Corporate Media & Corporate Content

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  • Kay A. Schönewerk
    Kay A. Schönewerk    Premium Member   Group moderator
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    Moderatoren veröffentlichen erstes XING-Gruppen-Magazin!
    Liebe Gruppenmitglieder,

    unser Newsletter hat ein eigenes Gesicht bekommen - und ist zu einem kleinen Xing-Gruppen-Magazin geworden! Höchstwahrscheinlich bislang einzigartig in der XING-Welt... ;)

    Fortan wird es in unserer Gruppe also neben dem obligatorischen Watchletter mit allen Gruppeninfos auch ein E-Paper zum Download geben. Ein kleiner Schritt nach vorn, wie wir meinen.

    "Spheres" - so der Name des Magazins - wird Themen, Fachinterviews, Buchtipps und mehr aus der Gruppe aufgreifen, weiterdenken, vertiefen und natürlich auch den Gruppendiskussionen beisteuern.

    Spheres ist also, genau genommen, ein Gruppennewsletter - nur etwas größer, bunter und hoffentlich ebenso unterhaltsam.

    Wir wünschen jedenfalls viel Vergnügen beim Lesen der ersten Ausgabe von "Spheres"
    und freuen uns auf Ihre Anregungen.

    Link zum Download: http://www.4iMEDIAdownload.com/XING/Spheres-0108.pdf

    Beste Grüße!
    Ihr Moderatorenteam
  • Kay A. Schönewerk
  • Gero Pflüger
    Gero Pflüger    Premium Member
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    Re^2: Moderatoren veröffentlichen erstes XING-Gruppen-Magazin!
    Äh, ja. Ich bin echt der Erste, der sich traut? Na schön. Gerade betrachte ich die zweite SPHERES, auf die im jüngsten Gruppennewsletter hingewiesen worden ist. Das Erscheinen der Erstausgabe habe ich leider verpasst.

    Hier ist der Newsletter:
    https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=16635804;a...

    Es ist eine sehr schöne Idee, ein paar Themen des Forums aufzugreifen und verdichtet und erweitert wiederzugeben. Zweifelsohne kostet die Erstellung Zeit und Nerven und bringt im Gegenzug nichts Messbares ein. Dafür: danke!

    Dennoch - und auch angesichts der Tatsache, dass Weihnachten vor der Tür steht - muss ich das Pamphlet den Machern, also Ihnen, Herr Schönewerk, um die Ohren hauen.

    Das allgemeine Design der ersten Seite fand ich ja noch soweit in Ordnung. Doch dann scrollte ich zur nächsten Seite. Das Pseudo-Web-Design halte ich bei einem solchen Medium für nicht zweckmäßig, weil große dunkle Bereiche am oberen Seitenrand die Seite erdrücken. Das mag aber noch eine Geschmacksfrage sein. Die Typografie jedoch ist keine Geschmacksfrage mehr. Die ist die reine Katastrophe.

    Mit der "Tahoma" wurde eine ohnehin ziemlich suboptimal lesbare Schrift gewählt, und deren Lesbarkeit wurde durch konsequentes Ignorieren jeglicher typografischen Gesetze und Regeln erfolgreich weiter gegen Null gesenkt: Die Laufweite ist zu eng, der Zeilenabstand zu gering, und nicht einmal die simpelsten Standard-Typografie-Funktionen des Erzeugerprogramms (immerhin InDesign CS3) werden benutzt. Gefühlte acht Seiten Content werden auf vier Seiten gequetscht. Wieso eigentlich? Ob da noch Seiten dazu kommen ist doch total egal - es handelt sich um ein digital distribuiertes Produkt, nicht um einen digitalen Abzug einer Printbroschüre, bei der mehr Seiten auch mehr Geld kosten.

    Die Vorteile eines digital distribuierten PDFs liegen darin, dass man nicht auf Feinheiten der Typografie verzichten braucht und Platz ohne Ende hat. Wieso verzichten Sie dann auf eine anständige Textgestaltung und eine vernünftige Raumnutzung?

    Nach dem Tahoma-Schock fragte ich mich, wie ich das Dokument eigentlich konsumieren soll - als Ausdruck oder am Bildschirm? Ein Ausdruck lohnt sich bei dem bisschen Content irgendwie gar nicht, andererseits macht es keinen Spaß, DIN A4 hochkant an einem Laptop-Monitor zu lesen, selbst *wenn* die Schrift lesbar wäre. Ich vermute, dass das Teil als E-Paper gedacht ist, also am Monitor gelesen werden soll. Es wäre daher zweckmäßig, das Layout auf ein Querformat umzustellen, vorzugsweise in ein übliches Monitor-Format. Hier gelten dann die Regeln des Webdesigns: Beim Öffnen des Dokuments müssen die Texte bereits lesbar sein.

    Jetzt zur Technik. SPHERES wird als PDF im Web distribuiert. Die meisten Browser öffnen PDFs mittlerweile direkt in einem Browserfenster, ohne den Umweg des Downloads zu gehen. Wieso um alles in der Welt ist also die schnelle Webanzeige des PDFs deaktiviert?

    Das ganze PDF ist 17,6 MB groß, und davon entfallen gute 16 MB auf ein qualitativ vollkommen unbrauchbares Video, das offenbar mit einer Handykamera aufgenommen worden ist. Was soll das?? Das ist komplett unprofessionell. Wollen Sie zeigen, dass Sie wissen, dass man in PDFs auch Videos einbauen kann? Klar geht das, aber man kann das Video im Bedarfsfall auch vom Server nachladen, und damit bleibt das PDF schlank.

    Zu guter Letzt hätte ich mich über eine Verlinkung vom Inhaltsverzeichnis auf der Titelseite zu den Artikeln selbst gefreut. Die Nutzung der Lesezeichen-Funktion fehlt leider komplett. Immerhin funktionieren die Internet-Links. Aber das ist nichts Besonderes, denn darum kümmert sich Acrobat ja selbst.


    Herr Schönewerk, noch ist nicht aller Tage Abend, SPHERES kann besser werden, wenn folgende Punkte umgesetzt werden:

    - Umstellen auf Querformat
    - besser lesbare Schrift verwenden
    - großzügigere Textgestaltung
    - Einhalten typografischer Regeln
    - sinnvoller Einsatz von PDF-Funktionen

    Sobald diese Bedingungen erfüllt sind, sagen die Kollegen Texter vielleicht auch etwas zum Inhalt.


    Nun wünsche ich aber zunächst einmal eine schöne Weihnachtszeit!

    Beste Grüße aus dem nächtlichen Hannover,
    Gero Pflüger

    EDIT: Tippfehler korrigiert.
    This post was modified on 23 Dec 2008 at 02:58 am.
  • Harald Link
    Harald Link
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    Re^3: Moderatoren veröffentlichen erstes XING-Gruppen-Magazin!
    Sorry, das Erscheinen dieses "E-Papers" ging wohl irgendwie an mir vorbei, sonst hätte ich mich dazu auch geäußert. Und zwar - leider - in genau demselben Tenor wie mein Vorredner. Zur Typo ist alles gesagt, die Gestaltung ist eigenartig, das Layout bildschirmuntauglich. "Spheres" kommt mir etwas zu selbstverliebt daher und weiß wohl nicht so recht, was es eigentlich sein will ...
    Grundsätzlich ist das Engagement zwar löblich, das Produkt an sich ist meines Erachtens jedoch unnötig. Um Inhalte zum Thema zu finden, bin ich hier bei XING unterwegs - da brauche ich nicht auch noch ein zusätzliches "E-Paper".

    Herzliche Grüße
    Harald Link
  • Kay A. Schönewerk
    Kay A. Schönewerk    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Moderatoren veröffentlichen erstes XING-Gruppen-Magazin!
    Vielen Dank für das Feedback - ich dachte schon, es reagiert gar keiner mehr... ;) Das wäre dann aber schon ein deutliches Indiz gegen den Versuch gewesen, solch ein E-Paper zu etablieren... - und das gilt es ja eben noch herauszufinden... ;))

    Mich würde daher - neben den grafischen Anregungen der geschätzten Kollegen, die wir intern rege diskutieren und deren Umsetzungen hier veröffentlichen werden (nochmal danke dafür) - aber vor allem die inhaltliche Komponente und das Gesamtkonzept interessieren.

    Frage 1: Brauchen wir ein Magazin, das Gruppenthemen weiterführt, sie redaktionell aufarbeitet, sie mit neuen Meinungen aus Wissenschaft und Wirtschaft anreichert?

    Frage 2: Gehen die ersten beiden Ausgaben dabei inhaltlich schon in die richtige Richtung?

    Was ist Ihre Meinung?