E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

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  • Reimund Bertrams
    Reimund Bertrams
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    E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Liebe Experten,

    ich traue mich hier mal, eine vielleicht dumme Frage zu stellen – und bitte vorausschauend um Milde.

    Also, lassen sich bebilderte Newsletter auch mit »Bordmitteln« verschicken, oder ist dafür stets ein externer Server unabdingbar?

    Dass man eine PDF per E-Mail verschicken kann, ist selbst einem Technik-Legastheniker wie mir klar. Ebenso, dass man natürlich auch reine Text-Newsletter per eingebauten E-Mail-Programm verschicken kann. Wie aber steht es um diese bebilderten E-Mails? Ließe sich so was auch ohne Zusatzprogramm bewältigen?

    Der Hintergrund: Die Zahl meiner Kunden ist (noch, so hoffe ich) zu klein, als dass sich ein riesiger technischer Aufwand zum NL-Versand für mich lohnen würde. Einfach nur PDFs zu versenden hat aber wenig Charme.

    Die Bordmittel: Programm »Mail« unter MacOS »Leopard«.

    Danke vorab!

    Beste Grüße in die Runde!

    Reimund Bertrams ••• Das Wortgewand
    http://das-wortgewand.blogspot.com
    This post was modified on 23 Jun 2009 at 10:06 am.
  • Karsten Büttner
    Karsten Büttner    Premium Member
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    Re: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Moin Herr Bertrams,

    Sie kennen Radio Eriwan: "Im Prinzip schon, aber ..."

    Technisch würde das sicherlich "irgendwie" gehen. Mit Bildern ist das allerdings doppelt problematisch.
    Wenn Sie die Positionierung in Ihrem Mailprogramm hinkriegen, ist noch nicht gesagt, dass das überall auch wie gewünscht dargestellt wird. Outlook 2007 hat die Angewohnheit, gar keine Bilder darzustellen. Sie müssten also Bilder auf einem Server lagern, um diese "nachladbar" zu machen. Und schon wird es nicht mehr ganz so simpel ...

    Ich würde Ihnen auch bei einem kleinen Bestand zu einer Mietlösung (SaaS) raten. Da gibt es im preiswerten Sektor zum Beispiel Clever Reach (http://www.cleverreach.de), wo Sie verschiedene niedrige Tarife haben. Bei wenigen hundert Adressen, also bis 1.000 Mails im Monat zahlen Sie knapp 7 Euro. Geben Sie bei Google "flatmail" oder "flatrate" +email ein, erhalten Sie eine Reihe von möglichen Alternativen.

    Kleiner Nachteil dieser Systeme: sie haben kein wirkliches Template-System. D.h. sie haben HTML-Musterseiten, die Sie bei jedem neuen Versand gewissermaßen immer wieder überschreiben. Das ist im Prinzip o.k., aber kann problematisch werden, wenn man versehehentlich HTML-Code zerschießt und nicht weiß, wo oder wie man's repariert.

    Einige Newsletterversandlösungen können übrigens RSS-Feeds einbinden. Das heißt, Sie könnten in Ihrem Blog einen Artikel schreiben und per Mausklick automatisch in Ihren Newsletter einbinden. Das kann Zeit sparen, wenn Sie den Text 1:1 übernehmen können und wollen.

    Dann spielt es auch noch eine Rolle, ob Sie "irgendwie nur Newsletter versenden" wollen oder E-Mailmarketing auch zum Vorqualifizieren nutzen wollen. Da gäbe es eine Menge Möglichkeiten, zum Beispiel Nachfassen anhand von Klicks ("Schreibe alle an, die auf Link A geklickt haben"). Oder die automatische Vorqualifizierung durch E-Mailkurse. Ihr Texter-Kollege Detlef Krause demonstriert das zum Beispiel auf seiner Website http://www.internettexten.de/7-fehler-bei-internettexten.htm.

    Tja, jetzt kommen Sie ...

    Freundliche Grüße aus Lübeck

    Karsten Büttner

    PS: Echauffiert bedeutet doch, das jemand mit einem Elektrotaxi gefahren wurde :-)
    This post was modified on 23 Jun 2009 at 12:20 pm.
  • Melanie Riedel
    Melanie Riedel    Premium Member   Group moderator
    The company name is only visible to registered members.
    Re^2: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Hallo!

    Ein ganz wichtiger Punkt, der gegen den Einsatz der Bordmittel sprechen, ist das Thema Reporting!
    Emailmarketing ist Direktmarketing, Sie sollten also darauf eingehen, wie Ihre Empfänger reagieren.

    Ganz wichtig: Sie brauchen ein vernünftige Abmeldemanagement. Der Leser MUSS in jeder Email eine Möglichkeit haben, sich abzumelden, das ist rechtlich zwingend erforderlich! Ok, auch das liesse sich noch "händisch" lösen, indem Sie den Satz in Ihrer Mail verwenden "Wenn Sie keinen Newsletter mehr bekommen möchten, antworten Sie bitte auf diese Email und schreiben Abmelden in den Betreff." Nicht superschön, aber geht. Und dann müssen Sie die Abmelder eben händisch aus Ihrer Datenbank entfernen.

    Sie können aber eben auch messen, wer eine Email geöffnet hat und wer die Links angeklickt hat. Und das ist für Sie immens interessant, für Nachfass etc., wie Herr Büttner schon sagte, und natürlich auch um zu sehen, ob das, was Sie da schreiben überhaupt gelesen und gemocht wird. Wenn Sie nur an tote Adressen schreiben, die gar nicht mehr existieren, können Sie das bei Ihrem Bordmittel nicht sehen und mailen munter weiter und wundern sich vielleicht nur, warum keiner reagiert.

    Dieses Messen-Können ist ein wensentlicher Vorteil von Emails gegenüber Briefen, den sollten Sie unbedingt nutzen!

    Lg, Melanie Riedel
  • Reimund Bertrams
    Reimund Bertrams
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    Re^2: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Lieber Herr Büttner,

    vorab: Danke für die Antwort.

    Karsten Büttner schrieb:
     
    Ich würde Ihnen auch bei einem kleinen Bestand zu einer Mietlösung (SaaS) raten. Da gibt es im preiswerten Sektor zum Beispiel Clever Reach (http://www.cleverreach.de), wo Sie verschiedene niedrige Tarife haben. Bei wenigen hundert Adressen, also bis 1.000 Mails im Monat zahlen Sie knapp 7 Euro. Geben Sie bei Google "flatmail" oder "flatrate" +email ein, erhalten Sie eine Reihe von möglichen Alternativen.

    Danke für den Tipp. In der Tat sind es nur wenige Kunden (ich hoff ja mal, dass es mehr werden). Zudem möchte ich so was auch den Kunden selber als Dienstleistung anbieten, und da ist es gut zu wissen, dass es eine solch preisgünstige, funktionierende Lösung gibt.

     
    Kleiner Nachteil dieser Systeme: sie haben kein wirkliches Template-System. D.h. sie haben HTML-Musterseiten, die Sie bei jedem neuen Versand gewissermaßen immer wieder überschreiben. Das ist im Prinzip o.k., aber kann problematisch werden, wenn man versehehentlich HTML-Code zerschießt und nicht weiß, wo oder wie man's repariert.

    Das könnte ich noch verschmerzen. Immer vorher schön Backups machen :-)

     
    Einige Newsletterversandlösungen können übrigens RSS-Feeds einbinden. Das heißt, Sie könnten in Ihrem Blog einen Artikel schreiben und per Mausklick automatisch in Ihren Newsletter einbinden. Das kann Zeit sparen, wenn Sie den Text 1:1 übernehmen können und wollen.
    Dann spielt es auch noch eine Rolle, ob Sie "irgendwie nur Newsletter versenden" wollen oder E-Mailmarketing auch zum Vorqualifizieren nutzen wollen. Da gäbe es eine Menge Möglichkeiten, zum Beispiel Nachfassen anhand von Klicks ("Schreibe alle an, die auf Link A geklickt haben"). Oder die automatische Vorqualifizierung durch E-Mailkurse. Ihr Texter-Kollege Detlef Krause demonstriert das zum Beispiel auf seiner Website http://www.internettexten.de/7-fehler-bei-internettexten.htm.
    Tja, jetzt kommen Sie ...
     
    Freundliche Grüße aus Lübeck
     
    Karsten Büttner

    Ja, das muss ich mir alles mal durch den Kopf gehen lassen. Danke für die ausführliche Info!

     
    PS: Echauffiert bedeutet doch, das jemand mit einem Elektrotaxi gefahren wurde :-)

    :-D

    Na ja, in besonders unterentwickelten Regionen Deutschlands ist »echauffiert« auch als praktische brachial-vertrauliche Kurzform für das Auskunftsbegehren bezüglich der Ausübung hilfsrichterlicher Tätigkeiten in Gebrauch. Statt also mühsam zu formulieren: »Hallo, hast du schon dein Amt als Schöffe ausgeübt?«, gleitet hier ein unkompliziertes »Ey, schoffiert?« über die exportbierfeuchten Lippen. Bemerkenswert ist allerdings die Tatsache, dass die Benutzer solcher Verbal-Shortcuts in der Gruppe der zum Schöffenamt Berufenen eher unterrepräsentiert sind.

    Beste Grüße!

    Reimund Bertrams ••• Das Wortgewand
    http://das-wortgewand.blogspot.com
    This post was modified on 23 Jun 2009 at 01:55 pm.
  • Reimund Bertrams
    Reimund Bertrams
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    Re^3: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Liebe Frau Riedel,

    danke schön für Ihre Denkanstöße.

    In der Tat wären »Bordmittel« wohl wirklich nur was bei überschaubaren Empfängermengen. Da werden Sie Recht haben. Aber genau damit habe ich es im Moment zu tun - und viele meiner (potenziellen) Kunden (meistens Einzelkämpfer) wohl auch.

    Beste Grüße!

    Reimund Bertrams ••• Das Wortgewand
    http://das-wortgewand.blogspot.com
  • Janina Niklas
    Janina Niklas    Premium Member
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    Re^4: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Hallo alle zusammen,

    für mein Empfinden sollte ein effizeinter Newsletter nicht einfach eine HTML Seite sein die man
    bearbeiten muss oder ein Template was ich igrendwie verschicken kann.

    Sie sagen Ihre Kundenzahl soll wachsen, dann müssen Sie selbst etwas dafür tun und
    gegebenen Falls auch investieren.

    Ihr Newsletter sollte etwas sein, womit Sie sich und Ihre Firma indendivizieren können.
    Mit der richtigen Software haben Sie für kleines Geld Ihr Template mit Ihrem Logo nach Ihren Wünschen.
    Durch die aktive Überwachung der Empfängeraktivitäten lassen sich z.B. gezielte Marketingaktionen generieren
    und Kunden besser binden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Janina Niklas
  • Reimund Bertrams
    Reimund Bertrams
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    Re^5: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Liebe Frau Niklas,

    vielen Dank für die Anregungen!

    Wie gesagt: es ist alles eine Frage der Kosten. Das muss alles im Verhältnis zueinander stehen.

    Beste Grüße!

    Reimund bertrams ••• Das Wortgewand
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  • Carola Lay
    Carola Lay
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    Re^6: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Hallo Herr Bertrams,

    ein wichtiger Punkt beim Versand von Newslettern ist auch die Zustellung. Wenn Sie Ihre E-Mailings per "Bordmittel" versenden und Bilder und / oder PDF's mit schicken, kann es sehr leicht passieren, dass sie auf den schwarzen Listen ihrer Empfänger landen. Schlimmstenfalls auf den schwarzen Listen der Provider. Da wieder runter zu kommen ist richtig Arbeit.
    Deshalb sind die meisten Dienstleister von Miet-Lösungen auch Mitglied in diversen Zertifizierungsprogrammen und haben eigene Teams die mit den Providern zusammen arbeiten.
    E-Mail-Marketing ist eben nicht nur das Versenden von Newslettern. Da steckt eine Menge mehr dahinter.

    Ich mach hier kurz mal ein bisschen Eigenwerbung: Der CEO der Inxmail GmbH schreibt jeden Monat einen Blogbeitrag. Es geht momentan gerade um Zustellbarkeit und schwarze Listen. Nächsten Monat kommt ein Beitrag zum Thema Whitelisting. Schauen Sie doch bei Gelegenheit mal rein:
    http://www.inxmail.de/de/aktuelles/ceo-blog/2009-04-21-zuste...

    Viele Grüße aus Freiburg
    Carola Lay
  • Reimund Bertrams
    Reimund Bertrams
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    Re^7: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Liebe Fau Lay,

    danke für diesen Beitrag. Auch diesen Aspekt hatte ich noch nicht auf meiner Rechnung. Aber man lernt ja immer dazu!

    Beste Grüße!

    Reimund Bertrams ••• Das Wortgewand
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    This post was modified on 24 Jun 2009 at 12:09 pm.
  • Karsten Büttner
    Karsten Büttner    Premium Member
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    Re^8: E-Mailing-Versand mit "Bordmitteln" möglich?
    Moin Herr Bertrams,

    aus arbeitsökonomischen Gründen ist es natürlich auch sinnvoll, sich gleich mit einem vernünftigen System auseinanderzusetzen. Der Installations- und Lernaufwand bei vorgeblich kostengünstigen Lösungen ist ja auch nicht ohne. Und wenn man dann nach ein paar Monaten merkt, was alles nicht so toll ist, macht E-Mailmarketing auch keinen Spaß.

    @ Frau Lay
    Ich wäre ja der letzte, der die Schwarze-Liste-Problematik bestreiten wollte.
    Mit wenigen hundert Adressen, um die geht es m.W., dürfte dieses Problem noch nicht auftreten.

    Armer Herr Bertrams, da wollten Sie nur wissen, ob man mit Bordmitteln hübsche E-Mails verschicken kann. Und nun schütten wir Sie mit allen möglichen Expertentipps zu.

    Ach, einen habe ich noch (und es riecht jetzt ganz stark nach Eigenwerbung): Nach diesem Buch "E-Mail- und Newslettermarketing" sind Sie noch ein bisschen schlauer: http://www.der-newsletter-experte.de/buch/index.php

    So, genug getrommelt für heute - einen sonnigen Tag wünscht

    Karsten Büttner