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Danny Bonewitz Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Deutsche Eingreiftruppe in Afghanistan einsatzbereit
Mazar-i-Sharif (ddp). Mit einer mehrstündigen Gefechtsübung in der Nähe des Bundeswehrcamps im nordafghanischen Mazar-i-Sharif hat die Bundeswehr am Dienstag die Einsatzbereitschaft der Schnellen Eingreiftruppe hergestellt. Bei Temperaturen von mehr als 40 Grad probten die rund 200 Bundeswehrsoldaten die Bekämpfung von bewaffneten gegnerischen Kräften. Am späten Montagabend hatte die Bundeswehr die Aufgaben der Schellen Eingreiftruppe von Norwegen übernommen, das zweieinhalb Jahre im deutschen ISAF-Verantwortungsbereich in Nordafghanistan für solche Einsätze zuständig war.
Der Regionalkommandeur Nord, der deutsche General Dieter Dammjacob, zeigte sich nach der Übung zuversichtlich, dass die Bundeswehr ihre neuen Aufgaben voll erfüllen kann. «Die Soldaten haben bewiesen, dass sie auch einen Kampfeinsatz bestehen würden», sagte Dammjacob der Nachrichtenagentur ddp. Die Truppe habe ihre Leistungsfähigkeit «auch am oberen Ende der Eskalationsskala» bewiesen. Dammjacob, dem die QRF bei ihren Einsätzen im Norden unterstellt ist, fügte hinzu, er hoffe, dass solche Kampfeinsätze «die Ausnahme, und nicht die Regel» sein würden.
Die Quick Reaction Force QRF ist die «Feuerwehr» der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF). Das Aufgabenspektrum der QRF als «taktische Reserve des Regionalkommandeurs reicht von Patrouillen, Aufklärungseinsätzen und Absicherung öffentlicher Veranstaltungen über den Schutz von Konvois bis zu Evakuierungsoperationen und Hilfe befreundeter Streitkräfte aus Notlagen. Zudem unterstützt die QRF bei Bedarf die afghanische Armee bei der Bekämpfung Aufständischer.
Unterdessen hat sich die Lage in Kundus stabilisiert, wo am Vortag eine Patrouille der Bundeswehr angegriffen wurde. Dabei waren zwei Spähfahrzeuge vom Typ »Fennek" in eine Sprengfalle geraten. Zunächst war von zwei Verwundeten berichtet worden. Die Bundeswehr korrigierte diese Zahl am Dienstag nach oben auf drei Verwundete. Lebensgefahr bestehe aber für keinen Soldaten.
(ddp)
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- 01 Jul 2008, 4:49 pm
