Cocktails, Drinks und Genuss

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  • Timo Fischer
    Timo Fischer    Premium Member
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    Smith & Cross Rum frisch eingetroffen
    Er ist endlich da und verfügbar Smith & Cross Rum

    SMITH & CROSS
    LONDON
    TRADITIONAL JAMAICA RUM

    Smith & Cross
    Traditional Jamaica Rum
    Pure Pot Still

    Navy Strength
    57% alc.
    700 ml
    Hergestellt in Jamaica
    Abgefüllt in London

    Dieser Rum steht für den unverwechselbaren Geschmack und die aromatische Eleganz, die den jamaikanische Rum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert berühmt machten. Er enthält ausschließlich Pot-Still-Destillate des Wedderburn- und Plummer-Stils, die sich durch ihre Noten von exotischen Früchten und Gewürzen hervorheben. Aufgrund seiner komplexen Geschmacksintensität wurde jamaikanischer Rum schon vor langer Zeit zum Grundstein vieler klassischer Cocktails.
    Als einer von Englands ältesten Produzenten von Zucker und Spirituosen gehen die Ursprünge von Smith & Cross auf das Jahr 1788 zurück. Mit ihren ausgedehnten unterirdischen Lagerhallen an der Themse wurden das Unternehmen und seine Partner im Laufe der Jahre bekannte Händler für jamaikanischen Rum.

    Anleitung zum Verkosten und Servieren
    Die große Tradition dieses Stils zeigt sich in berühmten Cocktailrezepten, für die speziell jamaikanischer Rum benötigt wird. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Es handelt sich hier nicht um einen Rum, der nach heutigen Standards pur zu genießen ist. Nehmen Sie sich nach dem ersten Einschenken etwas Zeit vor dem Probieren, damit sich der Geschmack besser entfalten kann. Wir empfehlen, das Profil dieses Rums zunächst mit dem Jamaica Rum Daiquiri (siehe Rezepte ) zu erkunden.

    Herstellung / Wedderburn & Plummer
    Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde jamaikanischer Rum wegen seines tiefen, vollen Geschmacks und seiner angenehmen Aromen geschätzt. Damals wurde Rum in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: „Local Trade Quality“ (Rum für den lokalen Markt), „Export Trade Quality“ (zum Verschneiden geeigneter Rum mit hohem Esteranteil für den deutschen Markt) und „Home Trade Quality“ für Großbritannien (und die USA). Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen die geläufigeren „Common-Clean“-Sorten, die es auch heute zu kaufen gibt und die leichter bzw. süßer sind. Diese wurden mit dem in den späten 50er Jahren eingeführten Column-Still-Verfahren hergestellt.
    Der körperreichere Wedderburn-Typ und der mittelstarke Plummer-Typ entstammten einer Kombination aus den Melassen, den Skimmings, d.h. dem Schaum, der sich bei der Zuckerherstellung bildet, Zuckerrohrsaft und Sirupüberresten der Zuckerproduktion sowie dem Dunder, d.h. den alkoholfreien Rückständen der vorhergehenden Destillation. Für den Fermentationsprozess werden einer jamaikanischen Tradition zufolge regionale Wildhefen verwendet, die maßgeblich zu dem besonderen Körper und Geschmack beitragen sollen. So entsteht ein Rum mit überwältigendem und lokalem Charakter.

    Beeindruckender Ausdruck
    Smith & Cross ist ein Blend mit annähernd gleichen Anteilen an Wedderburn, der mindestens ein Jahr lang heranreifte, und Plummer, der zwischen 18 Monaten und drei Jahren in Weißeiche heranreifte. Diese Sorte profitiert nicht unbedingt von längeren Reifezeiten, da Eiche die fruchtigen und würzigen Noten überlagern und somit die Aromen im Laufe der Zeit abschwächen kann.

    Navy Strength
    Die British Royal Navy forderte traditionsgemäß einen Alkoholgehalt von 57%. Ab diesem Wert war mit Spirituosen befeuchtetes Schießpulver noch zündfähig. Zudem konnte die Ware bei dieser Konzentration gut über die Weltmeere zu den Partnern transportiert werden.
    Navy Strength ist nicht mit Navy Rum zu verwechseln, der mehr als 200 Jahre lang die tägliche Ration Rum in der British Royal Navy darstellte und traditionell aus Sorten bestand, die vor allem aus Guyana, aber auch aus Jamaika und Barbados stammten.

    London und der Rum
    Der Zuckerhandel stellte einen Eckpfeiler des British Empire dar, und ab dem 19. Jahrhundert war London seine Drehscheibe. In 1802 wurden im Hafen von London ein vollständig neuer Abschnitt errichtet, die sogenannten West India Docks, die dazu dienten, die großen Mengen an Zucker und Rum zu verarbeiten, die aus den britischen Kolonien in der Karibik stammten. Der Rum-Dock-Abschnitt erlangte Berühmtheit für seine vor Ort gereiften Produkte. England stellte viele Generationen lang Jamaikas besten Absatzmarkt für Rum dar, und aus diesem Grund war London für jedermann die Quelle für die feinsten Marken.

    Über Smith & Cross
    Die Marke Smith & Cross führt ihren Ursprung auf einen von Englands ältesten Herstellern von Zucker und Spirituosen zurück. Ihre Geschichte beginnt 1788 mit einer Zuckerraffinerie, die sich in der Thames Street Nr. 203 nahe der London Docks befand. Mit ihren ausgedehnten unterirdischen Lagerhallen an der Themse wurden das Unternehmen und seine Partner im Laufe der Jahre bekannte Händler für jamaikanischen Rum. Smith & Cross sind die Nachfolger von Smith & Tyers und White Cross, die zuvor viele Generationen lang Seite an Seite in den Räumen der heutigen Hayman Distillers tätig waren.

    Verdiente Anerkennung
    Obwohl die Produktionslinien von Smith & Cross viele Jahre stillstanden, verdanken wir ihre erneute Inbetriebnahme vor allem der Ermutigung, den Erkenntnissen und der Anleitung des Spirituosenhistorikers David Wondrich. Der Dank gilt ebenfalls den zahlreichen anderen Personen, die das Projekt auf so vielfältige Art und Weise unterstützt haben.

    Importiert durch Sierra Madre Trend Food GmbH, http://www.sierra-madre.de