffentlich, dass wir hier bei Fertigungsfehler von Schadensvolumina in den Größenordnunge bis 30.000EUR bzw. ca. 150.000EUR sprechen. (Tiefzielwerkzeug mit Untermaß, verbohrtes Stanzfolgewerkzeug auf Lehrenbohrwerk), ggf. zusätzlich Maschinenschaden.....

    Welche Steuerungen eignen sich?
    Alle Steuerungen, die NC Daten lesen können.

    Wie weisen Sie nach, dass die Daten korrekt an die Steuerungen übertragen worden sind, und nicht Ihr Produkt schadensverursachend war? Bei Schaden an Leib und Leben nützt ihnen ein privatrechtlicher bzw. vertraglicher Haftungsausschluss gar nichts.

    Sie wären der ideale Sündenbock sowohl von Betreibern als auch von Herstellern der WKZMs.

    HA, der sich nur noch wundert.....
    This post was modified on 12 Oct 2011 at 11:00 am.
  • Daniel Plos
    Daniel Plos
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    Re^4: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Hans Adams schrieb:
    Daniel Plos schrieb:
    Wie stellen Sie Authentizität und Integrität der Programme sicher?
     
    Durch die klare Zuordnung der Maschinen zu den Programmen und der Auswertung einer Logdatei.
     
    1) Sie wissen aber schon, dass diese Zuordnung eine k->m mit m<n ist...
    (k Anzahl fertigend, m typgleich, n vorhanden)... Von daher eine eindeutige Zuordnung Kokolores ist.

    Wissen wir …
    in iDNC werden NC-Programme grundsätzlich einer Maschine (WKZM) zugeordnet.
    NC-Programme werden ja entweder direkt auf einer WKZM erstellt und von dort dann ins iDNC hochgeladen oder werden von einem CAM-System eingelagert.
    In der iDNC-Maschinenkonfiguration werden zusätzlich noch Informationen hinsichtlich der verwendeten Steuerung/Ausrüstung verwaltet - iDNC kennt daher die kompatiblen Maschinen.
    Es ist daher mit iDNC möglich NC-Programme anzufordern, welche direkt der jeweiligen Maschine oder einer kompatiblen Maschine zugeordnet sind.


     
    2) Sie wissen aber auch, dass diese WKZMs nicht nur einer rechtlichen Organisation angehören müssen, geschweige denn an einem Ort stehen.... Auftragsfertiger, Prototypenfertiger etc. etc.
    (Wer hat was wann geändert, wer darf Änderungen durchführen)

    Wissen wir auch...
    iDNC ist eine Service-orientierte Web-Anwendung und unterstützt mehrere Standorte.
    Zugriffe u. Aktionen (wer darf ändern, übertragen, etc. ) können mittels eines Rechtesystems konfiguriert werden.



    >
     
    3) Sie wissen aber auch, dass mit o.g. Verfahren die Authentizität und Integrität von Dokumenten weder sichergestellt noch (gerichtsfest) nachgewiesen werden können.
    >
    Sieht so aus...
    a) Erfolgt die Kommunikation zu den WKZM via RS232 werden die Daten direkt via Serial-Server von der RS232-Schnittstelle der WKZM abgenommen (elektr. Störungen können durch kurze serielle Verbindungskabel vermieden werden). Diese Serial-Server werden via Software-Connector von iDNC angesteuert. Bei der Maschinen-Zuordnung kann daher nicht gemogelt werden.
    Authentizität u. Integrität der Programme werden durch entspr. Trägerprotokolle sichergestellt. Bei der Verwendung eines Web-GUIs für die Anforderung kann zusätzlich noch eine Benutzer-Authentifizierung eingefordert werden.
    b) Maschinenanbindung unter Verwendung von Software-Connectoren (vom Steuerungshersteller):
    Authentizität u. Integrität der Programme wird durch entsprechende Träger- u. Applikations-Protokolle sichergestellt.
    Eine zusätzliche Benutzerauthentifizierung ist natürlich auch hier möglich.
    c) Maschinenanbindung über verbundene Netzwerklaufwerke (sharedFolder):
    Authentizität u. Integrität der Programme wird auch hier durch entspr. Trägerprotokolle u. Zugriffsschutz sichergestellt.



    4) Sie ahnen hoffentlich, dass wir hier bei Fertigungsfehler von Schadensvolumina in den Größenordnunge bis 30.000EUR bzw. ca. 150.000EUR sprechen. (Tiefzielwerkzeug mit Untermaß, verbohrtes Stanzfolgewerkzeug auf Lehrenbohrwerk), ggf. zusätzlich Maschinenschaden.....
    Die Brisanz der Thematik ist uns bewusst - wir machen das schon seit mehr als 15 Jahren.
    Würden unsere Lösungen nicht funktionieren, hätten wir keine zufriedenen Kunden und wären wir nicht mehr am Mark!


    Welche Steuerungen eignen sich?
    Alle Steuerungen, die NC Daten lesen können.
     
    Wie weisen Sie nach, dass die Daten korrekt an die Steuerungen übertragen worden sind, und nicht Ihr Produkt schadensverursachend war? Bei Schaden an Leib und Leben nützt ihnen ein privatrechtlicher bzw. vertraglicher Haftungsausschluss gar nichts.

    Abhängig von der Anbindung der WKZM; In jedem Fall werden Übertragungsfehler erkannt und entweder die fehlerhaften Datenblöcke oder das gesamte Programm neu angefordert.
     
    Sie wären der ideale Sündenbock sowohl von Betreibern als auch von Herstellern der WKZMs.

    Wir können auf eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit vielen Fertigungsbetrieben im Maschinenbau-Umfeld zurückblicken. Unsere Kunden sehen wird dabei als Partner, für die und mit denen wir gemeinsam innovative und stabile Lösungen für die Praxis entwickeln.
    Sündenböcke waren wir dabei noch nie!

     
    HA, der sich nur noch wundert.....
    Daniel Plos, der sich über zufriedene Kunden und erfolgreiche Projekte freut....
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    Hans Adams    Premium Member
    The company name is only visible to registered members.
    Re^5: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Daniel Plos schrieb:
    Hans Adams schrieb:
    Daniel Plos schrieb:
     
     
     
    2) Sie wissen aber auch, dass diese WKZMs nicht nur einer rechtlichen Organisation angehören müssen, geschweige denn an einem Ort stehen.... Auftragsfertiger, Prototypenfertiger etc. etc.
    (Wer hat was wann geändert, wer darf Änderungen durchführen)
     
    Wissen wir auch...
    iDNC ist eine Service-orientierte Web-Anwendung und unterstützt mehrere Standorte.
    Zugriffe u. Aktionen (wer darf ändern, übertragen, etc. ) können mittels eines Rechtesystems konfiguriert werden.
    >

    Die anderen rechtlichen Einheiten müssen aber ihr Rechtesystem nicht übernehmen, geschweige denn, fremde Objekte diesem unterwerfen. Was lässt Sie annehmen, dass Ihr Gegenüber vertrauenswürdig ist? Wer übernimmt freiwillig die Verantwortung für Schäden?


     
     
    >
     
    3) Sie wissen aber auch, dass mit o.g. Verfahren die Authentizität und Integrität von Dokumenten weder sichergestellt noch (gerichtsfest) nachgewiesen werden können.
    >
    Sieht so aus...
    a) Erfolgt die Kommunikation zu den WKZM via RS232 werden die Daten direkt via Serial-Server von der RS232-Schnittstelle der WKZM abgenommen (elektr. Störungen können durch kurze serielle Verbindungskabel vermieden werden). Diese Serial-Server werden via Software-Connector von iDNC angesteuert. Bei der Maschinen-Zuordnung kann daher nicht gemogelt werden.

    Strukturell nichts anderes als TNCremo.... und "gemogelt" werden kann da überall.... Dem sollten sie sich bewusst sein, bzw. die Stellen erst einmal finden .....

    Authentizität u. Integrität der Programme werden durch entspr. Trägerprotokolle sichergestellt. Bei der Verwendung eines Web-GUIs
    Sie können mit einem Trägerprotokoll vielleicht die Übertragung sichern, aber niemals den Inhalt der übertragenen Daten. Authentizität ist die Eigenschaft eines Objektes, nicht dessen Übertragung. ;->


    für die Anforderung kann zusätzlich noch eine Benutzer-Authentifizierung eingefordert werden. b) Maschinenanbindung unter Verwendung von Software-Connectoren (vom Steuerungshersteller):
    Wie TNCremo....

    Authentizität u. Integrität der Programme wird durch entsprechende Träger- u. Applikations-Protokolle sichergestellt.
    Nochmals: Authentizität und Integrität sind Eigenschaften eines Objektes, nicht deren Übertragung....

    Eine zusätzliche Benutzerauthentifizierung ist natürlich auch hier möglich. Ja und? Was sagt das über die Authentizität der Programme aus?

    c) Maschinenanbindung über verbundene Netzwerklaufwerke (sharedFolder):
    Ja und?#
    Authentizität u. Integrität der Programme wird auch hier durch entspr. Trägerprotokolle u. Zugriffsschutz sichergestellt.
     
     
    Zum Dritten: Integrität und Authentizität sind Eigenschaften eines Objektes, nicht dessen Übertragung. Zugriffsschutz? Wie wollen Sie Schreibzugriffe auf das Objekt verhindern bzw. gerichtsfest nachweisen in einer fremden, rechtlichen Organisation?

     
    4) Sie ahnen hoffentlich, dass wir hier bei Fertigungsfehler von Schadensvolumina in den Größenordnunge bis 30.000EUR bzw. ca. 150.000EUR sprechen. (Tiefzielwerkzeug mit Untermaß, verbohrtes Stanzfolgewerkzeug auf Lehrenbohrwerk), ggf. zusätzlich Maschinenschaden.....

    Die Brisanz der Thematik ist uns bewusst - wir machen das schon seit mehr als 15 Jahren.

    ... und trotzdem argumentieren Sie wie oben. Wie stellen Sie gerichtsfest die Authentizität von Maschinenprogrammen bzw. der Verletzung der Authentizität derselben fest?

    Noch kann jeder Fertiger behaupten, er habe die letzte, vom Auftraggeber freigegebene Version des Maschinenprogrammes eingefahren und ausgeführt. Für Fehlmaße (und weitere Schäden) sei alleine der Auftraggeber verantwortlich....

    Würden unsere Lösungen nicht funktionieren, hätten wir keine zufriedenen Kunden und wären wir nicht mehr am Mark! >

    Das mit den zufriedenen Kunden:

    1) Über unzufriedene Kunden würden Sie hier nicht berichten.
    2) Im Schadensfall sucht man stets Erklärungsmodelle, welche eigene Verantwortung minimiert und den Schadensfall so darstellt, dass die Maschinenversicherung den Großteil des Schadens tragen muss. Ein Eingeständnis, dass man die Authentizität des übertragenen Programmes nicht gerichtsfest sichergestellt hat, wäre hier fatal.

     
    Welche Steuerungen eignen sich?
    Alle Steuerungen, die NC Daten lesen können.
     
    Wie weisen Sie nach, dass die Daten korrekt an die Steuerungen übertragen worden sind, und nicht Ihr Produkt schadensverursachend war? Bei Schaden an Leib und Leben nützt ihnen ein privatrechtlicher bzw. vertraglicher Haftungsausschluss gar nichts.
     
    Abhängig von der Anbindung der WKZM; In jedem Fall werden Übertragungsfehler erkannt und entweder die fehlerhaften Datenblöcke

    Na wie denn? Welche Fehler werden mit welcher Wahrscheinlichkeit erkannt?

    oder das gesamte Programm neu angefordert.
    Standardverfahren. Was ist daran neu?

     
    Sie wären der ideale Sündenbock sowohl von Betreibern als auch von Herstellern der WKZMs.
     
    Wir können auf eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit vielen Fertigungsbetrieben im Maschinenbau-Umfeld zurückblicken.

    Siehe oben.

    Unsere Kunden sehen wird dabei als Partner, für die und mit denen wir gemeinsam innovative und stabile Lösungen für die Praxis entwickeln. Sündenböcke waren wir dabei noch nie!
     

    Ihr größter Vorsprung ist z.Z. noch, dass die meisten mittelständischen Fertiger keine hochqualifizierte Prozessdatenverarbeitung haben und, dass die Versicherungen lange sehr duldsam waren. Beides ändert sich z.Z. dramatisch. Ihre Argumentationskette zerbricht zur Zeit, denn Anwender dürfen ihr so nicht mehr folgen.

    HA
  • Daniel Plos
    Daniel Plos
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    Re^6: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Definieren Sie doch bitte zur Abgrenzung für den Fertigungsbereich die beiden Begriffe „Integrität und Authentizität“ im Kontext des DNC Betriebes auf praxisbezogene Weise!

    Bitte beachten Sie dabei, dass die Erstellung der NC Programme natürlich in der Verantwortung des Teilelieferanten liegt und dessen Know-how dabei über Erfolg und Misserfolg entscheidet.
    Bitte nehmen Sie in diesem Beispiel nicht Bezug auf die juristische Betrachtung eines möglichen Schadensfalls!


    Ich denke unsere Leser interessiert auch, wie Sie die “Authentizität von Maschinenprogrammen bzw. der Verletzung der Authentizität„ im Kontext des DNC Betriebes als Lohnfertiger zu lösen gedenken.
    Bitte auch hier den Praxisbezug bei der Ausführung beibehalten.
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    Hans Adams    Premium Member
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    Re^7: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Daniel Plos schrieb:
    Definieren Sie doch bitte zur Abgrenzung für den Fertigungsbereich die beiden Begriffe „Integrität und Authentizität“ im Kontext des DNC Betriebes auf praxisbezogene Weise!
    Dann lesen Sie doch die Anforderungen a.a.O... Wo war denn der noch? Dazu müssen Sie meine Beiträge einmal intensiver und mit Verstand lesen.... Ich habe den Ort oben angegeben....

     
    Bitte beachten Sie dabei, dass die Erstellung der NC Programme natürlich in der Verantwortung des Teilelieferanten liegt und dessen Know-how dabei über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

    JEIN. Zweihundert Fräsmaschinen werden von Hausfrauen bedient. Jede Hausfrau ist dafür verantwortlich, dass das übertragene NC-Programm korrekt ist????? Wie bitte? (Achtung: Ein Beispiel aus der Praxis, im Oberbergischen!) Selbst für einen ausgebildeten Zerspanungstechniker unmöglich, will er nicht jedes neu heruntergeladene Programm neu einfahren.

    Bitte nehmen Sie in diesem Beispiel nicht Bezug auf die juristische Betrachtung eines möglichen Schadensfalls!
     
    Warum nicht? Das ist stehendes Recht.

     
    Ich denke unsere Leser interessiert auch, wie Sie die “Authentizität von Maschinenprogrammen bzw. der Verletzung der Authentizität„ im Kontext des DNC Betriebes als Lohnfertiger zu lösen gedenken. Bitte auch hier den Praxisbezug bei der Ausführung beibehalten.

    Was soll das Argument mit "Praxisbezug". Stehendes Recht in der EU. Schadensersatzpflicht, Arbeitsschutz.

    HA, der Ausflüchte hasst
  • Daniel Plos
    Daniel Plos
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    Re^8: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Da Sie offenbar keine Lösungsvorschläge an die Mitglieder dieses Forums weitergeben möchten, beende ich somit diese Diskussion mit Ihnen!

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    Hans Adams    Premium Member
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    Re^9: ...und wie kommen die NC Daten an die Maschinen: Ein Praxisbeispiel
    Daniel Plos schrieb:
    Da Sie offenbar keine Lösungsvorschläge an die Mitglieder dieses Forums weitergeben möchten, beende ich somit diese Diskussion mit Ihnen!
     
     

    Ich mache für Sie keine Entwicklung zum Nulltarif. Sie haben das Ad in das Forum gestellt, ich habe Ihnen katastrophale Fehler nachgewiesen, und jetzt erwarten Sie tatsächlich noch, dass ich Ihnen Literatur zum zweiten Mal angebe?

    Literatur, die schon Grundlage Ihrer Entwicklung hätte sein müssen????

    Kann nicht sein, stellt HA klar.

    BTW: Ihe Wertschätzung meiner Person ist mir ..... egal.