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Daniél HOCH & Nadja Waldraff


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News

  • 13 Nov 2009

    Sexistische Werbung erzürnt Gemüter

    Sexistische Werbung erzürnt Gemüter

    (Hamburg/München, 11. November 2009) Die Zahl der Beschwerden von Verbrauchern über sexistische oder gar gewaltverherrlichende Werbeanzeigen nehmen massiv zu und rufen immer mehr Branchenkritiker auf den Plan. Vor allem die jüngste Werbung der Hotelkette A&O Hostels erzürnt die Gemüter. Um für die durchgehenden Öffnungszeiten zu werben, ließ die Firma auf Postkarten den Unterleib einer Frau im Bikini abbilden. In der Höhe des Schambereichs kann der neu mit der Kampagne anzusprechende Konsument dann die Aufschrift "24 h open" lesen. Zusätzlich verspricht der Bildrand "sexy Preise". Laut Insidern verpufft die Wirkung der Anzeigen aber.

    "Die Tendenz zu mehr oder weniger geschmacklosen Werbeaktionen ist alles andere als neu. Wie auch im Fall A&O Hostels ist es einmal mehr der uralte Versuch, über einen Hingucker die Marke mit Leben zu füllen und Aufmerksamkeit zu erlangen. Der Schuss geht aber sehr häufig nach hinten los", erläutert Marketingexpertin Anne M. Schüller von der gleichnamigen Münchner Beratungsgesellschaft. Laut der Fachfrau hat der Trend zu anzüglichen Slogans auch damit zu tun, dass Kampagnen sehr oft von Männern entworfen werden, die sich die Wirkung bei Zielgruppen zu wenig überlegen.

    Diese Art von Werbekampagnen sind längst keine Einzelfälle mehr. Auch die Leipziger MTS GmbH, die Anhänger für Großflächenplakate verleiht, wirbt mit ähnlichen Slogans. So heißt es "Miet mich - benutz mich" in großer Schrift auf dem Plakat, unter dessen Lettern drei lasziv räkelnde, halbnackte Models in Minirock, Stiefel und BH abgebildet sind. Vertreter der Werbewirtschaft stehen der Entwicklung skeptisch gegenüber, was sich mit Blick auf die Zahl der Beschwerden zeigt. Allein im ersten Halbjahr 2009 stieg diese im Vergleich zum Vorjahr beim Deutschen Werberat um rund 25 Prozent. 147 Kampagnen wurden kritisch hinterfragt.

    Sexistische Werbung verfehlt oft Intention
    Obwohl den Beschwerden 39 Mal zugestimmt wurde und der Werberat gleich fünf Mal zum Mittel der Rüge greifen musste, verfehlen die umstrittenen Anzeigen oft ihr eigentliches Ziel. Der Grundsatz, dass Wirbel um Kampagnen selbst uneinsichtige Unternehmen zur Vernunft leitet, scheint bei MTS-Geschäftsführer Marten Tausch hingegen nicht zu gelten. Die Aktion sei durchaus zielführend, denn schließlich biete man das Motiv auch mit "normal bekleideten" Frauen gerne als Abzug an und wolle den Absatz bei Männern als Zielgruppe steigern. Dabei erzielen erotische Werbungen nur minimal höhere Aufmerksamkeit, zeigen aktuelle Studien.

    Darin, dass die aktuelle Wirtschaftskrise viele Unternehmen zunehmend offensiver mit ihren Botschaften umgehen lässt, stimmen Werbeexperten nicht vollends überein. Dies sei zwar ein gewichtiger Grund. Andererseits werde jedoch auch der Kampf um die Aufmerksamkeit stets größer, zitiert der Spiegel Franz-Rudolf Esch, Marketingprofessor an der Universität Gießen. Das Problem, dass die positiv verstärkte Aufmerksamkeit in vielen Fällen nicht eintritt, hätten viele Unternehmen noch nicht erkannt oder ignorieren es bewusst. Schüller weist auch darauf hin, dass es für Männer und Frauen oft frustrierend ist, sich mit einem Model zu vergleichen. (Florian Fügemann/Pressetext)

    Quelle: http://www.tophotel.de/index.php?proteste-gegen-sexistische-...

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  • 13 Nov 2009

    Dresdner Hotels von Reisenden am besten bewertet

    Dresdner Hotels von Reisenden am besten bewertet

    2,7 Millionen Hotelbewertungen haben entschieden: Dresdner Hotels genießen den besten Ruf unter Reisenden, Londoner den schlechtesten. Dies ist Ergebnis des erstmals aufgestellten Reputationsranking des Düsseldorfer Hotelpreisvergleichportal trivago.de.

    Das Reputationsranking stellt eine Analyse der touristischen Beliebtheit der europäischen Hotellerie dar. Es basiert auf 2,7 Millionen Hotelbewertungen zu 13.000 Hotels in 50 Metropolen. Mit durchschnittlich 81,39 von 100 möglichen Punkten der trivago.de Hotelbewertungsskala führt Dresden das Reputationsranking an. Dicht gefolgt von Brügge mit 80,08 Punkten und Bologna mit 78,71 Punkten finden sich in der Stadt an der Elbe damit Europas beliebteste Hotels. Auch die Hotels im österreichischen Salzburg stehen in der Gunst der Reisenden. Im Schnitt geben Urlauber den Hotels der Mozart-Stadt 78,59 Punkte und damit Platz vier in der europäischen Hitliste. Die Hotels in der Flitterwochen-Hauptstadt Venedig haben es mit 78,10 Punkten auf Rang fünf geschafft.

    London bildet Schlusslicht
    Schlecht hingegen schneiden britische Städte ab. Englands Metropole London (69,89) nimmt den letzten Platz des Städte-Rankings ein und auch Birmingham rangiert mit 70,90 Punkten unter den Verlierern des Rankings. Griechenlands Städteziel Nummer eins - Athen - liegt mit 72,69 Punkten ebenfalls nur auf Platz 46, die dänische Hauptstadt Kopenhagen (71,26 Punkte) auf Platz 48. Nicht viel besser steht es um den Ruf der Hotels in Amsterdam (71,56, Platz 47) und Paris (72,93, Platz 44).

    Hohe Preise bedeuten nicht immer auch hohe Qualität
    Hohe Raten für Hotelübernachtungen sind nicht immer Garant für die besondere Qualität einer Unterkunft. So nehmen Städte deren Übernachtungspreise oft weit über dem Durchschnitt liegen die unteren Ränge des Rankings ein. Genf - im Oktober teuerste Stadt unter 50 europäischen Metropolen des trivago Hotelpreisindex - schafft es mit 73,75 Punkten nur auf Platz 39. Kopenhagen belegt mit 71,26 Punkten sogar Rang 48. Berühmte Städte-Ziele können es sich offenbar leisten, ihrem Gästeansturm mit mittelmäßiger Qualität zu begegnen. Die Klassiker Rom (74,39 / Platz 37), Istanbul (74,32 / Platz 38), Mailand (73,58 / Platz 40) und Paris (72,93 / Platz 44) belegen Ränge im unteren Drittel des Reputationsrankings.

    Deutsche Städte im Mittelfeld
    Die Online-Meinung zu Hotels in deutschen Städten ist so vielfältig wie die Städte selbst. Neben dem erstplatzierten Dresden kommt die Hauptstadt Berlin mit 76,42 Punkte auf Platz 18. München (75,88 / Platz 25), Hamburg (75,21 / Platz 31) und Köln (74,87 / Platz 34) liegen im Mittelfeld. Die Stadt mit der schlechtesten Online-Reputation Deutschlands ist mit 73,56 Punkten die Finanzmetropole Frankfurt auf Rang 41.

    Die Top 5 Städte mit der besten Online-Reputation

    1. Dresden
    Dresden ist mit 81,39 Punkten die Stadt, deren Hotels die besten Bewertungen von Reisenden erhalten haben. 339 Bewertungen von Reisenden haben dem Fünf Sterne Hotel Suitess in der Nähe der berühmten Frauenkirche zu einer Durchschnittsnote von 92 Punkten verholfen. Damit ist es das aktuell beliebteste Hotel unter 144 bewerteten Häusern in Dresden.

    2. Brügge
    Die einzige Stadt, die es neben Dresden auf mehr als 80 Punkte schafft, ist das belgische Brügge. Besucher der Stadt schätzen vor allem den mittelalterlichen Stadtkern der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Das Hotel mit der besten Online-Reputation unter 117 bewerteten Hotels ist das Fünf-Sterne-Haus Kempinski Dukes´ Palace, dessen Bestnote sich aus 265 Einzelbewertungen zusammensetzt.

    3. Bologna
    Bolognia ist in Italien vor allem für sein studentisches Ambiente berühmt. Im Online-Reputationsranking kommt die Universitätsstadt auf 78,71 Punkte und damit auf Platz drei des Städte-Rankings. Top Hotel der Stadt unter 100 bewerteten Unterkünften ist das Drei-Sterne-Haus Porta San Mamolo im Herzen der Stadt. Auf Basis von 481 Bewertungen erhält das Hotel eine Durchschnittsnote von 90 Punkten.

    4. Salzburg
    Viele Top bewertetet Hotels verhelfen Salzburg zum vierten Platz der europäischen Hitliste. Angeführt wird die Rangliste der 120 bewerteten Hotels vom Fünf-Sterne Hotel Schloss Mönchstein mit 93 Punkten, basierend auf 51 Bewertungen.

    5. Venedig
    Ein kleines Aparthotel führt die Topliste der 448 bewerteten Hotels in Venedig an. Das Aparthotel Corte Grimani im historischen Zentrum der Stadt kommt auf 93 Punkte, basierend auf 312 Bewertungen. Dicht gefolgt wird es vom Zwei-Sterne-Haus Al Ponte Mocenigo, das mit 92 Punkten Platz 2 belegt und gerade einmal über zehn Zimmer verfügt.

    Das trivago.de Reputationsranking ist eine quantitative Analyse der Online-Bewertungen aller bewerteten Hotels in den 50 populärsten europäischen Städten auf trivago.de. Insgesamt sind 2,7 Millionen Bewertungen zu 13.000 Hotels in die Analyse einbezogen worden. Aufgrund der hohen Datenmenge stellen Abweichungen von fünf Punkten auf der Bewertungsskala einen großen qualitativen Unterschied dar. Die umfangreiche Datenbasis wird durch die Zusammenarbeit mit anderen Hotelbewertungsportalen realisiert. trivago.de integriert die Bewertungen von Portalen wie tripadvisor.com, Holidaycheck.de und Booking.com. Hotelbewertungen auf trivago.de werden auf einer Skala von 1 bis 100 angezeigt. Bei einer Bewertung können Noten zu den Kategorien Zimmer, Allgemeine Hoteleinrichtungen, Essen und Trinken sowie Lage und Umgebung abgegeben werden. Das Reputationsranking schließt die vorhandene Datenlücke in der Analyse von Online-Hotelbewertungen. Zunehmend werden touristische Web-Inhalte von aktiven Internet-Nutzern selbst generiert. Laut VIR-Reiseanalyse 2009 verlässt sich bereits jeder vierte Internetnutzer bei der Wahl des Hotels oder der Destination auf die Meinung anderer Reisender.

    Quelle: http://www.tophotel.de/index.php?dresden-hat-die-bleibtesten...

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  • 05 Nov 2009

    Das Dubai-Erfolgsmodell für Deutschland

    Das Dubai-Erfolgsmodell für Deutschland

    Nach Mallorca, Glasgow und London nun Frankfurt: Die Jumeirah Group – betreibt in Dubai das „Sieben-Sterne-Hotel“ Burj al Arab – hat nun das vierte Hotelprojekt in Europa auf den Weg gebracht. Nach einem 120-Zimmer-Luxusresort in Port Soller (geplante Eröffnung: Frühjahr 2010) wird nun ein 219-Zimmer-Hotel im Fünf-Sterne-Standard im „Palais Quartier“ am Thurn-und-Taxis-Platz in der hessischen Finanzmetropole entwickelt. Das Projekt von MAB Development ist daher so bedeutend, weil in Frankfurt/Main derzeit mehrere Luxus- und First-Class-Hotels entstehen, darunter ein Mandarin Oriental und Grand Hyatt. In den nächsten Jahren werden zwölf Tophotels mit insgesamt mehr als 3.300 Gästezimmern eröffnet.

    Der deutsche Hotelmarkt spielt in den Expansionsplänen der Hotelkette aus Dubai eine gewichtige Rolle. So akzeptierte Gerald Lawless, Executive Chairmann, auch die Bedingungen eines Pachtvertrages das Hotel im 25-stöckigen Turm, der auch Büros, Freizeiteinrichtungen und Shoppingareale umfassen wird. Das Projekt bietet einige gerade für den deutschen Hotelmarkt beachtliche Faktoren: Der Spa-Bereich wird mit der Marke „Talise“ positioniert und soll neue Standards in der Stadthotellerie von Frankfurt bieten. Zudem wird ein Gourmetrestaurant nebst einigen anderen F&B-Einheiten eröffnet. Denn Luxushotellerie definiert sich heute mehr denn je durch erlesene Gastlichkeit für den A-la-carte-Genießer. Das Restaurant wird mit dem Design des Japaners Takashi Sugimoto (Team „Super Potato“) wohl ein einmaliges Ambiente bieten – und gerade in der Topgastronomie ist der Verkaufswert von gutem Design stark gefragt. Architekten des Gebäudes sind KSP Engel & Zimmermann, für das Interior Design wurde Peter Schilling & Associates beauftragt. Das „Palais Quartier“ ist der zweite Teil eines ambitionierten Bauprojektes im Herzen Frankfurts. Bereits eröffnet ist das Shoppingcenter „My Zeil“.

    Jumeirah ist unter den Hotelketten eine der am schnellsten wachsenen Luxusanbieter. 22 Hotelprojekte werden derzeit weltweit voran getrieben, davon zehn im Mittleren Osten und sechs in Ostasien. Das Unternehmen gehört zu staatlichen Dubai Holding und ist entgegen anderslautender Gerüchte stabil und liquide.

    Quelle: http://www.tophotel.de/index.php?erstes-jumeirah-hotel-in-de...

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