Conversion Optimization
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Jörg Dennis Krüger Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Website-Testing ./. klassische Usability-Methoden
Im Usabilityblog schreibt Elske Ludewig von eResult darüber, wie eine "sinnvolle Methodenkombination" das multivariate Testing ersetzen kann:
http://www.usabilityblog.de/2011/06/wie-sinnvolle-methodenko...
Hierauf habe ich mit einem Beitrag geantwortet, der darstellt, wie Testing diesen Methoden überlegen ist:
http://conversionboosting.com/article/wie-website-testing-un...
Was ist Ihre Meinung dazu? Wie gehen Sie in der Praxis vor? Was sind die Vor- und Nachteile aus Ihrer Sicht?
- 27 Jun 2011, 4:49 pm
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Mario CasaranoThe company name is only visible to registered members.Re: Website-Testing ./. klassische Usability-Methoden
Hallo Herr Krueger,
Denke, dass ist hilfreich, die Stimme der Nutzer mit einzubeziehen. sei es beispielsweise durch so eine spezialisierung wie konversionskraft, wo es in die tiefe psychologie geht - motivationslab - oder durch parallellaufende onlinebefragungen zu den varianten, die die subjektive komponente mit hohen fallzahlen miterfassen kann, z.b. 16 fixe varianten als onlinebefragung.
An ein ersetzen des mvt durch das lab glaube ich nicht, eher als ideengenerierung fur eine nutzerzentrierte gestaltung einer variante, die dann im mvt getestet wird. Wird ja im beitrag vom usabilityblog auch so vorgeschlagen.
Beim web analytics kommt man nicht mehr mit reinen klickzahlen aus, ich kann mir das aehnlich beim mvt vorstellen. Hab da mit den testen und ablaufen von mvt bestimmt noch viel schulungs und nachholbedarf, aber quanti und quali ergaenzen sich immer so gut, dass es beim mvt bestimmt auch gut mitwirkt, wenn die subjetive meinung der nutzer zumindest erhoert und als variante mt ins rennen geschickt wird.
- 27 Jun 2011, 9:44 pm
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Jörg Dennis Krüger Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Website-Testing ./. klassische Usability-Methoden
Hallo Herr Casarano,
Denke, dass ist hilfreich, die Stimme der Nutzer mit einzubeziehen. sei es beispielsweise durch so eine spezialisierung wie konversionskraft, wo es in die tiefe psychologie geht - motivationslab - oder durch parallellaufende onlinebefragungen zu den varianten, die die subjektive komponente mit hohen fallzahlen miterfassen kann, z.b. 16 fixe varianten als onlinebefragung.
Ich sehe da überall zwei große Probleme:
1.) Das Esoterik-Problem
Viele Vorschläge basieren auf so wenig Fakten, dass man auch gleich Tarot-Karten legen könnte. In diese Richtung geht auch Neuromarketing. (Aber Esoterik verkauft sich gut, dass muss ich zugeben!)
2.) Das "State of mind"-Problem
Echte Besucher handeln anders, als sie in einer Umfrage angeben würden. Das liegt daran, dass sie beim Betreten der Website in einem bestimmten "State of mind" sind, der sich so künstlich nicht erzeugen lässt.
Die echte Stimmer der tatsächlichen Benutzer/Besucher erreicht man dadurch deshalb nicht. (Mehr dazu unten.)
An ein ersetzen des mvt durch das lab glaube ich nicht, eher als ideengenerierung fur eine nutzerzentrierte gestaltung einer variante, die dann im mvt getestet wird. Wird ja im beitrag vom usabilityblog auch so vorgeschlagen.
Dort wird aber Testing nur als letzte Kontrolle vorgeschlagen, damit man zeigen kann, dass man nicht ganz falsch liegt. Man verpasst dadurch aber die Chance, etwas über die tatsächlichen Vorlieben und Abneigungen der realen Besucher zu erfahren. Dies erreicht man nur in einem iterativen Testing-Modell.
Beim web analytics kommt man nicht mehr mit reinen klickzahlen aus, ich kann mir das aehnlich beim mvt vorstellen. Hab da mit den testen und ablaufen von mvt bestimmt noch viel schulungs und nachholbedarf,
Klicks alleine sind zu wenig. Conversions und Micro-Conversions, heruntergebrochen auf Segmente (Traffic-Kanal, Adgroup, Platzierung, Uhrzeit, Geo-Lokalisierung etc.) bieten einen sehr tiefen Einblick in das Verhalten der Besucher. Und zwar in das Verhalten der tatsächlichen Besucher im tatsächlichen State-of-mind. Und man kann dieses Verhalten für jedes Segment isoliert betrachten.
aber quanti und quali ergaenzen sich immer so gut, dass es beim mvt bestimmt auch gut mitwirkt, wenn die subjetive meinung der nutzer zumindest erhoert und als variante mt ins rennen geschickt wird.
Die Frage ist, wie man Qualität definiert. Tatsächlich kann man die Qualität einer Conversion sehr gut auswerten.
Was ganz bestimmt nicht durch solche Methoden passiert ist, dass sie "subjektive Meinung der Nutzer" ermittelt wird. Es wird vielmehr die subjektive Meinung einer künstlichen Zielgruppe in einer künstlichen Situation analysiert. Im Gegensatz zum tatsächlichen Verhalten der echten Besucher in der realen Situation.
Ich selbst erwische mich immer wieder dabei, klassische Methoden anwenden zu wollen, um eine Seite zu optimieren. Jedes Mal finde ich aber keine rationalen Gründe dafür und verlasse mich wieder auf das, was man tatsächlich belegen kann. So erkennt man wunderbar, dass z.B. Besucher die über Affiliate-Links kommen eine andere Ansprache ans SEA-Besucher brauchen - und wie diese Ansprache genau aussehen muss.
Viele Grüße,
Ihr Jörg Dennis Krüger
This post was modified on 27 Jun 2011 at 10:14 pm.- 27 Jun 2011, 10:13 pm
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Mario CasaranoThe company name is only visible to registered members.Re^3: Website-Testing ./. klassische Usability-Methoden
Hallo Herr Krueger,
Vielen dank fuer die vielen tipps.
- 27 Jun 2011, 11:12 pm
