e- Ink reader - electronic books

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  • Philipp Dudda
    Philipp Dudda    Premium Member   Group moderator
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    Lizenzmodelle für Schulen?
    Moin,


    gerade bei der Diskussion um die Lehrmittelfreiheit in Deutschland etc. bin überzeugt davon, dass eReader da noch zum Thema werden.

    Wäre es nicht klasse, wenn jeder Schüler sich einmalig so ein Gerät kauft und die Länder anschließend dafür sorgen, dass großvolumige Lizenzen für die benötigten Bücher erworben werden?

    Immer aktuelle Auflagen, keine 10 Jahre ausgefranzten Bücher vom Vorgänger und natürlich die Features wie Volltextsuche etc...
  • Olivera Wahl
    Olivera Wahl    Premium Member   Group moderator
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    Re: Lizenzmodelle für Schulen?
    Einmalig kaufen stimmt nicht... Die heutigen Geräte sind noch Schwarz / Weiß. Irgendwann kauft man sich einen in Farbe und spätestens alle paar Jahre ist der technische Fortschritt so groß, dass man gerne einen neuen Reader hätte.

    Dann "braucht" man regelmäßig einen neuen Computer, ein neues Handy, Mp3-Player und dann auch einen Reader. .. Die Liste wird immer länger und die Kosten, die man für Technik ausgibt, immer höher.
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  • Olivera Wahl
    Olivera Wahl    Premium Member   Group moderator
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    Das E-Book kommt: Kalifornien schafft Schulbücher ab
    n-tv schreibt unter http://www.n-tv.de/panorama/Kalifornien-schafft-Schulbuecher...

    Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will Lehrbücher an den Schulen seines Bundesstaats abschaffen und durch elektronische Lesegeräte ersetzen. Herkömmliche Schulbücher seien "veraltet, schwer und teuer", sagte Schwarzenegger in einer Rede vor Schulkindern in Sacramento. Kalifornien sei der "Weltmarktführer in Technologie und Innovation", deswegen müsse es bei der Einführung von E-Büchern vorangehen. Die digitalen Lehrbücher sollten bis Jahresende für die Fächer Mathe und Naturwissenschaften einsatzbereit sein.

    Schwarzenegger begründete die Initiative auch mit den Sparzwängen seines Bundesstaats, der derzeit in einer akuten Haushaltsnotlage steckt. Ein Lehrbuch koste den Staat durchschnittlich rund 100 Dollar; die Umstellung auf E-Bücher könnte zunächst 300 bis 400 Millionen Dollar einsparen, bei einer Ausweitung auf weitere Fächer würden hunderte Millionen Dollar mehr eingespart. Er sei sich bewusst, dass seine Entscheidung einen "dramatischen Wandel" darstelle. Allerdings halte er die Schüler für gut gerüstet: "Sie hören heute schon digitale Musik und schauen online Fernsehen, sie nutzen Twitter und Facebook."


    Mein Kommentar zu dem Artikel:
    Orthopäden dürften begeistert sein - ich erinnere mich, wie schwer mein Schulranzen früher immer war. Der Reader passt notfalls auch in die Jackentasche.

    Interessant ist, dass die Schulbücher kalifornischen Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, aber nicht erwähnt wird, wer die Lesegeräte bezahlen soll. Um den Eltern keine zusätzlichen Kosten für Hardware aufzubürden, fände ich es sinnvoll, dass sich die Schüler eReader von der Schule leihen können. Bleibt noch die Frage, was passiert, wenn ein Schüler den Reader schrottet und wer für ein Ersatzgerät aufkommt.

    Sehr gut finde ich seinen Ansatz, “do more with less” und mit den gleichen Ressourcen mehr erreichen zu wollen.

    Zurecht verweist Schwarzenegger auf die Wichtigkeit von aktuellen Schulbüchern für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und kritisiert, dass Schulbücher z.B. für Fernsehtechnik LCD’s und Plasmas nicht berücksichtigen.

    Ich bin gespannt, wie hoch das tatsächliche Einsparpotenzial sein wird und ob wirklich mehr Geld in den Klassenräumen ankommen wird. Mal schauen, wer als nächstes nachzieht. Aber so könnte digitales Lesen auf eReadern schnell an Geschwindigkeit und Verbreitung zunehmen und deutlich schneller eine kritische Masse erreichen als das bisher zu erwarten war.

    Siehe auch Schwarzeneggers Artikel auf Mercury News: http://www.mercurynews.com/ci_12536333?IADID=Search-www.merc...
    This post was modified on 10 Jun 2009 at 02:33 pm.
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  • Olivera Wahl
    Olivera Wahl    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Lizenzmodelle für Schulen?
    Die Diskussion um eBooks an Schulen und eng damit verbunden eBook-Readern, scheint auch in Deutschland in Gang zu kommen. Die knappen Kassen könnten sich dabei gut als Treiber für die Branche erweisen:

    SPD-Ortsgruppe will eBooks an Schulen
    Geht es nach dem SPD-Ortsverband Witten, wird künftig auch in den Schulen der westfälischen Industriestadt mit eBooks gelehrt & gelernt. Die Sozialdemokraten beschlossen am vergangenen Samstag ein Wahlprogramm für die Wittener Kommunalwahl am 30. August, das den verstärkten Einsatz von eBooks an Schulen vorsieht.

    Mehr Infos unter http://www.lesen.net/diskurse/wahlversprechen-spd-ortsgruppe...
  • Lutz Saling
    Lutz Saling    Premium Member
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    Re^3: Lizenzmodelle für Schulen?
    Da stellt sich mir doch Frage, ob wir in dieser Gruppe auch Vertreter von Schulbuchverlagen haben? Wenn ja: wie sehen die Damen und Herren der Schulbuchverlage dieses Thema?

    Viele Grüße
    Lutz Saling