eHome - Intelligentes Wohnen

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  • Dagmar Hotze
    Dagmar Hotze    Premium Member   Group moderator
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    Junge Architekten erkennen zunehmend Potenzial "intelligenter" Elektroinstallation
    Verehrte Netzwerker,

    zukunftsfähiges Bauen erfordert von den am Bau Beteiligten einen Blick über den eigenen Horizont hinaus. Sie müssen ihre bisher weitestgehend vertikal strukturierten Arbeitsprozesse zugunsten einer engeren Zusammenarbeit aufgeben, angesichts der Notwendigkeit, energieeffizient und generationsunabhängig zu planen sowie ein am Lebenszyklus orientiertes Gebäude zu erstellen. Die Stellung des Elektrogewerks wird sich demzufolge ändern, lautet das Fazit der Besucher des Smart Home-Informationstages, den die Q-Data Service GmbH (kurz QDS) am 25. November in Hamburg ausrichtete.

    Nach vier ingesamt erfolgreichen Events zum Thema „Smart Home-Technologien“ für private Bauherren und interessierte Eigenheim-Modernisierer, lud QDS Architekten und Planer ein, um sie über eine zeitgemäße, „intelligente“ Elektoinstallation zu informieren. Besonders junge Architekten nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich zu informieren. Von besonderem Interesse war das Thema Energiesteuerung und die Integration verschiedener Funktionen wie z.B. Heizung, Licht, Rollläden und Sicherheitsanlagen zu einem System. „Wir merken, dass sich Architekten zunehmend mit dem Thema Elektroinstallation beschäftigen“, stellt Reinhard Heymann, Geschäftsführer von QDS, fest. „Oder sagen wir besser, beschäftigen müssen“, fügt er hinzu. Denn die Anforderungen von Seiten der Bauherren, aber auch vom Gesetzgeber, weisen alle in Richtung „Vernetztes Wohnen“. Nur so läßt sich eine dezentrale Energieversorgung und der Nutzerkomfort für ein möglichst langes selbständiges Wohnen realisieren.

    Positive Ansätze, das Thema Elektroinstallation aufzunehmen, sind gerade bei der nachrückenden Architektenschaft zu spüren. Aufgeschlossene Bauherren erwarten heute - neben einem Architekturentwurf - eine umfassende Beratung in energetischen Fragen, damit sich ihre Investition in die eigenen vier Wände über Jahrzehnte rentiert. Deshalb werden Kenntnisse in der Elektro-, Haus- und Anlagentechnik auch für Baumeister zunehmend wichtiger. Oder aber, man weiß, wo man sich detaillierte Informationen holen kann, schmunzelt ein Besucher. Einig waren sich alle Gäste darüber, dass die größer werdende Komplexität eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit unerlässlich macht.

    Heymann fühlt sich bestärkt in seiner Idee, den Informationstag zum Dialogtag auszuweiten: „Wir bemühen uns schon seit Jahren um die Aufmerksamkeit von Architekten - jetzt endlich ergeben sich Gemeinsamkeiten. Diese möchten wir durch zielgruppengerechte Aktivitäten ausbauen. Im kommenden Jahr plant er deshalb mehrere Veranstaltungen – auch gerne in Kooperation mit Architekturbüros. Anregungen dazu sind ihm herzlich willkommen. Kontakt: r.heymann@qds.de
    Webseite: http://www.qds.de

    Wir würden uns ebenfalls freuen, wenn aus dem Informationstag ein Fachdialog zwischen Architekten und Elektroplanern in 2012 in Hamburg entsteht.

    Beste Grüsse

    Dagmar Hotze
    greenIMMO