e- Ink reader - electronic books
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Olivera Wahl Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Pilotprojekt: 400.000 eBook-Reader für US-Schüler
Die Demokraten fordern für jeden Schüler einen eBook-Reader.
(Washington, 15.7.2009) Das Democratic Leadership Council (DLC), eine Non-Profit-Gruppierung rund um Mitglieder der Demokratischen Partei, fordert elektronische Lesegeräte für jeden US-Schüler. Ein Testlauf mit rund 400.000 Schülern unter dem Motto "A Kindle in Every Backpack" soll nun durchgeführt werden.
Projekt
Bewährt sich das Projekt, so sollen in den kommenden vier Jahren alle US-Schüler einen E-Book-Reader erhalten. Mit neun Millionen Dollar, die für das Projekt benötigt werden, kommt diese Initiative zunächst teurer, als die herkömmliche Ausstattung der Schüler mit gedruckten Büchern. Allerdings sollen durch die digitalen Bücher langfristig dennoch Einsparungen erzielt und die Bildungsqualität optimiert werden. "Die USA lassen sich bislang eine offenkundige Möglichkeit durch die Finger gehen, die durch den Einsatz moderner Technologie die Bildung unserer Kinder dramatisch verbessern könnte", schreibt Thomas Freedman, Senior Fellow der DLC und ehemaliger Senior Advisor von Präsident Bill Clinton, im aktuell vorgelegten Bericht des DLC.
Vorteile
Die Initiatoren des Projektes sehen in dem Umstieg auf digitale Bücher vielerlei Vorteile. "E-Books lassen sich relativ günstig und unkompliziert updaten und bieten den Schülern eine spannendere Art des Lernens. Ihre Verwendung würde zudem die Bücherlast reduzieren, mit der sich die Kinder täglich in ihrem Rucksack abplagen müssen und somit auch einen positiven Effekt auf deren Gesundheit mit sich bringen", so Freedman. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, sieht die Vorteile eines digitalen Lesegerätes jedoch nicht in diesem Ausmaß gegeben. Zunächst wäre eine ständige Aktualisierung der Lerninhalte gar nicht nötig, da sich viele Inhalte per se nicht verändern würden. Zudem zeigen Untersuchungen laut Kraus, dass das Tragen von Schulrucksäcken das Skelet von Kindern in der Regel stärken könne. Und auch den Unterhaltungsfaktor versucht Kraus zu entkräften: "Was den Spaßfaktor von E-Readern betrifft, ist das nur ein momentanes Anfangsargument. Sehr bald würde sich auch hier herausstellen, dass der Lernprozess stets mit Schweiß und Anstrengung verbunden ist." Auch hier scheinen sich also die Geister, wie bereits in anderen Bereichen des Bildungswesens, zu spalten. Zunächst bleibt der Erfolg des Projektes in Amerika abzuwarten.
Quelle:
http://www.telekom-presse.at/E-Reader_fuer_jeden_US-Schueler...
- 16 Jul 2009, 3:30 pm
