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Georg Parlow Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.die sache mit hochsensibilität und hochbegabung ist klarerweise abhängig von den definitionen. so ganz klar bin ich mir da selber nicht. ich schließe mich jedoch der derzeit in hochbegabten-kreisen dominanten haltung an, welche hohe intellektuelle intelligenz nur als kleinen teil der hochbegabung sieht.28 Feb 2008, 10:10 amHochsensibilität - Hochbegabung
inzwischen ist es ja auch schon eine ziemlich verbreitete meinung, dass die mittels IQ ausgedrückte intellektuelle begabung nur einen teil der intelligenz ausmacht. daneben gibt es die emotionale intelligenz, die soziale intelligenz, etc. - je nach autor können es 3, 7 oder sogar 11 sein - wobei es nach meinem eigenen schamanischen verständnis der komposition des menschen 7 bzw. 9 sein müssten, entsprechend den 7 bzw. 9 bewusstseinszentren. [das mit "7 bzw. 9" erklärt sich so: es sind 7 paare (jeweils eine hälfte von der mütterlichen und eine von der väterlichen seite her), wobei jedoch bei 2 paaren die beiden hälften auffällig unterschiedliche funktionen haben, und somit nicht leicht als 'paar' erkenntlich sind - somit sind es dann 9.]
ich hab mal auf wikipedia nachgesehen, und nach dem begründer der theorie der multiplen intelligenz (das ist der, der ursprünglich 7 definiert hatte) sind es seiner ansicht nach inzwischen ebenfalls 9 aspekte :-)))
http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_multiplen_Intellige...
abgesehen davon, dass ich mir nicht völlig klar bin über die zusammenhänge, setze ich hochsensibilität und hochbegabung zwar nicht gleich, aber ich sehe sehr große überschneidungen, viel größere, als herkömmlich angenommen. wenn die 2-3 % der 'herkömmlicherweise' hochbegabten die mit dem hohen IQ, und vielleicht noch die hochmusikalischen und die naturalistischen sind, dann wird der prozentsatz höher, sobald wir auch die emotionalen und empathischen, und die körper-kinästeten und die mit der räumlich-bildlichen und der sprachlichen und der spirituellen intelligenz dazunehmen. nicht alle davon sind wohl HSP - (die super-basketballspieler und -skifahrer und die formel1-fahrer sind wohl selten HSP, würde ich vermuten), so haben wir aber noch immer einen viel größeren teil der hochbegabten in bereichen, in denen hochsensible typischerweise schwerpunkte haben, als bisher angenommen.
Grundlegende Fakten zum Thema Hochsensibilität:
Alle Menschen, egal ob mehr oder weniger empfindlich, fühlen sich innerhalb einer bestimmten Bandbreite von Anregung durch verschiedenste Reize am wohlsten. Erhalten sie nicht genügend Anregung bzw. Stimulation, fühlen sie sich gelangweilt und unwohl. Werden sie hingegen von mehr Reizen stimuliert als ihnen lieb ist, so fühlen sie sich überfordert, hilflos oder gar bedroht. siehe auch
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=8038749.
Ein gewisser Prozentsatz der Menschen, eben die HSP, erreichen die optimale Anregung schon bei einem Maß an Stimulation, bei dem sich die nicht hochempfindliche Mehrheit noch langweit. Wird die Stimulation gesteigert bis zu dem Maß, an dem sich die Mehrheit optimal stimuliert fühlt, sind HSP bereits überstimultiert.
Dies liegt jedoch nicht daran, dass sie weniger Reize aushalten, sondern daran, dass sie mehr wahrnehmen. Hochempfindlichkeit hat die sehr reale physiologische Ursache eines besonders empfindlichen Nerven-systems. Dadurch nehmen wir HSP mehr und feinere Einzelheiten auf. Auch verarbeiten wir alle Eindrücke ausführlicher und tiefer. Dies hat viele angenehme und nützliche Effekte, aber auch oft die Nebenwirkung, dass HSP den unangenehmen Zustand der Überstimulation merklich früher erreichen, wie nicht-HSP.
Unsere Veranlagung zur Hochempfindlichkeit hat viele Auswirkungen und Implikationen, für uns selbst und für die gesamte Kultur. In vielen alten Kulturen wurden die HSP deshalb besonders geschätzt und respektiert. In der modernen Wettbewerbs- und Heldenkultur ist unsere Veranlagung praktisch unbekannt, und wird oft als Schwäche, Einbildung, Neurose oder schlimmeres gesehen. Wir HSP sind eine Minderheit, jedoch als solche völlig normal und gesund veranlagt.
70% der HSP sind introvertiert und situationsbedingt häufig auf dem Rückzug. Dadurch werden wir oft als scheu, gehemmt oder asozial eingestuft - dabei sind die meisten von uns HSP mindestens ebenso sozial und kontaktfreudig wie nicht-HSP. Wir wünschen uns jedoch andere Rahmenbedingungen, um unsere sozialen Neigungen stärker zu leben, und oft eine andere Qualität des Kontaktes.
In den letzten 10 Jahren erhielten HSP mit ihren Stärken und Schwächen zunehmend Aufmerksamkeit von Forschern und Psychologen. Dadurch ist heute schon viel über die Zusammenhänge und Auswirkungen dieser Gabe bekannt. Somit exisieren auch schon Ansätze einer "Gebrauchsanleitung" für Hochsensibilität. Diese neuesten Erkenntnisse wurden von mir in einem deutschsprachigen Buch veröffentlicht. Das Buch heißt "Zart besaitet - Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen", und die ersten 4 Kapitel (=das halbe Buch) ist online frei zu lesen auf
http://festland-verlag.com/zb_info.php.
This post was modified on 28 Feb 2008 at 10:11 am. -
Nils Sautter Group moderatorThe company name is only visible to registered members.dies pdf sollten wir mit seminardaten bzw. auch etwas infos bzgl. dem seminarLeiter :-)05 Mar 2008, 11:32 pmRe: Hochsensibilität - Hochbegabung
