Datenbanken
Posts 11-15 of 15
- Back
- Next
-
Post visible to registered members
-
Martin Blaschka Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: Entscheidungshilfen gesucht
Als DMS würde sich Documentum anbieten.
- 13 Feb 2009, 12:10 pm
-
Michael TroweThe company name is only visible to registered members.Re: Entscheidungshilfen gesucht
Hallo,
ich halte es auch für schwierig, dass so aus der Entfernung zu beurteilen. Um eine gute Einschätzung abzugeben, reichen die genannten Angaben -denke ich- nicht aus.
Die Anforderungen hören sich erstmal nicht wirklich groß an und sollten von jedem DBMS zu schaffen sein - allein das speichern der Dokumente könnte eine Hürde darstellen.
Ich würde hier allerdings auch eher auf die Ablage im Dateisystem setzen - auch wenn dies u.U. einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, die Datein mit der DB zu synchronisieren.
Allerdings ist häufiges Kriterium - neben den Leistungsdaten - sicherlich auch der Preis. Die hier viel favorisierte Lösung Oracle unter Unix ist technisch wahrscheinlich die Beste - kann aber enorm teuer werden - besonders dann wenn kein eigenes Oracle- und Unix/Linux-Know-How im Unternehmen vorhanden ist und von der Einrichtung bis zur Wartung alles extern eingekauft werden muss.
MS-SQL hingegen ist in meinen Augen einfacher zu Administrieren und kann im laufenden Betrieb von einem Windows-erfahrenen Administrator mitgewartet werden.
Ich glaube aber , dass sich in vielen Fällen auch ein Blick auf die Open-Source Lösungen lohnt.
Das oben kurz erwähnte Firebird z.B. ist ein System mit guter Performance und einem Administrations- und Konfigurationsaufwand von nahezu Null, für dass es außerdem für nahezu alle gängigen Programmiersprachen stabile Treiber und günstige Entwicklungsumgebungen von Drittanbietern gibt.
Dann noch zu dem Frontend:
Das sollte eigentlich eine Entscheidung (fast) unabhängig von dem DBMS sein. Die einzigen "Datenspeicher-Programme", die eine Möglichkeit der Frontend-Entwicklung mitbringen, sind wohl MS-Access, Filemaker oder ähnlich Kandidaten, die wohl aber eher zur Verwaltung der heimischen Plattensammlung taugen.
Ein richtiges Frontend sollte also wohl besser als Webanwendung oder als "richtiges" Programm entwickelt werden - wobei euch natürlich alle Möglichkeiten der Anzeige- und Zugriffsbeschränkung offen stehen.
Beste Grüße,
Michael
- 14 Feb 2009, 01:30 am
-
Post visible to registered members
-
Heinz Axel Pürner Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Entscheidungshilfen gesucht
Es gibt nicht nur Oracle! DB2 bietet gleiche Leistung und hat mit Self Tuning Memory und Automatic Maintenance (Reorg, Backup, Runstats [Statistiken]) wenig Administrationsaufwand. Läuft unter Windows, Linux und diversen Unixen (wenn's sein muß auch unter [Open-] Solaris). Für den DB-Server würde ich allerdings Linux (RH) vorziehen. Wichtig für eine gute DB-Performance ist ein leistungsfähiges Storage-System hinter dem DB-Server.
Die DB2-Edition Express C ist lizenzkostenfrei, Wartungsvetrag kann auf Wunsch abgeschlossen werden. Die DB-Größe ist unbeschränkt, DB-Memory auf 4 GB und die Prozessoren auf 2 begrenzt. Zum Einstieg dürfte das erstmal reichen. Aufrüsten auf eine Workgroup-Edition kann man später immer noch.
Grüße aus Dortmund
H.A. Pürner
- 15 Feb 2009, 11:06 am
- Back
- Next
