E-Mail Marketing
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Sascha Wichert Group moderatorThe company name is only visible to registered members.OpenEMM erfolgreich im Einsatz?
Mich interessiert das Pro und Contra gegen den Einsatz des OpenSource Ansatzes OpenEMM - welches als einziges ernsthaftes OpenSource Projekt auch zugleich einen sehr brauchbaren Lösungsansatz für Newslettermarketing darstellt.
Insbesondere Einschränkungen und Stärken von OpenEMM sind für mich dabei interessant...
Ich bin auf Ihre Antworten gespannt und danke Ihnen bereits im voraus,
viele Grüsse
Sascha Wichert
- 08 Mar 2010, 4:46 pm
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Olaf DöringThe company name is only visible to registered members.Re: OpenEMM erfolgreich im Einsatz?
Hallo,
wir setzen mittlerweile erfolgreich OpenEMM ein.
Bisher nutzen wir elaine von artegic. Ich habe im letzten Dezember den warscheinlich kompletten Markt der Anbieter abgesucht.
Übriggeblieben ist OpenEMM, da uns eine Lösung, die wir im eigenen Rechenzentrum liegen haben am besten gefiel. Die Versandgeschwindigkeit war in unserem Umfeld doppelt (ca. 6 Mails pro Sekunde) so hoch wie die des bereits im Einsatz befindlichen Produkts elaine (wobei man sagen muß, das unsere Installation sehr alt war, Aussagen zur Geschwindigkeit von elaine sind also nicht aussagekräftig).
Auch ist die Menge der auszuliefernden Mails noch nicht so hoch (ca. 200.000 pro Monat), dass ich eine Lösung brauche, die 4 Millionen pro Stunde versendet. Klar ist auch, dass wir größere Probleme bei der Einlieferung der Mails bei großen Anbietern haben, da wir kein CSA Mitglied sind.
Es gibt aber auch einige Nachteile, die uns nicht so gut gefallen. Allem voran die fehlende Mandantenfähigkeit.
Wie haben vor OpenEMM eine eigene PHP-Klasse gesetzt, die dann über die API OpenEMM anspricht, somit können wir zur Not auch mal das Versandsystem ersetzen, ohne für alle Kunden etwas ändern zu müssen.
Dadurch setzen wir für jeden Kunden, der auch alle Funktionen nutzen will, eine eigene Installation ein,
kleinere Kunden, die mal ab und zu einen Newsletter verschicken wollen, haben wir an ein System angebunden. Dafür gibts dann aber (noch) keine Statistiken.
Gruß
Olaf Döring
- 13 Mar 2010, 11:20 am
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Karsten Büttner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: OpenEMM erfolgreich im Einsatz?
Klar ist auch, dass wir größere Probleme bei der Einlieferung der Mails bei großen Anbietern haben, da wir kein CSA Mitglied sind.
Alleine das wäre für mich bei 200.000 Mails ein Grund mehr auf eine zertifizierte Lösung zu setzen, oder? 15 - 20 % Mails, die im Filter landen, ist ja nicht gerade wenig Potenzial, das dabei aufs Spiel gesetzt wird. Das sind 3.000 - 4.000 potenzielle Käufer. Rechnen Sie nur einmal, dass von diesem Potenzial 1 % kaufen. Dann sind das zwischen 30 -40 Käufer x 60 Euro Umsatz = 1.800 - 2.400 Euro.
EIne eigene CSA-Zertifizierung würde sich wohl in der Tat nicht lohnen, wäre aber ohnehin nicht ausreichend. Denn White Listing geht schon noch über die CSA-Mitgliedschaft hinaus. Der Aufwand für die ESP-Kommunikation ist dann m.E. vollends das K.O.-Kriterium für eine Lösung auf dem eigenen Server.
Dazu kommen die nicht unerheblichen Kosten für die Datenpflege & Sicherheit. Für viele Projekte sehe ich daher eher eine SAAS-Lösung als sinnvoll an. Die Kosten sind klar kalkulierbar, während man sich bei der Pflege am eigenen System immer ein wenig beschummelt.
Herzliche Grüße aus Lübeck
Karsten Büttner
- 16 Mar 2010, 3:15 pm
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Martin Bucher Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: OpenEMM erfolgreich im Einsatz?
Hallo Herr Döning,
haben Sie auch bei Inxmail (
http://www.inxmail.de) vorbei geschaut? Meinten Sie wirklich "6 Mails pro Sekunde", oder eher 60? Denn diese Zahl kommt mir doch etwas wenig vor. In unserem ASP-Service erreichen wir mindestens 130 Mails/Sekunde, auf Wunsch auch mehr. Wir bieten auch Kauf der Serversoftware an, hier haben wir einen Kunden aus UK mit 2.500 Mails/Sekunde.
OpenSource im E-Mail-Marketing spart nicht unbedingt Kosten, wenn Sie die teilweise höheren eigenen Aufwände ehrlich mit einkalkulieren. Beispielsweise für Whitelisting, Blacklist-Monitoring, Software-Installation, Serverwartung....
Ich denke, dass nur bei bestimmten Anforderungen ein Serverbetrieb wirklich gerechtfertigt ist. Beispielsweise im Bankenbereich aufgrund besonderer Datenschutzbestimmungen.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Bucher
- 29 Mar 2010, 12:20 am
