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Das Dubai-Erfolgsmodell für Deutschland
Nach Mallorca, Glasgow und London nun Frankfurt: Die Jumeirah Group – betreibt in Dubai das „Sieben-Sterne-Hotel“ Burj al Arab – hat nun das vierte Hotelprojekt in Europa auf den Weg gebracht. Nach einem 120-Zimmer-Luxusresort in Port Soller (geplante Eröffnung: Frühjahr 2010) wird nun ein 219-Zimmer-Hotel im Fünf-Sterne-Standard im „Palais Quartier“ am Thurn-und-Taxis-Platz in der hessischen Finanzmetropole entwickelt. Das Projekt von MAB Development ist daher so bedeutend, weil in Frankfurt/Main derzeit mehrere Luxus- und First-Class-Hotels entstehen, darunter ein Mandarin Oriental und Grand Hyatt. In den nächsten Jahren werden zwölf Tophotels mit insgesamt mehr als 3.300 Gästezimmern eröffnet.
Der deutsche Hotelmarkt spielt in den Expansionsplänen der Hotelkette aus Dubai eine gewichtige Rolle. So akzeptierte Gerald Lawless, Executive Chairmann, auch die Bedingungen eines Pachtvertrages das Hotel im 25-stöckigen Turm, der auch Büros, Freizeiteinrichtungen und Shoppingareale umfassen wird. Das Projekt bietet einige gerade für den deutschen Hotelmarkt beachtliche Faktoren: Der Spa-Bereich wird mit der Marke „Talise“ positioniert und soll neue Standards in der Stadthotellerie von Frankfurt bieten. Zudem wird ein Gourmetrestaurant nebst einigen anderen F&B-Einheiten eröffnet. Denn Luxushotellerie definiert sich heute mehr denn je durch erlesene Gastlichkeit für den A-la-carte-Genießer. Das Restaurant wird mit dem Design des Japaners Takashi Sugimoto (Team „Super Potato“) wohl ein einmaliges Ambiente bieten – und gerade in der Topgastronomie ist der Verkaufswert von gutem Design stark gefragt. Architekten des Gebäudes sind KSP Engel & Zimmermann, für das Interior Design wurde Peter Schilling & Associates beauftragt. Das „Palais Quartier“ ist der zweite Teil eines ambitionierten Bauprojektes im Herzen Frankfurts. Bereits eröffnet ist das Shoppingcenter „My Zeil“.
Jumeirah ist unter den Hotelketten eine der am schnellsten wachsenen Luxusanbieter. 22 Hotelprojekte werden derzeit weltweit voran getrieben, davon zehn im Mittleren Osten und sechs in Ostasien. Das Unternehmen gehört zu staatlichen Dubai Holding und ist entgegen anderslautender Gerüchte stabil und liquide.
Quelle:
http://www.tophotel.de/index.php?erstes-jumeirah-hotel-in-de...
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Deutsche Beherbergungsbetriebe machen 16,59 Mrd. Euro Umsatz
Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen.
Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland/Bundesfinanzministerium
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Deutsche 2008 bei Urlaubsausgaben spendabel
Mehr Reisen, mehr Ausgaben, mehr Konsum: Rund 53,4 Mrd. Euro gaben die Deutschen im Jahr 2008 für Urlaub und Reisen aus und zeigten sich damit ähnlich ausgabefreudig wie noch im Jahr 2006. Dies ist Ergebnis der aktuellen FUR Reiseanalyse (RA 2009), die vom Münchner Marktforschungsinstitut Ulysses Web-Tourismus zitiert wird. Trotz der weltweiten Finanzkrise, die erst gegen Ende des Jahres 2008 auftrat, wurden 2008 rund drei Milliarden Euro mehr in den Urlaub investiert als im Jahr 2007. Jeder deutsche Urlauber verbrauchte durchschnittlich 834 Euro pro Reise, was einer Steigerung von 24 Euro bzw. fast drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der deutsche Fiskus kassierte 2008 von den Urlaubsausgaben soviel wie noch nie zuvor, was vor allem auf zwei Fakten zurückzuführen ist. Die Preise für Kraftstoffe waren bis Mitte 2008 in Deutschland auf einem nie dagewesenen Höchststand, und parallel dazu wuchs nochmals marginal der Inlandstourismus. Da rund 85 Prozent des Inlandstourismus über die Straße abgewickelt wird, konnte der Staat hier mehr verdienen als in den Vorjahren. 8,2 Prozent (68,4 Euro) aller Reiseausgaben der Deutschen wanderten als Mehrwertsteuer in die Staatskasse. Das waren nahezu zwei Euro mehr als im Vorjahr. Laut RA 2009 wurden 2008 mit 64 Millionen Reisen rund 1,1 Millionen mehr durchgeführt als 2007 (62,9 Mio.). 31,2 Prozent aller Reisen fanden 2008 in Deutschland statt gegenüber 31,4 Prozent im Jahr davor.
Deutschland bleibt damit weiter unangefochten das wichtigste Urlaubsziel der Deutschen. Im Ausland ließen die Bundesbürger im Schnitt 58,4 Euro (7,0%) ihrer Reiseausgaben in Form von Mehrwertsteuern. Insgesamt wanderten folglich 15,2 Prozent der Urlaubskasse sofort in die Staatsschatullen, was dem dritt größten Block bei den Reiseausgaben entspricht. Das Gros der Reiseausgaben wurde auch 2008 für die Unterkunft inklusive Verpflegung aufgebracht. Mit 266,1 Euro flossen fast ein Drittel (31,9%) in diesen Posten. Zwar stiegen die Ausgaben absolut betrachtet um fast drei Euro, doch blieb diese Steigerungsrate prozentual hinter dem allgemeinen Anstieg des Reisebudgets gegenüber 2007 zurück. Die Gründe hierfür können unter anderem im starken Euro und den damit verbundenen, erneut gesunkenen Beherbergungspreisen gesehen werden - die Urlaubs-reisenden bekamen etwas mehr Leistung für ihr Geld. Die Kosten für den Transport zum Urlaubsort, der traditionell zweitgrößte Posten der Reisekasse, stieg nicht nur absolut sondern auch prozentual deutlich. Über acht Euro mehr musste durchschnittlich in den Transport investiert werden, was sich insbesondere auf die hohen Treibstoffpreise 2008 zurückführen lässt. Im Durchschnitt wurden 202,7 Euro für die Transportleistung aufgebracht, was bald einem Viertel der Urlaubskasse entspricht (24,3%). Alles in allem sank die Quote für Transport und Übernachtung aber leicht auf knapp über 56 Prozent, bleibt aber über die vergangenen Jahre hinweg betrachtet trotzdem relativ stabil (2007: 57%).
Die leicht konsumfreudigere Einstellung der Deutschen in ihrem Urlaub schlägt sich 2008 auch in der prozentualen Verteilung der Reiseausgaben auf die einzelnen Urlaubsposten nieder. So wurden 3,6 Prozent der Reisekasse von den Deutschen für Shopping, Konsum und Vergnügungen ausgegeben, was 30,0 Euro im Schnitt entspricht. Das Budget für die Mobilität vor Ort wuchs sogar überproportional und war den Deutschen rund 49,2 Euro (5,9%) der Reisekasse wert. Hierin finden sich die Ausgaben für die öffentlichen Nahverkehrssysteme genauso wieder, wie Mietautos und -motorräder, oder die Fahrt mit dem eigenen Gefährt in der Urlaubsdestination, allerdings müssen auch hier die allgemeine Spritpreiserhöhungen berücksichtigt werden. 80,9 Euro (9,7%), der drittgrößte Gesamtposten (mal abgesehen von den Mehrwertsteuern), wurde für Verpflegung neben den Hauptmahlzeiten verwendet, sei es für ein schönes Essen, den Cocktail an der Bar oder für Snacks unterwegs. Fasst man die Bereiche Shopping, Kultur, Kulinarisches nebenher sowie Mobilität am Urlaubsort unter der Rubrik „Spaß und Erlebnis im Urlaub“ zusammen, wurden 2008 dafür immerhin 171,8 Euro (2007: 163 Euro) der Urlaubskasse im Durchschnitt veranschlagt – etwas über ein Fünftel aller Reiseausgaben. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Deutschen 2008 am deutlichsten für Transportleistungen jeder Art die Urlaubskassen ausweiten mussten, doch machen die Ausgaben dafür allenfalls knapp 13 Euro der insgesamt 24 Euro Ausgabensteigerung aus. Durchschnittlich neun Euro mehr flossen direkt in Erlebnis-Faktoren, die Deutschen investierten offensichtlich in Genuss, Spaß und Erholung im Urlaub.
Zu guter Letzt lohnt noch ein Blick auf das touristische Lager. Betrachtet man die Gewinne der Reiseindustrie, die immer wieder darüber klagt, dass sie zu einer der am schlechtesten verdienenden Branchen in Deutschland gehört, wird abermals bestätigt wie gering der Gewinnanteil jener Dienstleister am Reisebudget der „Reiseweltmeister“ ist. Für die Veranstalter bleiben im Durchschnitt nur je 10,8 Euro als Gewinn hängen, was 1,3 Prozent der Reisekasse ausmacht. Die Beherbergungsbranche musste aufgrund der bereits angesprochenen Umstände absolut wie prozentual die herbsten Einbußen hinnehmen und kommt gerade mal auf 1,1 Prozent. Für die Reisebüros fielen 2008 knapp 21 Euro in Form von Provisionen und Serviceentgelten an, was 2,5 Prozent entspricht. Die Transportunternehmen erhalten wie alle Jahre den geringsten Gewinnanteil und müssen sich nur mit mageren 0,5 Prozent vom Urlaubsbeutel der Deutschen begnügen. Sie erzielen durchschnittlich nur 4,2 Euro als Gewinn von den gesamten 834 Euro, die die Deutschen in ihren Urlaub investieren.
Quelle:
http://www.tophotel.de/index.php?deutsche-gaben-2008-viel-ge...
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Gruppen-Newsletter: Newsletter November 2009 - DubaiErfolgsmodell, Umsätze und Uralubsausgaben!
Daniél Hoch, 07 Nov 2009, 09:34 am
Das Dubai-Erfolgsmodell für Deutschland
Daniél Hoch, 05 Nov 2009, 6:55 pm
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Daniél Hoch, 05 Nov 2009, 6:51 pm
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Daniél Hoch, 05 Nov 2009, 6:50 pm
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