eBooks
Posts 1-5 of 5
-
Dr. Karl-Ludwig von Wendt Premium MemberThe company name is only visible to registered members.E-Books hoch drei
E-Books bilden (neben meiner Familie) inzwischen so etwas wie den Lebensmittelpunkt für mich, aus drei Gründen:
1. Ich bin E-Book-Autor
Als Schriftsteller habe ich unter dem Pseudonym „Karl Olsberg“ eine Reihe von Thrillern und ein Sachbuch veröffentlicht, die selbstverständlich nicht nur gedruckt, sondern auch in E-Book-Form erschienen sind. Mein aktueller Roman „Glanz“ ist sogar meines Wissens weltweit das erste Buch, das zeitgleich in einer gedruckten, linearen und nichtlinearen E-Book-Fassung erschienen ist (bei Letzterer kann der Leser selbst in den Handlungsverlauf eingreifen und so eine Geschichte auf ganz neue Weise erleben).
2. Ich bin E-Book-Missionar
Zum Ende letzten Jahres habe ich einen gut bezahlten Job als Unternehmensberater gekündigt, um mich – zum dritten Mal – ins Abenteuer einer Unternehmensgründung zu stürzen. Ich habe mich zuvor jahrelang mit Wandelsprozessen im Handel (vom Versandhandel zum E-Commerce) und in der Telekommunikation beschäftigt und viel darüber gelernt, warum es etablierten Unternehmen so schwer fällt, sich auf neue Marktgegebenheiten einzustellen. Meine Firma briends (
http://www.briends.de) will Verlagen bei dem anstehenden Umbruch, der immer noch von vielen unterschätzt wird, mit Rat, Kreativdienstleistungen und Technik helfen.
3. Ich bin E-Book-Technologe
Meine Firma entwickelt zurzeit eine neuartige Plattform für „Social Writing“, die die Art, wie Texte entstehen und verbreitet werden, zwar nicht revolutionieren, aber hoffentlich doch beeinflussen und bereichern wird. Ende März 2012 ist der Golive geplant. Wer dabei sein will, kann mich gern kontaktieren.
Ich freue mich auf die Diskussion mit Ihnen/Euch allen!
Karl von Wendt alias Karl Olsberg
- 03 Feb 2012, 3:17 pm
-
Elke LeonhardtThe company name is only visible to registered members.Re: E-Books hoch drei
Hallo,
Wie erstell ich ein E-Book um es zu verkaufen? Social Writing, wie komm ich da dran?
Auf der Suche zum Thema finde ich immer nur das gleiche: Geld her für ungesehenes betrügerisches Material.
Immer das gleiche Prinzip. Und schlimmer noch, obendrein angeraten zu bekommen selbst genauso vorzugehen.
Wenn es denn einfach geht, dann mach ich mich tatsächlich ans Werk und stelle mich dann gerne an, beim dabei sein.
- 05 Feb 2012, 1:22 pm
-
Dr. Karl-Ludwig von Wendt Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: E-Books hoch drei
@Elke Leonhardt:
Frage 1: Es gibt verschiedene Self Publishing-Portale mit unterschiedlichen Möglichkeiten, E-Books zu erstellen und zu verbreiten. Mir scheint für den Anfang Amazons Kindle Direct Publishing ein gutes Experimentierfeld zu sein. Das ist noch nicht der ganze Markt, aber ein großer Teil davon. Siehe
https://kdp.amazon.com/self-publishing/signin?ie=UTF8&la.... Alternativ eine der Self Publishing Communities, da hat man dann auch die Möglichkeit, direktes Feedback von anderen zu bekommen, z.B. Wattpad, Neobooks, Bookrix etc.
Frage 2: Social Writing ist ein noch neues Konzept. Wir entwickeln gerade eine Plattform zu diesem Thema und werden Ende März ein erstes Projekt starten, das ich dann hier in dieser Xing-Gruppe ankündigen werde. Die Teilnahme wird nichts kosten.
Grundsätzlich: Nie Geld an "Agenten" oder Verlage bezahlen - seriöse Firmen arbeiten allein auf Erfolgsbasis, ohne Vorkasse. Dienstleister wie Bookrix oder Books on Demand sind eine Ausnahme, aber die sagen auch deutlich, dass sie Dienstleister sind; man braucht sie auch nur, wenn man Bücher wirklich gedruckt haben will. Ein E-Book kann man (z.B. über Amazon) problemlos veröffentlichen, ohne einen Cent zu bezahlen.
- 05 Feb 2012, 5:44 pm
-
Post visible to registered members
-
Dr. Karl-Ludwig von Wendt Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: E-Books hoch drei
@Roland Krauskopf: Mit dem Amazon-Monopol habe ich auch so meine Schwierigkeiten, aber so ist es nun mal aktuell. Das liegt auch mehr an der schlappen Konkurrenz als an dem "bösen" Monopolisten. Amazon zu boykottieren ist für Autoren aus meiner Sicht jedenfalls keine Alternative. Ob sich ein Book on Demand für 15 Euro besser verkauft als ein E-Book für 2,50 Euro, muss man vielleicht testen (die Autorenmarge ist in beiden Fällen, abhängig von der Länge, in etwa dieselbe). Das Vermarktungsproblem hat man in beiden Fällen. Da hilft nur Geduld und Beharrlichkeit.
In der aktuellen "Federwelt" ist ein interessanter Artikel über Nele Neuhaus, die ihre Bücher selbst veröffentlicht und beharrlich eine kleine Fangemeinde aufgebaut hat, bis irgendwann ein Verlag auf sie aufmerksam wurde. Heute ist sie Bestsellerautorin.
Was den Schutz der Rechte angeht, bin ich viel weniger pessimistisch als viele in der Branche. Ja, Bücher werden raubkopiert, aber ich würde mich immer an den ehrlichen Kunden orientieren, die es zum Glück auch reichlich gibt. Die Raubkopierer würden meine Bücher vermutlich ohnehin nicht legal kaufen. Vor diesem Hintergrund ist DRM ein großer Mist, denn es bestraft nicht die Raubkopierer (die es leicht knacken können), sondern die ehrlichen Kunden. Wenn überhaupt DRM, dann so elegant, wie es Amazon auf dem Kindle macht, aber bitte kein Adobe-DRM.
- 07 Feb 2012, 12:07 pm
