Confare - Meetingpoint

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  • Alexander Ghezzo
    Alexander Ghezzo    Premium Member   Group moderator
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    Am 15. November traf sich erstmals der Confare Industriebeirat um die Themen für den http://www.industriekongress.at 2012 zu besprechen, damit der Kongress am 22.Mai vor allem eines wird: praxisnah und nützlich! Und so stellten sich Vorstände und GeschäftsführerInnen österreichischer Industrieunternehmen einer Frage: Welche Themen und Herausforderungen beschäftigen 2012 die Industrie?

    2008 – 2011 im Schnellvorlauf

    Der http://www.industriekongress.at findet seit 2008 jährlich statt. Bei dieser Veranstaltung trifft sich jedes Jahr die Vorstandsriege der österreichischen Industrie. Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer war genauso vor Ort wie Ludwig Scharinger, Stefan Pierer sowie die Vorstände von Umdasch, Novomatic, HTI, Polytec, Constantia Packaging, AT&S, etc. Die wirtschaftliche Entwicklung gab klar die Themen vor. So ging es 2008 noch darum überhaupt die richtigen Mitarbeiter zu finden um das gestaute Auftragsvolumen abzuarbeiten. 2009 war alles im Zeichen der Krise und die Hauptfrage war: Wie kommt man mit Umsatzeinbußen von 50% und mehr zurecht? 2010 stand das ThemaKosten im Vordergrund und 2011 fanden schon wieder langfristige Themen wie Nachhaltigkeit auf dem Kongressprogramm Raum.

    2012? Frage an den Fachbeirat

    2012: Schuldenkrise, Rezession, Inflation – zwar herrscht Weltuntergangsstimmung, aber noch können sich viele Firmen nicht über zu geringe Auslastung beklagen. Um ein sinnvolles Kongressprogramm zusammenstellen bräuchte es eine Kristallkugel. Deswegen luden a3 Eco und Alexander Ghezzo – Geschäftsführer von Confare namhafte Industriemanager und ExpertInnen ein, um auszuloten, welche Themen 2012 auf dem http://www.industriekongress.at behandelt werden sollen.
    Zum Fachbeirat gehören der frühere Frauenthal Vorstandsvorsitzende und jetziger geschäftsführender Gesellschafter der Eolos GmbH Winfried Braumann, Lisa Dyk- Geschäftsführerin der Ersten Raabser, Josef Hackl – Geschäftsführer von Gruber & Kaja High Tech Metals, David John Kelly – Geschäftsführer der regelmäßig als einer der besten Arbeitgeber ausgezeichneten Worthington Cylinders, Markus Oman – Geschäftsführer der O.P.P. Beratung, Franz Renkin – Verlagsleiter des a3 Wirtschaftsverlags, sowie Richard Schenz - Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und Manfred Winkler - ehemaliger GD, Knauf.

    Herausforderungen 2012

    Schon zu Beginn des Fachbeirat-Treffens kristallisierte heraus: Selten war so unklar, wie sich die globale Wirtschaft auf wenige Monate betrachtet entwickeln wird. Was aber dadurch umso klarer wird, ist, dass Industrieunternehmen sich genau darauf fokussieren müssen, was ihre Stärken sind – welche Existenzberechtigung eine Organisation hat.
    Im Detail heißt das, dass sich die österreichische Industrie mit folgenden Themen auseinandersetzen muss:

    Innovation

    Klassische Innovationen sind in Österreich eher selten geworden. „Time to Market“ ist so wichtig, dass für echte Innovation keine Zeit mehr ist. Daraus ergibt sich ein Wettbewerbsnachteil, und es beschleunigt die Deindustrialisierung Österreichs. Um wirklich Neues zu finden, bedarf es kooperativer Netzwerke: Wie schafft man wirklich Neues mit hohem Kundennutzen zu entwickeln und zu produzieren?

    Ressourceneffizienz und Rohstoffverknappung

    Energie wird teurer. Strompreise werden laufend nach oben angepasst, ebenso die Preise fossiler Brennstoffe. Rohstoffe werden in Asien gehortet und sind Spielball internationaler Spekulationen. Eine weitere Herausforderung für die österreichische Industrie: Unabhängig werden bzw. strategisch versorgen.

    Fachkräftemangel und Mitarbeiterführung

    Geeignete MitarbeiterInnen zu finden und zu binden wird schwerer. Mit 2015 wird der Arbeitsmarkt kippen. Zusätzlich verschärft durch die unsichere Wirtschaftslage erfordert die Situation Flexibilität und Individualität im HR-Management.

    Finanzierung

    Die Zurückhaltung der Banken wird vor allem Projektfinanzierungen erschweren und KMUs belasten. Der Liquiditäts- und Finanzierungsdruck wächst. Deswegen sind alternative Finanzierungsmodelle gefragt, und auch Private-Equity sowie private Darlehen spielen eine wichtige Rolle. Finanzierung auf dem Kapitalmarkt ist unsicher. Manche Firmen betonen bereits in ihrer Kommunikation, dass sie keine AGs sind.

    Vertrieb und Marke

    Der Innovation der Techniker müssen Innovationen von Verkäufern und Marketern folgen. Der Vertrieb muss sein Wissen vom Kunden teilen. Dabei ist CRM alleine zu wenig. Im Vertrieb steckt das Wachstum der Zukunft.

    Dies werden auch die Schwerpunkte des http://www.industriekongress.at am 22. Mai 2012 in Linz sein.

    Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu treffen

    Ihr
    Alexander Ghezzo
  • Alexander Ghezzo
    Alexander Ghezzo    Premium Member   Group moderator
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    In unserer Confare-Facebookgruppe gibt es eine Umfrage dazu. Bis jetzt auf Platz 1: Rezession
    Platz 3 Innovation.
    Völlig abgeschlagen ist das Thema Rohstoffknappheit/Energiepreis