Change Management

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  • Anna Armbruster
    Anna Armbruster    Premium Member   Group moderator
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    Interkulturelles Change Management
    Hallo,

    ich bin derzeit auf der Suche nach derLiteratur /Publikationen zum Thema "Interkulturelles Change Management".

    Inbesondere interessiere ich mich für die Unterschiede zwischen "normalem" und "interkulturellem" Change Management.

    Für eure Hinweise und Tipps bin ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Anna Armbruster
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  • Wolfgang Horn
    Wolfgang Horn    Premium Member
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    Re: Interkulturelles Change Management
    Grüß Gott, Frau Armbruster,

    ich bin derzeit auf der Suche nach derLiteratur /Publikationen zum Thema "Interkulturelles Change Management".
    Anregung: Schauen Sie doch auch mal nach dem noch nicht geschriebenen "globalkulturellem Change Management".

    Perplex?
    Hintergrund: Alle Menschen der Art "homo sapiens" teilen gemeinsame Erbanlagen zu Fähigkeiten von Menschenführung, darunter auch die Sparte "Change Management".
    Aber Trainer in Sachen "interkulturelle Kompetenzen" verdienen viel besser, indem sie schreckliche Ängste schüren vor den Unterschieden, statt zu zeigen, wie man durch Konzentration auf das Gemeinsame Toleranz schürt und die Hilfe des Ausländers.

    Was immer Sie oder Ihr Kunde da vorhaben, durch Berücksichtigung dieser global vorhandenen Fähigkeiten werden Sie Ihr Ziel leichter erreichen als durch deren Verdrängung. Denn dann bleibt Ihnen nur die Verzettelung in die kulturellen Unterschiede.

    Dazu gebe ich Ihnen gern einen Beitrag, senden Sie mir Ihre unter Wolfgang.Horn@AknF.de.

    Ciao
    Wolfgang Horn
  • Gerold Keefer
    Gerold Keefer    Premium Member
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    Re^2: Interkulturelles Change Management
    Hallo Herr Horn,

    ich stimme Ihnen zu, dass es mehr SInn macht sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen statt die Unterschiede bis ins zwanzigste Glied zu untersuchen.

    Es gibt in der Tat universelle menschliche Fähigkeiten, die über Kulturgrenzen hinweg tragen. Eine davon ist die Fähigkeit zur Liebe - und dazu gibt's demnächst etwas in Karlsruhe:

    https://www.xing.com/events/all-you-need-is-love-801099

    Herzliche Grüße

    Gerold Keefer
  • Wolfgang Horn
    Wolfgang Horn    Premium Member
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    Re^3: Interkulturelles Change Management
    Moin, Herr Keefer,

    wir beide haben uns ja schon anderen Ortes geeinigt, wir meinten in dieser Frage wohl etwa dasselbe, drückten dies aber unterschiedlich aus.

    Sie sprechen das 11. Gebot an: "Liebe deinen Nächsten, wie auch dich selbst."
    Dies Gebot ist ein persönlicher Erfolgsfaktor, wo man mit gegenseitiger Toleranz, Vertrauen und Sympathie gemeinsam mehr erreicht als mit Intoleranz, Mißtrauen und Gegeneinander.

    Aber wo "das Interkulturelle" die Glaubensgegensätze tarnt, da verzichtet man besser auf religiöse Begründungen und beschränkt sich auf das, was mit Logik und Naturwissenschaft glaubhaft begründet werden kann.

    Ciao
    Wolfgang Horn
  • Gerold Keefer
    Gerold Keefer    Premium Member
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    Re^4: Interkulturelles Change Management
    Hallo Herr Horn,

    soweit d´accord.

    Dankbar wäre ich jetzt aber auch noch, wenn Sie mir erklären könnten warum Sie hier das Wort "glaubhaft" benötigen:

    was mit Logik und Naturwissenschaft glaubhaft begründet werden kann.
    Mein Verdacht ist, dass auch Logik und Naturwissenschaft letztendlich Glaubensbekenntnisse darstellen ...

    Herzliche Grüße

    Gerold Keefer
  • Wolfgang Horn
    Wolfgang Horn    Premium Member
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    Re^5: Interkulturelles Change Management
    Moin, Herr Keefer,

    warum Sie hier das Wort "glaubhaft" benötigen:
    „So lange alles gut geht, braucht man keine Führungskräfte. Dann reichen auch Moderatoren und Coaches.“ (Prof. Fredmund Malik)

    Diese Glaubhaftigkeit braucht vor allem der Vorgesetzte, wenn es "mal nicht so gut geht". Wenn er seinen Mitarbeitern mal keine frohen "Honig-Botschaften" verkünden kann, sondern unbequeme "Lebertran-Forderungen" stellen muss. Auch einfordern muss mit Kommentaren wie "ich bedaure das ja auch, aber durch diesen tiefen Tunnel müssen wir nun gemeinsam durch, ich sehe schon das Licht an seinem Ende, mir nach!"
    Welcher her durchschnittliche Mitarbeiter fällt auf solche Motivationsplattheiten noch herein?
    Deshalb braucht der Chef Glaubhaftigkeit in seiner Person - und in seinen Behauptungen, der Tunnel ende nicht in em Absturz, sondern habe ein Ende und das Licht von dort sei schon sichtbar.

    Christen erinnern sich bitte an das Alte Testament, als Moses Kundschafter aussandte ins gelobte Land und die mit Sahne und Honig zurück kamen. Das war der Beleg für seine Behauptung vom Gelobten Land.
    Moses war ein Charismatiker.
    Er hat das einigermaßen Richtige recht richtig gemacht. Ob gelernt oder aus Gefühl, ist mir nicht überliefert.

    Eine Führungskraft ohne Glaubhaftigkeit ihrer Person ist keine. Weil ihr niemand aus Vertrauen folgt, taugt sie nur zum lächerlichen Lohnsklaventreiber mit Zuckerbrot und Peitsche. Aber nur solange, wie ihr Brot süßer ist als das aller Konkurrenten und sie noch genügend Tafelsilber verscherbeln kann für dessen Einkauf.
    Glaubhaftigkeit in die Person gewinnt niemand durch Behauptungen. Sondern nur, indem er nur das behauptet, was seine Zuhörer oder Mitarbeiter selbst nachprüfen und bei aller Kritik bestätigen können.

    Zum Glauben.
    Hier ziehe ich mir den Zorn aller innig Glaubenden zu, gleich, wie viele Götter sie anbeten und wie sie die nennen:
    "Ich glaube" ist der Denkfehler, eine unbelegte Information trotz Unbelegtheit gegen alle denkbaren Zweifel unbedingt für wahr halten zu wollen.
    Diese Fähigkeit ist außerordentlich nützlich, seit Adam und Eva an ihre Liebe glaubten. Aber schon der 30jährige Krieg war ein blutiger Beweis für die Unbelegbarkeit von Glaubenssätzen.
    Diese Fähigkeit hat auch erhebliche Nebenwirkungen, wie wir sie von 1933 bis 1945 sehr bitter erfahren mussten.
    Wer Glauben fordert, ist gerade deshalb selber unglaubhaft.

    Aber Galileis Fallgesetz können schon Kinder selbständig prüfen, nachrechnen - und werden es bis auf Ungenauigkeiten und Fehler bestätigen. Der einzig legale Glaube ist der an sich selbst und an seine eigenen Sinne, solange man "errare humanum est" nicht ignoriert.

    Ciao
    Wolfgang Horn
  • Eckhard Hübner
    Eckhard Hübner    Premium Member
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    Re: Interkulturelles Change Management
    Hallo Frau Armbruster,

    vielleicht ist folgende Broschüre vom RKW für Sie von Interesse:
    http://www.rkw-kompetenzzentrum.de/nc/publikationen/details/...
    Obwohl nicht Haupthema, wird auch viel auf interkulturelle Arbeit und was dabei zu beachten ist eingangen.
    Wenn Sie dazu Fragen haben können Sie mich gerne kontaktieren.

    Viele Grüße
    Eckhard Hübner
  • Cüneyt Tural
    Cüneyt Tural
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    Re: Interkulturelles Change Management
    Guten Tag

    Ich würde Ihnen das Buch Joana Breidenbach und Pál Nyíri

    Maxi Kulti, campus Verlag

    empfehlen.

    Es bezieht sich zwar nicht direkt auf "Change Management", liefert jedoch jenseits der interkulturellen Romantik brauchbare Ideen dazu.

    Grüße
    tural

    http://www.tural.de/management-lexikon.html
  • Anne Niesen
    Anne Niesen    Premium Member
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    Re: Interkulturelles Change Management
    Liebe Frau Armbruster,

    meines Wissens nach gibt es keine gute Publikation, weil sich die jeweiligen "Protagonisten" der jeweiligen "Fächer" noch nicht entsprechend verlinked haben.

    Und: Was meinen Sie genau?
    Internationales Change-Management? Oder...?
    Auf was versuchen Sie eine Antwort zu finden?

    Das Feld ist riesig - und wie schon hier angeklungen darf es nicht um länderspezifische Stereotypen gehen. - die Sie ja auch bestimmt nicht erfragen hier.
    Internationalität wird von vielen Faktoren bestimmt, die jeweils auch Einfluss auf Change-Management Prozesse haben.
    Bsp Vorgehensweise: Wie ist die bei den Teilnehmern platziert und verankert? Können Sie mit der Methodik was anfangen (Bsp Workshop) ? Entsteht Macht aufgrund unterschiedlicher Sprachkompetenzen? etc etc. - Durchführende Organisationsentwickler müssen sich sehr bewusst der Prägung der eigenen Methodik sein und diese hinterfragen und flexibel variieren können.
    Wie ist überhaupt das Thema "Veränderung" besetzt?
    Welche zusätzlichen Einflussfaktoren (Virtualität, powergames HQ- NL etc ) sind vorhanden?
    Sind evtl einzusetzende Analysetool wirklich international oder einfach nur auf Englisch? Dh sind Bilder und Fragen auf Internationalität geprüft ?

    etc etc.

    Nochmal meine Frage von oben: Auf welche Frage suchen Sie eine Antwort? Vielleicht hilft dies bei der Eingrenzung.

    Ich freue mich über weiteren Austausch,
    viele Grüße aus Hamburg
    Anne Niesen