Aber auch Versicherer und Finanzdienstleiter denken um. Beispielsweise der deutsche Finanzdienstleister „Gayvida“: Waren früher Homosexuelle zumindest von den privaten Krankenversicherungen als risikoreich eingestuft, was regelmäßig zu einem immensen Aufschlag auf die Beiträge führte, werden sie jetzt oftmals mit Bonusprogrammen gelockt.
Noch sind homosexuelle Lebensstile nicht vollständig in unsere Gesellschaft integriert, die Möglichkeiten und der Nachholbedarf sind enorm. In England schätzte man 2006 die geballte Kaufkraft der rund 3,6 Millionen britischen Gays auf gut 130 Mia USDollar in den USA über 830 Mia USD. In Amerika liegt das Einkommen von homosexuellen Männern satte zehn Prozent über den Gehältern ihrer heterosexuellen Geschlechtsgenossen, in Deutschland ist es ähnlich. Es winken also Profite unterm Regenbogen. So ist sicher, dass sich beispielsweise ein homosexuelles Altersheim in Deutschland auf eine positive Bilanz und Resonanz freuen könnte.
Quelle Artikel von Björn Theis vom 09.04.2008


