Change Management
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Günther Wagner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Denken mit dem Körper
Wir Re-Organisieren unsere Unternehmen, schleusen die Mitarbeiter ALLE durch das gleiche Umschulungsprogramm, Messen die Ergebinsse (You can't manage what you don't measure) und wundern uns am Ende das die gleichen alten Mitarbeiter die gleichen alten Ergebnisse abliefern.
Wir müssen ein Verständnis für die Unterschiedlichkeit der einzelnen Typen und Einzigartigkeit eines JEDEN Typs gewinnen. Dann können wir auch mit individuellen Tools die einzelnen INDIVIDUEN individuell entwickeln und NEUE Ergebnisse produzieren.
Einen spannenden Ansatz stellen dazu Bryner / Markova in ihrem Buch:
"Die lernende Intelelligenz - Denken mit dem Körper" dar.
Da ich selbst Aikido praktiziere, verwende ich Elemente dieses Trainigs- / Cochingansatzes in meiner Arbeit, dort wo diese Tools für den einzelnen Teilnehmer passend sind.
Dieses Buch versteht sich als Werkzeugkasten zur Implementierung der fünf Disziplinen in Lernenden Organisationen nach Peter Senge (der auch das Vorwort geschrieben hat). Die Autoren des Buches vertreten die Auffassung, dass die Trennung zwischen der mentalen und der physischen Intelligenz aufgehoben werden muss, um kraftvoll Engagement für Veränderungsprozesse zu gewinnen. Oft bleibt es bei theoretischem Wissen, statt dass tatsächliche Verhaltensänderungen eintreten. Wissen allein genügt jedoch nicht. Entscheidend ist, was die Beteiligten an Handlungen umsetzen.
Das Buch "Die lernende Intelligenz" setzt genau bei dieser Fragestellung an und bietet Antworten für eine ganz praktische Umsetzung von theoretischen Modellen aus dem Buch "Die fünfte Disziplin". Die Autoren präsentieren dazu ein umfangreiches Trainingsprogramm an Körperübungen, die sowohl allein, zu zweit als auch im größeren Team durchgeführt werden können. Hierbei lernt man nicht nur die wichtigsten Zusammenhänge und Informationen, sondern erlebt sie auch.
Der Untertitel "Denken mit dem Körper" ist dabei Programm, denn Andy Bryner und Dawna Markova machen eine bisher brachliegende Intelligenz nutzbar - unsere körperliche Intelligenz. Durch die Übungen können wir diese Ressource nutzen, um auf eine völlig neue Art und Weise zu lernen.
Das Buch ist sehr gut aufgemacht. Alle Übungen werden durch umfangreiche Erklärungen und Hintergrundinformationen eingeleitet. Geschichten und Zitate lockern den Text auf und viele Übungen sind durch Fotos illustriert.
Aus dem Inhaltsverzeichnis
- Körperliches Denken: Lernen, den Geist unserer Organisation zu verändern
- Im Auge des Sturms: Vom Stress zum Gleichgewicht
- Beziehungslogik: Vertrauen aufbauen in unsicheren Zeiten
- Grenzen, nicht Barrieren: Eigene und fremde Grenzen
- Virtuose Intention: Die eigene Vision in die Tat umsetzen
- Das dritte in der Mitte: Engpässe im Denken transformieren
- Kooperative Führung: Kommando und Kontrolle überwinden
- Das Wir des Ich: Systemisch Handeln
- Ein Abschluß: Zu einer neuen Ökologie der Anteilnahme
Hier noch mal die kompletten Daten zum Buch:
Die lernende Intelligenz - Denken mit dem Körper
von Andy Bryner, Dawna Markova
- 2. Aufl. - Paderborn: Junfermann, 1997.
- ISBN 3-8738-7341-9
- 29 Jan 2012, 5:11 pm
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Wolfgang Horn Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Denken mit dem Körper
Grüß Gott aus München, Herr Wagner,
Dies Forum ist ein Basar zum Vorstellen der eigenen Lösung - und auch zum Vergleich der besten Lösungen, welche denn die allerbeste sei.
Wir müssen ein Verständnis für die Unterschiedlichkeit der einzelnen Typen und Einzigartigkeit eines JEDEN Typs gewinnen. Dann können wir auch mit individuellen Tools die einzelnen INDIVIDUEN individuell entwickeln und NEUE Ergebnisse produzieren. Nein. Das müssen wir nicht. Wir können das, ja. Aber müssen nicht.
Die Standardisierung war schon seit den Zeiten der Römischen Legionen ein Erfolgsfaktor.
Sie ist noch immer ein Erfolgsfaktor.
Den Bosse mit Scheuklappen aber ungewollt missbrauchen, indem sie ihre in Reih und Glied stehenden Mitarbeiter für Nummern halten, statt als Menschen.
Auch Fußballspieler spielen gern mit Rückennummer, möchten auf diese aber genauswenig reduziert werden, wie ein Mädel sich gern reduzierten läßt auf auf 97-83-90 oder so.
Auf die Vorteile der Standardisierung im Verhalten muss nicht verzichten, wer Miteinander in seinem Team zu schaffen versteht.
Einmal die Kunst des Miteinander ist einfacher als das jährliche Umsteigen auf die neuste Managementmodewelle.
Ciao
Wolfgang Horn
- 30 Jan 2012, 2:33 pm
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Günther Wagner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Denken mit dem Körper
Grüß Gott Herr Horn!
Nein. Das müssen wir nicht. Wir können das, ja. Aber müssen nicht.
Da stimme ich mit Ihnen absolut überein. Wir müssen gar nichts. Können, dürfen, etc. aber verschiedene Dinge ausprobieren.
Da ich aber ein leidenschaftlicher Verfechter einer allumfassenden professionellen Bildung bin und verhindern möchte, das die Menschen nicht dazu degenieren die Welt nur noch mit den Fingern auf der Tastatur zu erkunden rufe ich zu einem "muss" auf. Aslo Rot malen, damit Rosa ankommt.
Die Standardisierung war schon seit den Zeiten der Römischen Legionen ein Erfolgsfaktor.
Sie ist noch immer ein Erfolgsfaktor.
Da stimme ich mit Ihnen leider nicht überein. Standardisierung hat nichts mit natürlicher Führung zu tun. Sowohl die Standardisierung der Römischen Legionen als auch die des preußischen Heeres haben nichts mit einer wertschätzenden Führung und allumfassenden Förderung des Menschen zu tun.
Für die Kriegsführung der damaligen Zeit, als auch für die spätere Industralisierung, sicher ein Mittel zur Steigerung der Effektivität. Nicht umsonst leiten sich viele Managementmethoden und Führungsansätze aus dem Militärwesen ab.
Diese militärischen Ansätze vergessen aber, das der Mensch ein Naturwesen ist und verlangen wie eine Maschine zu funktionieren.
Dabei hat die quantenphysikalische Sichtweise deutlich gezeigt, dass das newtonsche Weltbild, in dem wir alle fast ausnahmslos denken und das Leben zu meistern versuchen, nicht der Wirklichkeit des Lebens entspricht. Das newtonsche Weltbild, welches alle Vorgänge und Erscheinungen im Universum als eine berechenbare „triviale“ Maschine betrachtet, ist eine falsche Annahme.
Jedoch die quantenphysikalische Erkenntnis ist für den modern geprägten Menschen zu beängstigend, zerstört das Lebenskonstrukt und all die daran knüpfenden Vorstellungen über das Leben. Die Quantenphysik zerstört die alte Ordnung.
Doch im Grunde besagt die Quantenphysik wie ebenso die Biophysik nichts anderes, als dass wir alle, Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde, die Universen auf ganz natürliche Weise miteinander verbunden sind, in einem ständigen Dialog stehen und uns gegenseitig unentwegt beeinflussen. Wir bekommen es nur nicht bewusst mit, schlimmer noch, wir arbeiten oft sogar gegen die unbewussten Impulse, versuchen uns kognitiv über dem Wasser zu halten.
Das von mir zitierte Buch ist daher keine neue Managementmethode welche ich durchs Dorf jagen will. Sondern ein Impuls darüber nachzudenken und auch auszuprobieren, das man sich selbst und die Umwelt auch wahrnehmen kann, sie Be-Greifen und nicht nur verstehen sollte.
Und eine natürliche, vom Menschen nicht urbanisierte Landschaft, ist immer noch um ein vielfaches vollkommener als selbst der schönste "standardisierte" englische Park.
Ich denke, wir haben mehr Überschneidungen als es auf den ersten Blick erscheinen lässt. Aber die Unterschiede sind auch gut, da diese einen interessanten Dialog befruchten.
Herzliche Grüße aus dem Rheingau
Günther Wagner
- 31 Jan 2012, 11:02 am
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Wolfgang Horn Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Denken mit dem Körper
Moin aus München, Herr Wagner,
Nein. Das müssen wir nicht. Wir können das, ja. Aber müssen nicht.
Da stimme ich mit Ihnen absolut überein. Wir müssen gar nichts. Stimmen Sie nur meinen Worten, oder auch dem, was ich gemeint habe?
Ich präzisiere. Wo ich "du musst..." höre, da höre ich eine Person, die meint, sie wüsste es besser als der Hörer. Sei es, dass sie ihn bevormunden will, wie Eltern das gegenüber ihren unwissenden und unreifen Kindern tun müssen, ober weil sie ihr Opfer abzocken will.
Mich stört der Imperativ im "du musst", insbesondere bei Mangel an Begründung.
Die Standardisierung war schon seit den Zeiten der Römischen Legionen ein Erfolgsfaktor.
Sie ist noch immer ein Erfolgsfaktor.
Da stimme ich mit Ihnen leider nicht überein. Standardisierung hat nichts mit natürlicher Führung zu tun. Sowohl die Standardisierung der Römischen Legionen als auch die des preußischen Heeres haben nichts mit einer wertschätzenden Führung und allumfassenden Förderung des Menschen zu tun. Das halte ich jetzt für wichtig, weil die Ergebnisse aus dem Austausch könnten Ihrem Geschäft und meinem zu Gute kommen.
Zuerst zum Erfolgsfaktor "Standardisierung". Da ist kein Gegensatz zwischen "natürlicher Führung" und Standardisierung, beidess passt zusammen, ist beides ein Vorteil für den Nutzer - und seine Mitarbeiter, für seinen Chef und für seine Firma.
In fast allen Bänden zu Asterix und Oelix sieht man den Kampf der Kampfkulturen - die Gallier stürmen in der wilden Horde los, die Römer stehen in Reih' und Glied hinter ihren Schildern.
Die römischen Legionäre haben, wie alle Rekruten noch heute, eine umfassende Grundausbildung durchlaufen. Sollte de eine ausfallen, nimmt einer aus der zweiten Reihe seinen Platz ein und kämpft weiter. Dies gilt auch für die Centurios bis zum Feldmarschall.
„Einigkeit macht stark!“ (lat.: "Ex unitate vires")
heißt dieser Erfolgsfaktor. Er wird noch immer genutzt und wird weiter genutzt werden, sei es in der 4er-Abwehrkette im Fußball oder in der "best Practice" oder gar in der EFQM.
Zur natürlichen Führung: Wer mit den Fähigkeiten der Teamarbeit führt, die allen Menschen gemeinsam angeboren sind, sogar allen Primaten, der tut sich leichter als sein Konkurrent, der sich im Kampf gegen sie verzettelt. Näheres in der Xing-Gruppe "Moderne und förderliche Unternehmenskultur".
Hier hat die Natur standardisiert, indem unsere Vorfahren von homo sapiens denselben Gen-Pool entwickelt haben.
Also nichts gegen die Standardisierung, nichts gegen EFQM, wohl aber gegen den Missbrauch durch Bevormundung, durch Manipulation, durch Überheblichkeit und gar durch Zwang.
Diese militärischen Ansätze vergessen aber, das der Mensch ein Naturwesen ist und verlangen wie eine Maschine zu funktionieren. Sie können die Bundeswehr nicht von innen erlebt haben, sondern beurteilen das Militär aus der Perspektive des Comic-Lesers und TV-Zuschauers.
Hätten Sie die Bundeswehr richtig von innen erlebt, dann wüssten Sie von der "Inneren Führung". So gut weniger Ihre Ausbilder, als vielmehr ihre Chefs, wüßten Sie, wie man sich die Sympathie und das Miteinander derjenigen Kameraden erwirbt, mit denen man in vorderster Reihe steht und deren engagiertes Mitdenken und Mitmachen man braucht.
Die Kunst des Militärs ist auch die Synthese vom Individuum in seinem Team.
Das konnten schon die Affen, als sie sich in einer Horde gegen den Leoparden stellten und ihn mit Steinen und Ästen bewarfen, damit die Mütter, Kinder und Greise in die Baumwipfel fliehen konnten.
Dabei hat die quantenphysikalische Sichtweise deutlich gezeigt, dass das newtonsche Weltbild, in dem wir alle fast ausnahmslos denken und das Leben zu meistern versuchen, nicht der Wirklichkeit des Lebens entspricht.
Die "Quantenphysikalische Sichtweise" hat viel zu viele Widersprüche, um als Referenz zu taugen.
Das newtonsche Weltbild, welches alle Vorgänge und Erscheinungen im Universum als eine berechenbare „triviale“ Maschine betrachtet, ist eine falsche Annahme. Dem wiederum stimme ich fast zu. Jedes Modell ist falsch, kein Stadtplan ist die Stadt selbst, sie alle aber taugen zur Orientierung.
Zum "fast": Newton hat sich nicht geirrt. Sein Modell der Gravitation und der Mechanik war damals das beste der Welt.
Aber die Menschheit hat auch seit ihm dazu gelernt.
Jedoch die quantenphysikalische Erkenntnis Die gibt's nicht wegen der Widersprüche darin, wie dem Teilchen-Welle-Dualismus.
Um mich zur Zustimmung zu bewegen, braucht es bessere Argumente.
Doch im Grunde besagt die Quantenphysik wie ebenso die Biophysik nichts anderes, als dass wir alle, Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde, die Universen auf ganz natürliche Weise miteinander verbunden sind, in einem ständigen Dialog stehen und uns gegenseitig unentwegt beeinflussen. Oh, pantheistisches Gedankengut?
Realistisch: Die "Verbindung" besteht aus den Wechselwirkungen, in dem, was wir alle tun oder lassen.
Wir bekommen es nur nicht bewusst mit, schlimmer noch, wir arbeiten oft sogar gegen die unbewussten Impulse, versuchen uns kognitiv über dem Wasser zu halten. Ihrer Beobachtung stimme ich wieder zu, deute aber anders: Unterteilen wir unser Denken in intellektuelles Denken mit Begriffen und intuitives Denken mit anschaulichen, gefühlsnahen Aspekten, dann irrt sich der ehemalige Abiturient, der nach Kant denken will und alles andere verschmäht:
"Denken ist Reden mit sich selbst." (Kant)
Im Gegenteil: Die Intuition ist älter und mächtiger. Nur nicht so neunmalklug.
Wer zweifelt, der möge doch mal seinen Atem fünf Minuten lang anhalten - die Gefühle seiner Intuition überstimmen seinen Willen, zwingen ihn, Luft zu holen.
So ist es auch mit der natürlichen Führung - eine Gesellschaft, die sich ihr konsequent widersetzt, ist bald keine mehr.
Sondern ein Impuls darüber nachzudenken und auch auszuprobieren, das man sich selbst und die Umwelt auch wahrnehmen kann, sie Be-Greifen und nicht nur verstehen sollte. Mit dem Nachdenken und Ausprobieren sprechen Sie mit mir wieder aus der Seele.
Und eine natürliche, vom Menschen nicht urbanisierte Landschaft, ist immer noch um ein vielfaches vollkommener als selbst der schönste "standardisierte" englische Park. Tja, sie wollen doch nicht gegen den englischen Geschmack reden! Würden die ihre Landschaften so haben wollen wie vor dem Flottenbauprogramm ab König Heinrichs VIII, hätten sie das schon gemacht.
Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Ich denke, wir haben mehr Überschneidungen als es auf den ersten Blick erscheinen lässt. Aber die Unterschiede sind auch gut, da diese einen interessanten Dialog befruchten. Natürlich. Alle Naturwissenschaft dreht sich um dieselbe Natur, nur die Sichtweisen und die Deutungen sind verschieden und der ideologische Zwang einer Perversion.
Ciao
Wolfgang Horn
- 31 Jan 2012, 3:10 pm
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Günther Wagner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Denken mit dem Körper
Hallo Herr Horn,
nach dem Erhalt der Aufgabenstellung / Befehl:
- Klarmachen der Aufgabe
- Beurteilung des Gegeners / der eigenen Kräfte
An dem Punkt hätte ihnen auffallen können, dass ich sehr wohl etwas von Innerer Führung verstehe, gleichwohl ich nicht in der gleichen Truppe gedient habe. Nebenher habe ich bei dem "Führungspapst" Oswald Neuberger diverse Vorlesungen, Diskussionen etc. genießen dürfen und mein Wissen nicht aus dem Lexikon Innere Führung :-)
Stimmen Sie nur meinen Worten, oder auch dem, was ich gemeint habe?
Ich stimme mit Ihnen in dem Punkt wirklich voll überein. Wenn ich an dem Punkt den Imperativ genutzt habe, nur um "Wach-zu Rütteln". Denn in den letzten 20 Jahren hat sich aus meiner Beobachtung eine gefähliche Entwicklung vollzogen.
Wir hatten als Menschheit noch nie so viel Wissen und den freien Zugang zu dem Wissen. Aber wir waren auch noch nie an einem Punkt, wo so viele Menschen nicht mehr die individuelle Erfahrung der Dinge haben. Und damit fehlt es oft an anwendungsbereitem Wissen.
Eines der meistverkauften Zusatzteile an neuen Autos sind z.B. Flachbildschirme für die Rücksitze, damit die Kinder während der Fahrt abgelenkt werden. Also sie schauen dann nicht einmal mehr in die freie Natur während der Autofahrt.
Unsere Generation ist noch vielfach in der freien Natur groß geworden, hat in ihr gespielt. Hatte oft Verwandte auf dem Lande, wo die Ferien etc. verbracht wurden.
Zur natürlichen Führung: Wer mit den Fähigkeiten der Teamarbeit führt, die allen Menschen gemeinsam angeboren sind, sogar allen Primaten, der tut sich leichter als sein Konkurrent, der sich im Kampf gegen sie verzettelt. Näheres in der Xing-Gruppe "Moderne und förderliche Unternehmenskultur".
Hier hat die Natur standardisiert, indem unsere Vorfahren von homo sapiens denselben Gen-Pool entwickelt haben.
Die Natur hat auf der einen Seite Standardisiert auf der anderen Seite aber die Artenvielfalt hervorgebracht. Denn durch Kooperation selbst zwischen den einzelnen Arten gewährleisten diese das gemeinsame Überleben. Aber selbst innerhalb einer Gattung finden wir sehr viel Differenziertes.
Nehmen wir den Schwarm, welcher in sich robust ist und Ausfälle auffängt. Aber der Schwarm in einem Unternehmen / Abteilung ist sehr inhomogen. Da haben wir Ingenieure, Designer, Vertriebler, Führungskräfte, Zeitarbeitskräfte, Mitarbeiter unterschiedlichen Alters und Geschlechts, Migranten, etc.
Aus meiner Erfahung ist es hier zielführender keine standardisierten Programme über diesen "inhomogenen Schwarm" zu stülpen, sondern zu individualisieren soweit es möglich ist. So wie ein Torwart halt auch ein seperates Trainingsprogramm und auch einen speziellen Trainer hat.
gegen den Missbrauch durch Bevormundung, durch Manipulation, durch Überheblichkeit und gar durch Zwang.
Da bin ich voll Ihrer Meinung ...
Die "Quantenphysikalische Sichtweise" hat viel zu viele Widersprüche, um als Referenz zu taugen.
Um mich zur Zustimmung zu bewegen, braucht es bessere Argumente.
Quantenphysik konnte ich für mich nicht kognitiv verarbeiten bzw. verstehen. Mein Umweg zur Erkenntnis waren die inneren Kampfkünste. Wo ich etwas erleben, verstehen und begreifen konnte, was meine begrenzten Sinnesorgane so nicht beobachten können. Von allen Informationen die ständig auf uns einwirken, können wir nur einen Bruchteil bewusst beobachten und damit bewerten.
Nehmen Sie nur den begrnzten Frequenzbereich unserer Ohren und Augen. Der größte Teil der Informationen dringt nur in unser Unterbewusstsein ein. Tore Norretranders hat es in seinem Buch "Spüre die Welt" verglichen und als Bild so dargestellt, dass alle Informationen eine Strecke von 11 km darstellen, von denen wir gerade einmal 15 mm bewusst wahrnehmen.
Realistisch: Die "Verbindung" besteht aus den Wechselwirkungen, in dem, was wir alle tun oder lassen.
Das ist eher für eine philosophische Diskussion bei einem Glas Wein....
So ist es auch mit der natürlichen Führung - eine Gesellschaft, die sich ihr konsequent widersetzt, ist bald keine mehr.
Führen und geführt werden - ist wirklich eine zentrale Frage, wo unsere Gesellschaft heute aufpassen muss. In einer Zeit, wo alles austauschbar wurde: Produkte, Dienstleistungen, Standorte, Arbeitsplätze hat sich diese vielfach von einer Sinn- zu einer Zweckgemeinschaft verändert. Damit ändert sich aber auch das Verhalten der Individuen. Damit mutiert ihr Verhalten oftmals zu einer reinen Eigennutz gesteuerte Verhaltensweise, welche dann aber auch gewisse Fehlentwicklungen hervorbringen kann.
Noch einen schönen Abend
Günther Wagner
This post was modified on 01 Feb 2012 at 11:15 am.- 31 Jan 2012, 4:57 pm
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Wolfgang Horn Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: Denken mit dem Körper
Moin, Herr Wagner,
Wenn ich an dem Punkt den Imperativ genutzt habe, nur um "Wach-zu Rütteln". Das tue ich ja auch selbst gelegentlich.
Und damit fehlt es oft an anwendungsbereitem Wissen. Dafür ist eher die Illusion da, von eine Recherche im Internet könne man alles lernen, was man bräuchte...
Die Natur hat auf der einen Seite Standardisiert Nicht "die Natur". Sondern vermutlich hat eine Schar Jäger der Art homo sapiens ihre Jagdfeinde ausgerottet.
Denn durch Kooperation selbst zwischen den einzelnen Arten gewährleisten diese das gemeinsame Überleben. Kooperation ist nicht immer vorteilhaft. Meist ja, in Abhängigkeit von den Randbedingungen.
Nehmen wir den Schwarm, welcher in sich robust ist und Ausfälle auffängt. Ich hasse Modeworte, wenn sie unnötig sind.
Aber wenn ich eine Anzahl von Touristen auf dem Wege sehe nach Mallorca, und ein Flugzeug zerschellt, dann werden in Hotelbetten halt andere schlafen.
Das hat aber weniger mit dem Schwarm zu tun als vielmehr mit dem Geschick k der Hoteliers.
Aber der Schwarm in einem Unternehmen / Abteilung ist sehr inhomogen Herr Wagner, vernünftig kann ich erst nach Definition des Begriffes "Schwarm" antworten.
Quantenphysik konnte ich für mich nicht kognitiv verarbeiten bzw. verstehen. Das konnte bisher wohl keiner. Froh darf sein, wer wenigstens seine Formeln versteht, rechnet, und das Experiment gibt ihm Recht.
Nehmen Sie nur den begrnzten Frequenzbereich unserer Ohren und Augen. Der größte Teil der Informationen dringt nur in unser Unterbewusstsein ein. Gehört die Vorzimmerdame des Chefs auch zu dessen "Unbewußtem"? Denn auch sie fängt eine Menge Informationen ab, damit sie ihn nicht belasten.
Unsere Ohren sind optimiert auf das Wichtige für Sammler,
Jäger und potentielle Beute von Raubtieren. Aber wenn das Baby einer Mutter greint, dann wacht sie sogar aus dem Schlaf auf - weilt es wichtig ist.
Informationen eine Strecke von 11 km darstellen, von denen wir gerade einmal 15 mm bewusst wahrnehmen. Klar, eine tolle Leistung der Selektion, der selektiven Wahrnehmung.
Das ist eher für eine philosophische Diskussion bei einem Glas Wein.... Wenn Sie mal wieder in München sind...
So ist es auch mit der natürlichen Führung - eine Gesellschaft, die sich ihr konsequent widersetzt, ist bald keine mehr.
Damit mutiert ihr Verhalten oftmals zu einer reinen Eigennutz gesteuerte Verhaltensweise, welche dann aber auch gewisse Fehlentwicklungen hervorbringen kann.
Der Eigennutz ist gar nicht das Problem.
"Gewiß habe ich nach Gewinn und Reichtum gestrebt, doch wesentlich nicht, um sie zu genießen, ... (sondern) um die Mittel zur Ausführung anderer Pläne und Unternehmen zu gewinnen..“ (Werner von Siemens, 1816 bis 1892)
Sondern seine Weitsichtigkeit war ein wesentlicher Erfolgsfaktor, mit dem er die Zustimmung derjenigen Arbeitnehmer gewann, denen nichts wichtiger war als die Zukunft ihres Einkommens und des Arbeitsplatzes ihrer Wahl.
Das Quartalsdenken schürt Gegeneinander, verschlechtert die Zusammenarbeit, vernichtet Arbeitsplätze und das Kapital der Gesellschafter und Aktionäre.
Hier ist Aufklärung notwendig über die kausalen Zusammenhänge.
Neue, aufklärerische Antworten erhalten wir mit der Fragestellung "wie funktioniert ein soziales System?"
Ciao
Wolfgang Horn
- 01 Feb 2012, 4:27 pm
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Günther Wagner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^6: Denken mit dem Körper
Grüß Gott Herr Horn,
Aber der Schwarm in einem Unternehmen / Abteilung ist sehr inhomogen
Herr Wagner, vernünftig kann ich erst nach Definition des Begriffes "Schwarm" antworten.
Von der Enge einer Definition versuche ich mich zu trennen. Das erinnert mich immer an Vokabelpauken und kann mich dann doch nicht mit einem native speaker unterhalten.
Für mich ist entscheidend, in welchem Kontex werden die Wörter von meinem Gesprächspartner verwendet und kann ich diese mit meinem kulturellen Hintergrund interpretieren.
Gehört die Vorzimmerdame des Chefs auch zu dessen "Unbewußtem"? Denn auch sie fängt eine Menge Informationen ab, damit sie ihn nicht belasten.
Unsere Ohren sind optimiert auf das Wichtige für Sammler, Jäger und potentielle Beute von Raubtieren. Aber wenn das Baby einer Mutter greint, dann wacht sie sogar aus dem Schlaf auf - weilt es wichtig ist.
Ich gehe hier viel weiter. Wir leben in einer Zeit, wo unser Gehirn nachweislich nicht mehr in der Lage ist die exponentiell gestiegen Informationen und die extreme Vernetzung zu verarbeiten.
http://www.physorg.com/news/2012-02-brain-capacity-limits-ex...
Um unter diesen Bedingungen wenigstens noch (Werte)-Muster zu erkennen, brauchen wir eine sehr gute Entwicklung unserer Wahrnehmungsorgane und unserer Intuition.
Wenn Sie mal wieder in München sind... aber sehr gerne, ich melde mich vorher
Der Eigennutz ist gar nicht das Problem.
"Gewiß habe ich nach Gewinn und Reichtum gestrebt, doch wesentlich nicht, um sie zu genießen, ... (sondern) um die Mittel zur Ausführung anderer Pläne und Unternehmen zu gewinnen..“ (Werner von Siemens, 1816 bis 1892)
Das ist der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem angestellten Vorstand. Aber auch da gibt es Außnahmen, ...
Hier ist Aufklärung notwendig über die kausalen Zusammenhänge.
Neue, aufklärerische Antworten erhalten wir mit der Fragestellung "wie funktioniert ein soziales System?"
Durch die Sozialen Netze passiert hier gegenwärtig etwas, wo wir noch nicht vorhersehen können, was in den nächsten 5 Jahren dort noch auf uns zu kommt. Wir haben es mit einer regelrechten Machtverschiebung zu tun.
http://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o&feature=playe...
Noch einen schönen Tag
Günther Wagner
This post was modified on 02 Feb 2012 at 12:29 pm.- 02 Feb 2012, 10:54 am
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Wolfgang Horn Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^7: Denken mit dem Körper
Auf ein Neues, Herr Wagner,
Von der Enge einer Definition versuche ich mich zu trennen. O.K., das ist Ihr Geschmack.
Meinen Geschmack in dieser Sache habe ich angepasst an
„If you can’t measure it, you can’t manage it.“ (Peter F. Drucker)
Wenn mir und meinen Trainess und Coachees im Bereich der Soft Facts auch die erstklassigen Argumente vom Typ "Zahlen, Daten, Fakten" fehlen, so will ich doch wenigstens die zweitklassigen der Logik und der eigenen Anschauung nutzen.
Dafür brauchen wir Definitionen. Denn weil wir nicht die Harmonie suchen des "wir meinen ja doch dasselbe" und "fein, sich mal wieder ausgetauscht zu haben, auch wenn sie mich nicht haben überzeugen können, weil ich gar nicht wollte...." wollen wir, dass unser Zuhörer uns versteht. Auch die Haken und Ösen.
„Der Dissens ist der Vater allen Fortschritts der Erkenntnis“ (frei nach Heraklit)
„Tragfähiger Konsens entsteht nicht aus allgemeinem Harmoniestreben, sondern nur aus ausgetragenem Dissens.“ (Prof. Malik)
Ich gehe hier viel weiter. Wir leben in einer Zeit, wo unser Gehirn nachweislich nicht mehr in der Lage ist die exponentiell gestiegen Informationen und die extreme Vernetzung zu verarbeiten. In welcher Zeit, meinen Sie, hätte es das gekonnt?
Selektion und Konzentration auf das Wesentliche und Machbare waren schon immer Erfolgsfaktoren. Deswegen lese ich nicht jedes Boulevardblatt, aber gern die ZEIT und gelegentlich auch mal die Züricher Allgemeine.
Wenn Sie mal wieder in München sind...
aber sehr gerne, ich melde mich vorher Abgemacht.
Der Eigennutz ist gar nicht das Problem.
"Gewiß habe ich nach Gewinn und Reichtum gestrebt, doch wesentlich nicht, um sie zu genießen, ... (sondern) um die Mittel zur Ausführung anderer Pläne und Unternehmen zu gewinnen..“ (Werner von Siemens, 1816 bis 1892)
Das ist der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem angestellten Vorstand. Gut erkannt, den feinen Unterschied erkennt nicht jeder. Aber wir spüren ihn mit der Müphe und Schwerfälligkeit des Geschäfts.
Durch die Sozialen Netze passiert hier gegenwärtig etwas, wo wir noch nicht vorhersehen können, was in den nächsten 5 Jahren dort noch auf uns zu kommt. Das konnten wir bisher auch nicht. Allenfalls finden Prognosen in der Art des Nostradamus immer wieder Fans, die aus dem Rauschen des zusammenhanglosen Wortmülls etwas erkennen können.
Wir haben es mit einer regelrechten Machtverschiebung zu tun. Nicht wirklich
Denn nur unsere Kommunikationswege haben sich deutlich verbessert und transportieren die dümmsten Meinungen besonders schnell, weil sie keiner mehr filtert und die Quelle abstellt.
Ich tue das aber.
Ciao
Wolfgang Horn
- 02 Feb 2012, 3:39 pm
