Dublin

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  • Michael Dietel
    Michael Dietel
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    Gönnerhafte Amerikaner... Man trifft sie gern als Student!!! ;-)
    Hallo an alle, die Dublin lieben und auch sonst einen guten Pint nicht abgeneigt sind ;-)

    Dublin "kenne" ich nur von 2 Besuchen, die mich aufgrund der sehr guten Freundschaft zu einem Schulkameraden nach Dirty Old Town geführt haben. Darum bin ich noch kein Mitglied in dieser Gruppe, es war ja nur für 2 Wochen meine "Heimat"!
    Man kann sich in Dublin, oder Irland allgemein, sehr schnell heimisch fühlen, da man ja überall sehr willkommen ist und freundlich aufgenommen wird.

    Nun zu meinem Dublin- Erlebnis.
    Es war 2004 im März, mein letzter Abend und mein Freund und ich wollten zum Abschluss nochmal ne "kleine" Pub- Crawl machen. Wir kamen aus Dublin 9 mit dem Bus ins Zentrum. Sind extra vor der O'Connell Street ausgestiegen um auf dem Weg ins Zentrum soviele Pubs wie möglich auf unsere "Liste" zu bekommen.
    Nach den ersten paar, die teilweise etwas enttäuschend waren, sind wir in ein äußerst gute eingekehrt. Ich meine es heißt "The Kelts" oder so ähnlich. Jedenfalls liegt es links der Connell Street...

    Dort angekommen, genossen wir die Life Musik, und hatten vor, nachdem wir unsere mittlerweile wieder ausgetrockneten Kehlen mit Guinness benetzt hatten, die versäumte Verkostung des Jameson Whiskey im Oub nachzuholen.
    Von uns bisher unbemerkt saß ein riesiger, bärengleicher Amerikaner aus Idaho. Als mein Freund und ich uns über den Whiskey unterhielten, schon in ziemlich guter Stimmung, sprach der Amerikaner uns an und wollte wissen, ob Jameson wirklich typisch irisch ist. Mein Bekannter, der 2 Jahre in Dublin studierte, griff das Thema gleich auf und ich lud den Amerikaner ein, es doch einfach zu kosten.
    Was meiner Geldbörse zugute kam war, dass er ablehnte, mit der Begründung, sich eben ein Guinness bestellt zu haben. Aber wir hatten ihn auf "unsere Seite geholt" und von nun an bezahlte er. Er orderte nämlich direkt auch Guiness für uns und doch nen "Jamie" für sich selbst.

    Das ging nach dieser Runde direkt so weiter. Jameson und Guiness für sich und für uns - das war Runde die 2.!
    Die Gespräche wanderten nun immer mehr in Richtung USA, Umwelt und Politik, da wir die aktuellen Themen sehr gern aufgriffen und natürlich etwas über unseren Gönner erfahren wollten.
    Unsere Vorstellungen wurden bestätigt, er merkte schnell, dass er uns gute Geschichten erzählen konnte, von riesigen Trucks und einem Grundstück mit See und einem Haus, das sooooo groß sei... Dabei wurde ihm natürlich der Hals wieder trocken, es folgen "Jamie" und Guinnes- Runde die 3.!!!

    Und wie die Zeit so vergeht, die Irish- Folk- Musiker schon zuende gespielt hatten und wir uns dem ChampionsLeague Spiel von Chelsea gegen ...(Mailand war es glaub) widmen konnten, wurden unsere Pints leer und der Ami bestellte erneut. Leider kam die Sperrstunde dazwischen, sodass wir die Hälfte der 4. Runde aus Pappbechern vor den Türen der Pubs leeren mussten.

    Die geplante Tour war also plötzlich aber zu unserer Zufriedenheit von einem spendablen Amerikaner unterbrochen worden.
    Ich werde ihn in Bester Erinnerung behalten. Leider kenne ich nicht einmal seinen Namen ;-) Vielleicht hieß er ja zufällig Jamie?!
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    Alice Peters-Burns
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    Re: Gönnerhafte Amerikaner... Man trifft sie gern als Student!!! ;-)
    Klar, die trifft man gerne als Student. Schien auch nicht gerade von der armen Seite zu kommen oder zumindest tat er so.
    Aber Vorsicht:) Sich einladen lassen und nicht revanchieren, sagt man den Deutschen ganz gerne nach, deswegen sollte man es eigentlich vermeiden, um unseren Ruf nicht ganz zu schädigen:)

    Sure, students would love to meet those. Plus, he did not seem to be poor or at least pretended not to be.
    But hold on:) To be invited and not pay a round yourself, is something that seems to be rather German, which is why it should be avoided if you do not want to ruin our reputation altogether:)

    Greetings
    Alice
  • Michael Dietel
    Michael Dietel
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    Re^2: Gönnerhafte Amerikaner... Man trifft sie gern als Student!!! ;-)
    Hey Alice,

    it is nice to receive some statements for my report. And I want to thank you for your advice. I know that Germans are known as mean and not that generous...

    To be gentle towards our new mate... I invited him first at the bar when we talked about the whiskey, and as you can imagine, we tried several times again, but as you realised already, he did not seem to be from the poor side, although he was an emergency rescue assistant.
    He definetly did not want to be invited... I think he had fun to find out, how much my mate and I could drink untill the evening would get out of control. He said something like "I'm gonna make you guys pissed...!"

    He didn't beat us, but he was quite down that night ;-)

    Cheers
    Micha
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    Alice Peters-Burns
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    Re^3: Gönnerhafte Amerikaner... Man trifft sie gern als Student!!! ;-)
    Thought so, Micha:) US Americans can be quite persistent that way and won't accept if you want to pay. Plus maybe he was showing off a little. Good on you that he did not win on the "pish" stake!
    Just crossed my mind, not for you especially, just for all the Germans round here after reading about the round paying thing again in some magazine. So, no offence!
    Cheers
    Alice