Online lernen

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  • Dirk Liesch
    Dirk Liesch    Premium Member
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    Gibt es zukünftig NEUE Bibliothekare im Unternehmen? – Oder reicht das Social Web zum lernen?
    "Bibliothekare sind Betreuer und Verwalter von Bibliotheken. Ihnen obliegt die fachliche Erschließung von Wissensgebieten und Beständen der Bibliothek sowie bibliothekarische Managementaufgaben. Bei der Bestandsvermittlung erschöpft sich das Wissen des Bibliothekars nicht allein darin, über den Standort der Medien in seiner Bücherei/Bibliothek Bescheid zu wissen, sondern er vermittelt dem Benutzer auch weitere Quellen" (Quelle: Wikipedia - "Bibliothekar")

    Wird dies zukünftig komplett durch eine intelligente semantische und kollektive/soziale Online-Suche ersetzt? Oder macht es Sinn, eine NEUE Bibliothekars-Rolle im Unternehmen zu definieren?

    Zu den Möglichkeiten einer Online-Suche und den gegenwärtigen Entwicklungen haben sicher viele von Euch/Ihnen ein konkretes Gefühl. Reicht das, was kommt? Was wird in einigen Jahren IT-seitig gehen? Was nicht?

    Welche Anforderungen und Ziele gibt es aus Sicht des Unternehmen:

    Weil Zeit und Wissen die wichtigsten Ressourcen der Mitarbeiter im Unternehmen sind, sollten sie:

    * immer alles aktuelle WISSEN und das NETZWERK haben, was sie BENÖTIGEN
    * möglichst ALLE Zeit für ihre eigene Arbeitsaufgabe einsetzen können

    Um noch ein paar andere Bilder zu bemühen:

    * Wird ein Kapitän zukünftig jede Hafeneinfahrt und Passage selber lernen und fahren, und keine Lotsen mehr nutzen?
    * Wann wählen wir unseren Architekten und Statiker, wenn wir ein Haus bauen wollen? Pflegen wir uns dafür Jahre zuvor ein Netzwerk aus Architekten und Statikern?
    * Wenn wir eine Immobilie kaufen wollen, werden dann Makler zukünftig keine sinnvolle Unterstützung mehr sein?

    Werden im Unternehmen dann Mitarbeiter ALLES Neue und alle Experten aus ihrem Fachbereich kennen, oder nur das was sie für die nächsten konkreten Projekte benötigen? Sollten Sie alles selbst suchen, weil das Finden so einfach ist?

    Geht es, das aktuell benötigte Wissen und Netzwerk (passende Kontakte) unmittelbar zu erhalten, fast OHNE Zeit dafür aufzubringen?

    Die Methode des „Experten Netzwerk“ setzt diese Überlegungen durch Wissenslotsen (ein neue Art „Bibliothekar“ oder "Lotse") und Praxiswissen "on demand" um. Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, die den Mitgliedern des Netzwerkes fast KEINE Zeit kostet.

    Es ist eine Antwort auf die obigen Fragen. Was sind Eure / Ihre Antworten?

    Detaillierte Informationen zum „Experten Netzwerk“ finden Sie hier:

    http://www.open-academy.de/de/3_5_experten_netzwerk_aufbauen...

    Wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, lässt sich ein solches Experten Netzwerk zu vielen Themengebieten einrichten, auch intern in größeren Unternehmen. Im Gegensatz zu "Communities of Practice" (CoP) bringt das Experten Netzwerk schon dem 1. Mitglied den vollen Nutzen. Damit wird für den Nutzen seitens der Mitglieder KEINE kritische Masse benötigt! (was oft CoP- Projekte scheitern lässt)

    Würde ein solches „Experten Netzwerk“ in Ihrem Unternehmen als selbstorganisiertes "Blended Learning" Sinn machen? Mit welchen Experten Gruppen?

    Was wird zukünftig Ihrer Meinung nach die IT übernehmen können, was jeder Einzelne im sozialen semantischen Netzwerk? Wo ist die Grenze dessen, was jeder Mitarbeiter selbst online lernen und mit wem er aktiv vernetzt sein sollte? Alles und mit Jedem? ;-) Sollte und wird er zukünftig alles selbst finden und inhaltlich bewerten?

    Was ist Eure / Ihre Meinung? Wie schätzen Sie das good practice Beispiel des Experten Netzwerk - Wissensmanagement als Lernunterstützung ein?

    Herzliche Grüße
    Dirk Liesch
  • Dirk Liesch
    Dirk Liesch    Premium Member
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    Feedback, zur Ergänzung des I-KNOW Vortrags
    In meinen Vortrag "Das Experten Netzwerk (EN) am Beispiel des EN-Wissensmanagement" zur I-KNOW in Graz (7-9.9.2011) würde ich gern noch einiges unabhängiges Feedback zur Methode des Experten Netzwerk, dem Sinn von „Wissens-Lotsen“ und zu Lösungsansätzen des „information overload“ Themas einbeziehen. Das können auch Meinungen sein, wie „Wissenshamstern“ und „Holzfällern“ unter den Mitarbeitern in Unternehmen geholfen werden kann.

    Würde ein Experten Netzwerk auch zur Unterstützung des Online lernesn in Ihrem Unternehmen sinnvoll erscheinen? Warum (nicht)?
    Würde die Teilnahme einiger Mitarbeiter an einem unternehmensexternen Experten Netzwerk (siehe obigen Link) Sinn machen? Warum (nicht)?
    Ist es ihrer Meinung nach ein Lösungsansatz zum „information overload“ Thema? Warum (nicht)?
    Kann man damit nur „Holfällern“ helfen oder lassen sich auch „Wissenshamster“ bekehren?
    LG Dirk