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Olivera Wahl Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Adobe überarbeitet DRM
Adobe gilt mit seinem restriktiven und für viele PC-Unerfahrende schwer verständlichen DRM-System als einer der großen Bremser im eBook-Business. In dieser Rolle fühlen sich die Kalifornier verständlicher Weise nicht wohl – und geloben Besserung.
Mit Version 5 vom Adobe Content Server, dem zentralen Verwaltungslösung für DRM-geschützte Literatur, verabschiedet sich der Konzern zumindest teilweise von der Bindung einer Adobe-ID an eine limitierte Anzahl von Endgeräten. Händler konnten ihren Kunden bislang die Lektüre eines eBooks auf je bis zu sechs verknüpften PCs und mobilen Devices erlauben.
Anstelle dessen soll künftig ein vergleichsweise profaner Passwortschutz treten, mit dem eBooks dann erstmals auch weiterverkauft bzw. -verliehen werden können. Das erfuhr die Computerworld (IDG-Verlag, hierzulande u.a. PC Welt) direkt von Adobe, die aber auf Verlagswunsch wohl auch weiterhin den “harten” DRM anbieten wollen. Bei Publishern wird das neue System mit Skepsis gesehen, weil hier durch die Entwendung einer Adobe ID ein eBook unkontrolliert und unbegrenzt verbreitet werden kann.
Letztlich liegt es in der Hand der Verlage, ob das neue DRM-System Verbreitung finden wird. Hierzulande sind momentan nahezu alle komerziellen eBooks (außerhalb des Kindle Store) nur Adobe-verschlüsselt kaufbar. Einzelne Händler wie Beam eBooks bieten ausschließlich DRM-freie Literatur an, müssen dafür allerdings entsprechende Lücken im Sortiment im Kauf nehmen.
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http://www.lesen.net/ebooks/adobe-ueberarbeitet-drm-1838/
- 11 Dec 2009, 09:49 am
