Domain names - sales, parking, law, registration, appraisals

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  • Daniel Kollinger
    Daniel Kollinger    Premium Member   Group moderator
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    Domains bewertet, als Privat-Einlage eingebracht und Steuern gespart:

    Heute möchte ich von zwei konkreten Fällen berichten, die in unserer Kundschaft realisiert wurden. Beide Kunden haben seit Jahren mehrere Hundert Domains registriert, beide haben von diesen Domains bisher kaum oder gar keine verkauft. Die Absichten was mit den Domains genau passieren sollte waren bisher nicht klar. Vielleicht handeln, sammeln oder selbst verwenden. Der eine arbeitet in einer Internetagentur und es war ihm vertraglich untersagt, dass er Internetgeschäfte nebenher betreibt, so hat er jahrelang kein Gewerbe angemeldet, wo er die Domains hätte einbringen können. Doch vorletztes Jahr hat er sich von seinem Arbeitgeber eine Bestätigung geholt, dass es ihm nun erlaubt sei auch Internegeschäfte neben seiner Beschäftigung zu betreiben. Er meldet ein Gewerbe an, das u.a. den Unternehmenszweck „Domainhandel“ hat. Der andere Kunde hatte bereits einen Gewerbebetrieb seit einigen Jahren in einem handwerklichen Bereich, die Domains liefen privat nebenher. Vorletztes Jahr führte er eine Erweiterung des Unternehmenszwecks auf „Domainhandel“ aus. Nun brachten beide Kunden Ihre Domains als private Sacheinlage in den Gewerbebetrieb ein. Da der Unternehmenszweck jeweils „Domainhandel“ ist wurden die Domains ins Umlaufvermögen als Wareneingang genommen, da sie ja nun weiterverkauft werden sollen. Die Einlage im Wareneingang hat sich in der Gewinn- und Verlustrechnung der Einzelfirmen sofort als“ Verlust“ ausgewirkt. Die „Gewinnreduzierung“, da in der Einzelfirma der Wareingang sofort angesetzt werden kann, betrug in dem einen Fall ca. 20.000,- Euro und im anderen Fall ca. 50.000,- Euro sofort. Dies hat sich auf die gesamte Steuerlast in erheblichem Masse steuermindernd ausgewirkt.

    Beide Kunden wurden bei der Einreichung Ihrer Jahressteuer im Jahr danach in Ihrem Gewerbebetrieb betriebsgeprüft, in beiden Fällen wurde die private Sacheinlage und der komplette Vorgang, wenn auch zögerlich, vom Finanzamt akzeptiert.

    Die Ermittlung der Höhe der privaten Sacheinlage in den Gewerbebetrieb wurde jeweils wie folgt vorgenommen:

    Laut Einkommenssteuergesetz ( EstG ) muss zunächst unterschieden werden zwischen Domains, die der Gewerbetreibende ( vom Stichtag der Gewerbeanmeldung bzw. der Änderung des Unternehmenszwecks, also zum Zeitpunkt der Einlage ) länger als drei Jahre oder kürzer als drei Jahre privat gehalten hat.

    1. Domains jünger als drei Jahre:
    -Domains werden zu Ihren Anschaffungskosten in den Wareneingang als private Sacheinlage gebucht ( bei zugekauften Domains mit dem Rechnungsbetrag und bei neu registrierten Domains mit den Registrierungskosten der letzten ein, zwei oder drei Jahre als Nachweis dienen die Registrierungsrechnungen )

    2. Domains älter als drei Jahre
    -zugekaufte Domains werden mit Ihren Netto-Einkaufspreis in den Wareneingang als private Sacheinlage gebucht
    -alle frei registrierten Domains wurden von NICIT.com mit eine Standard Domaingutachten in Ihrem Handels-Marktwert bewertet. Die Domains wurden zum Gutachtenwert als private Sacheinlage gebucht. ( Einer der Gewerbetreibenden hat nur 50% des Gutachtenwertes angesetzt, der andere 100% )

    Die folgenden laufenden Registrierungsgebühren der Domains werden als Betriebskosten gebucht.

    Ob dieser Vorgang generell von allen Finanzämtern so anerkannt würde bleibt fraglich. Grundsätzlich müsste man sich als Inhaber von hunderten Domains, die man auch handeln will, sofort als Gewerbetreibender anmelden, damit stünde die hier beschriebene Möglichkeit nicht. Jedoch scheint es von der Historie Unterschiede zu geben, die die Anmeldung eines Gewerbes zu einem späteren Zeitpunkt begründen.

    Hier wurde das Mittel der privaten Sacheinlage in Höhe des Domainwertes erfolgreich verwendet, um den Gewinn zumindern. Wir sind sicher, dass die deutschen Steuerbehörden deutschlandweit mit bereits vielen ähnlichen Fällen zu tun haben und hatten. Wir danken unseren beiden erwähnten Kunden, dass diese uns Ihre Fälle so gut geschildert haben. Falls Sie detaillierte Fragen haben, können wir leider nicht zur Verfügung stehen, da dies Ihrem Steuerberater obliegt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.
    Selbstverständlich stehen wir gerne für die Bewertung Ihrer Domains zur Verfügung
    http://www.nicit.com/domain_gutachten.php

    Falls Sie uns von einem ähnlichen Fall oder einem anderen erfolgreichen Einsatz von Domaingutachten berichten können, freuen wir uns natürlich auch besonders über Ihre Nachricht .

    Alles Gute bis zum nächsten Mal.
    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Kollinger
    Gruppen-Admin
    http://www.nicit.com


    --
    Dieser Newsletter wurde von Moderator Daniel Kollinger für die Gruppe "Domains - Handel, Parking, Bewertung, Recht, Registrierung" verfasst.

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