Clean Code Developer

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  • Christof Konstantinopoulos
    Christof Konstantinopoulos    Premium Member   Group moderator
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    Die Computer und ich. Wie alles begann und wohin es geführt hat...
    Ich möchte mich kurz vorstellen, damit Ihr euch einen Eindruck von mir machen könnt.

    Ich heiße Christof, bin als Softwareentwickler bei einer kleinen Firma angestellt, habe eine Frau, zwei Kinder und wohne in Dortmund.

    Meine ersten Computer Erfahrungen habe ich mit dem Commodore VC20 sammeln können. Als ich diesen Rechner zum ersten mal vor mir stehen hatte, habe ich mich kaum getraut, eine Taste zu drücken. Es könnte ja was kaputt gehen... Huch da kommt ja ein Buchstabe auf dem Bildschirm...

    Na ja, das ist nun schon etliche Jahre her. Nach dem VC20 kam der Commodore 128 und dann mein erster PC; ein 386SX. Und da ich ja kein Anfänger mehr war, habe ich es innerhalb von nur einer Stunde geschafft, die Festplatte zu formatieren. :-()

    Aber trotz allem hat mich die Faszination Computer nicht mehr losgelassen. Von Anfang an wollte ich aber mehr als nur spielen. Das Programmieren wurde zu meinem Hobby. Ein kleines Assembler Programm für den C128 wurde sogar in der Zeitschrift 64'er (Ausgabe 8/90) veröffentlicht.

    In der Schule lernte ich die ersten Grundlagen mit Turbo Pascal und nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst kam die Ausbildung zum Physiklaboranten. Dort konnte ich dann Erfahrungen mit der Steuerung von Laborgeräten über IEEE488 und die serielle Schnittstelle sammeln. Anschließend das Studium an der FH Brandenburg (Technische Physik) und parallel dazu weitere Software Projekte. Diese wurden mit Delphi 2 und später in der Diplomarbeit bei RTL mit VB5 umgesetzt.

    Seit 1999 bin ich als Programmierer bei der GLM Lasermeßtechnik GmbH in Witten angestellt. Wir verkaufen Messgeräte für die hoch genaue 3D Vermessung von großen Baugruppen. Das sind z.B. Schiffssektionen, Windkraftanlagen, Lokomotiven, Schleusen, usw. Die Meßgenauigkeit der Systeme ist dabei besser als 1mm!

    Zu diesen Meßsystemen gehört natürlich auch die entsprechende Steuer- und Auswertesoftware, die wir selber in einem kleinen Team (2,5 Personen) entwickeln. Der Vorteil für uns Entwickler ist, dass wir auch mit zu den Dienstleistungsmessungen raus müssen und somit direkt vor Ort eine Rückmeldung zu der entwickelten Software bekommen.

    Nach einigen Projekten in VB6 (von einfach bis zur Active-X / COM DLL Hölle), kam dann der erste Kontakt zum .net Framework. Ein Mobilrechner, mit dem Betriebssystem PocketPC 2002, sollte zur Messgerätesteuerung verwendet werden. Dieses Projekt wurde mit dem .net Compact Framework 1 umgesetzt. Da es sehr gut klappte wurde das Projekt immer größer und übertraf mit seinen Funktionen schließlich die PC Software.
    Heute sind wir dabei die vorhandene PC Software mit den neuen Funktionen aus dem PocketPC Projekt zu erweitern und gleichzeitig die älteren 16Bit Teile nach und nach zu ersetzen. Dabei stellte die Kommunikation zwischen den 16 Bit Routinen (Delphi 1 / Access 2.0) und dem .net Framework 3.5 eine hohe, aber überwindbare Hürde dar.

    Wie man nun aus dem ganzen Ablauf erahnen kann, habe ich keine direkte Ausbildung zum Programmierer bzw. Software Entwickler. Alle Kenntnisse habe ich mir durch Lesen und Experimentieren selbst erarbeitet. Aber aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre kann ich sagen, dass dies kein Nachteil ist. Man muss einfach offen für Neues bleiben.

    Aus diesem Grund möchte ich mich auch mit CCD näher beschäftigen. Der Ansatz gefällt mir sehr gut, weil die Realität der Softwareentwicklung nicht ausgeblendet wird. Dennoch ist der Einstieg für mich nicht so leicht, da der Projektdruck zur Zeit recht hoch ist.

    Dennoch freue ich mich auf den Erfahrungsaustausch.

    Viele Grüße,
    Christof Konstantinopoulos