Digitales Fotografieren
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Daniel Wildi Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Canon EF 70-300 oder 100-400
Hallo zusammen
Nächstes Jahr geht's nach Namibia und da sind - nebst Landschaftsaufnahmen - natürlich auch Tierbeobachtungen ein Thema.
Ich bin zur Zeit hin- und hergerissen zwischen:
- Canon EF 70-300mm f/4-5.6L IS USM und
- Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS USM
Das 400er wäre wohl für Tieraufnahmen ideal (oder Mindestbrenntweite?), ist aber gross und schwer. Das 300er bietet anscheinend eine der besten optischen Leistungen und ist relativ kompakt.
Wie sind Eure Erfahrungen mit Extendern? Das 300er ist nicht (leider) kompatibel mit den Canon Extendern. Es gibt aber Konverter von Kenko, die funktionieren sollen. Wie ist da die Bildqualität?
Momentan hab ich noch eine Crop (60D). Ev. bringt es Canon ja fertig, den Nachfolger der 5D Mark II nächsten Frühling auf den Markt zu bringen, dann würde ich auf Vollformat umsteigen. Ansonsten behalte ich die 60D. Dann hätte ich ja mit dem 300er bereits eine Brennweite von 480mm...
Besten Dank für Eure Einschätzungen und Erfahrungen.
Grüsse Daniel
This post was modified on 14 Sep 2011 at 12:17 pm.- 14 Sep 2011, 12:17 pm
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André Weigel Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Canon EF 70-300 oder 100-400
Endscheidend ist, wann (Regen- oder Trockenzeit), wie man (im typischen Touristenbus oder im Jeep mit "Privat"-Guide) unterwegs ist und was (Raubkatzen, Elefanten, div. "Herden"...) man Ablichten möchten !
In der Trockenzeit fährt man quasi Slalom um die Wasserlöcher, da sind 400mm schon fast Minimum. Auch im "Touribus" sind größere Brennweiten aus fotografischer Sicht ratsam. Mit "großen Objektiven" wird man sich allerdings unter Garantie keine Freunde unter den Mitreisenden machen, weil super wenig Platz und das gilt nicht nur für den Transport. Abgesehen davon, halten die Busse meistens nicht gerade "Fotografenfreundlich".
Wenn man nach der Regenzeit mit einem Jeep unterwegs ist, kommt auch Dank hohem Gras, teilweise unglaublich dich ran.
Auf einen 1.4x-Konverter kann man gut verzichten, lieber "croppen".
Denn mit der Menge an Staub, mit dem Kameras und Objektiven konfrontiert werden, ist wirklich enorm. Da wird jeder spontane Objektivwechsel oder "Konverter-Umbau" zur Qual.
Im Schnitt kann man gut alle 15 bis 30 Minuten den Pinsel und die Microfasertücher zücken.
Auf jeden Fall darauf achten, wie man auf den Touren im Gelände Kameras und Objektive lagert bzw. transportiert.
This post was modified on 15 Sep 2011 at 09:41 am.- 14 Sep 2011, 2:26 pm
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Daniel Wildi Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Canon EF 70-300 oder 100-400
Danke André, werden im 4x4 individuell unterwegs sein. Wir sind in der Trockenzeit im Juli - August 2012 in Namibia unterwegs.Wird sicher ein ziemlicher Kampf gegen Sand und Staub, was ich so gehört habe.. ;-)
Grüsse Daniel
This post was modified on 14 Sep 2011 at 02:44 pm.- 14 Sep 2011, 2:44 pm
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Michael PetersThe company name is only visible to registered members.Re: Canon EF 70-300 oder 100-400
Hallo Daniel,
ich selber habe keine Erfahrung mit einem deiner beiden Kandidaten...
Aber wenn ich mir aber die Vergleichsdaten ansehe würde ich eher zu dem 70-300 (und diesem ominösen Kenko-Extender) greifen.
Wobei ein Extender auch immer die Verdoppelung der Blende bedeutet. Heißt z.B aus 2.8 wird 5.6 - oder aber beim 70-300 halt 8.0-11.2 - wie dann Verschlusszeiten und ISO-Werte auszusehen haben wage ich jetzt nur zu erahnen.
Das ist auch der Grund warum einige Linsen nicht mehr mit den Extendern zusammen arbeiten. Weder IS noch USM kann noch funktionieren weil diese keine Bildinformation mehr zur Verarbeitung bekommen (so wurde mir das erklärt). Wie nun Kenko das regelt würde mich auch interessieren :-).
Da beide Objektive auch preislich recht nah beieinander liegen solltest du an Hand deines Einsatzbereiches entscheiden.
Für "normale" Reise- und Landschaftsfotografie ist das 70-300 bestimmt die besserer Wahl. Leichter (1.050 gramm), kleiner ( 143 × 89mm ) und auch besser abgedichtet.
Für das 100-400 sprechen die 100mehr Brennweite und die Stativschelle (warum die beim 300er fehlt ist mir ein Rätsel). Gewicht und Größe ( 1.380 gramm & 189 × 92mm ) sind definitiv Nachteile.
Ich werfe als Alternative mal die Kombination von einem 70-200 2.8 L (in der Version I ) mit 2.0 Extender - also auch 400 im Endergebnis - in den Raum.
Gut, das ist sicherlich eine andere Hausnummer. Aber diese Kombination hat eine Freundin von mir und ist damit ziemlich zufrieden.
PS. Ich fotografiere mit einer 50D und unter anderem mit einem 70-300 f/4.0-5.6 IS USM.
Hast du dir diese Linse mal angesehen?
Das 70-300 (ohne L) ist wesentlich leichter ( 630 gramm ) und kleiner ( 142,8 × 76,5mm ) lässt sich von der Bildqualität aber durchaus mit dem 70-300 L vergleichen (laut meinen Informationen). Größter Nachteil hier das fehlen einer GeLi dafür aber grade mal 1/3 des Preises vom L. Für mich ideal für meine Wanderungen und Radtouren :-).
Einen schönen Gruß aus dem Rheinland,
Michael
This post was modified on 14 Sep 2011 at 04:07 pm.- 14 Sep 2011, 4:05 pm
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Daniel Wildi Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Canon EF 70-300 oder 100-400
Hallo Michael, danke für Deine Ausführungen. Wer die Wahl hat, hat die Qual...
Tendiere auch eher zum 70-300 aber halt schon das L (Spritzwasser, Dichtung etc.) Nur wegen ein paar Wochen ein 100-400er kaufen, welches man dann im "normalen" Alltag eh nie mehr mitschleppt.....
AF funktioniert meist nicht mehr, ist egal. Fotografiere schon heute meist mit manueller Fokussierung (könnte bei Tieren halt ab und an mal in die Hose gehen...)
Ich hätte noch ein 18-200mm Sigma, mal schauen, ob's da ev. einen Konverter für gibt....
Grüsse Daniel
- 14 Sep 2011, 7:15 pm
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André Weigel Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Canon EF 70-300 oder 100-400
Wir sind in der Trockenzeit im Juli - August 2012 in Namibia unterwegs.
Dann ist das EF 100-400 die bessere Wahl.
Wird sicher ein ziemlicher Kampf gegen Sand und Staub, was ich so gehört habe.. ;-)
Das hatte ich ja schon angemerkt...
Wenn Du Deine Ausrüstung allerdings "einfach nur so" im Jeep liegen hast, kannst Du fast zusehen, wie sich diese dann mit der Zeit in ihre Bestandteile auflöst. Diverse kleine Schraubendreher, sollten daher in keiner Fototasche fehlen.
Noch ein kleiner Tipp: Investiere ein paar Euro in einen Überspannungsschutz. Deine Ladegeräte werden es Dir danken.
Wobei ein Extender auch immer die Verdoppelung der Blende bedeutet.
Das stimmt so nicht. Es kommt drauf an, was für ein Konverter verwendet wird.
... ist auch der Grund warum einige Linsen nicht mehr mit den Extendern zusammen arbeiten...
... weil diese keine Bildinformation mehr zur Verarbeitung bekommen...
Der Grund sind physikalische Gesetzmäßigkeiten. Der AF verwendet zum fokussieren immer eine Offenblende. Je größer der Blendenwert der Anfangsblende ist, desto schlechter und unzuverlässiger funktioniert der AF. Bei den meisten Kameras tritt daher die bei Blende 6.3 beginnende Blockade in Kraft. Gegen diese Sperre hilft nur eine andere Objektivbasis (lichtstärker) oder Kamera (z.B. 1D) zu verwenden und natürlich den auf elektronischem Wege signalisiert Blendenwert zu unterbinden (Kontakte abkleben, Kenko-Konverter verwenden).
AF funktioniert meist nicht mehr, ist egal. Fotografiere schon heute meist mit manueller Fokussierung...
An einer Crop-Kamera nicht zu empfehlen, schon gar nicht bei atmosphärischen Störungen ("Hitzeflimmern").
This post was modified on 15 Sep 2011 at 12:56 pm.- 15 Sep 2011, 10:39 am
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Dr. Ralf PfeiferThe company name is only visible to registered members.Re: Canon EF 70-300 oder 100-400
Zum 70-300 kenne ich nur eine Meinung eines Kollegen, der eigentlich ein 70-200 holen wollte, wegen innerfamiliärer Budgetüberziehung zum 70-300 schwenkte und jetzt den Kauf bitter bereut (justageproblem, welches auch Canon nicht lösen konnte).
Wie wäre es mit einem 70-200 /2.8 plus Extender?
Dazu den 1,4x Extender (kostet eine Blende) oder den 2x Extender zwei Blenden-/Zeitstufen?
Bei der zu erwartenden Helligkeit sollte der Blendenverlust nicht viel ausmachen. Die Lösung ist halt nur teuer: Um die 500 € für einen aktuellen Canon-Extender und 2100 € für ein 70-200/2.8 mit IS. Aber wie oft kommt man nach Namibia? Und was fehlt Dir noch zur Canon CPS-Mitgliedschaft?
Vorsicht bei Extendern: Nicht an alle Objektive lässt der sich anschrauben, Canon.de nennt die Kompatibilität bei den Daten der einzelnen Objektive.
- 16 Sep 2011, 06:57 am
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Daniel Wildi Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Canon EF 70-300 oder 100-400
Danke Ralf, wäre natürlich eine tolle Linse aber halt wirklich nicht ganz günstig...
Ich hab noch ein Sigma 18-200 und da fehlt mir ab und zu halt das letzte Quäntchen an Brennweite, deshalb bin ich auf das 70-300 gekommen...
Nach Namibia kommt man wohl wirklich nicht alle Jahre und da stellt sich halt dann die Frage, wieviel Kohle man für eine relativ kurze Zeit investieren will.
Hab mir jetzt noch überlegt, das 100-400er zu mieten. Käme mich auf CHF 350.-- zu stehen...
Grüsse Daniel
- 16 Sep 2011, 10:02 am
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André Weigel Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Canon EF 70-300 oder 100-400
Das Canon EF 70-300mm f/4-5.6 USM L IS ist vor allem an einer Kamera mit APS-C Sensor ein wirklich sehr gutes Objektiv.
Was gegen den Einsatz eines 1.4er Konverters spricht, sollte deutlich geworden sein.
Der 2fach Konverter bringt auch nur am Canon EF 70-200mm f/2.8 USM L IS II etwas. Da die "erster Version" am langen Ende ihre Schwächen hat.
This post was modified on 16 Sep 2011 at 10:50 am.- 16 Sep 2011, 10:45 am
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