Frauen nutzen den persönlichen Karriere-Scout
Frauen, die ihre Karriere in einer Männerwelt voran- oder mit Familie in Einklang bringen wollen, profitieren von einer Mentorin, die einen ähnlichen Weg gegangen ist. Mentees – also die Geförderten – lernen von konstruktiver Kritik und dem Feedback von außen. Firmen etablieren Mentoringprogramme, um ihre Mitarbeiterinnen auf die Führungsrolle vorzubereiten.
Das hängt vom Charakter ab
Simone Stargardt ist seit zehn Jahren Chefin. Die 33-Jährige stieg nach ihrem Dualen Studium bei einem der führenden Lebensmittel-Discounter direkt in die Bereichsleitung ein. Acht Filialleitern war sie direkte Vorgesetzte, 80 Mitarbeitern war sie disziplinarisch übergeordnet. „Führen ist eine tägliche Herausforderung“, sagt die Betriebswirtin mit heute eigener Weiterbildungsakademie. Jetzt ist sie routiniert im Umgang mit ihren knapp 30 Trainern, aber dennoch ist und bleibt der Faktor Mensch unberechenbar. „Ich führe hart und herzlich“, fasst sie zusammen. Eine gute Arbeitsatmosphäre und Verständnis für ihre Trainer sind ihr wichtig. „Dennoch setze ich unsere Unternehmensziele mit Härte durch“, erläutert Stargardt. In ihrem Unternehmen carriere & more ist es selbstverständlich, dass die Mitarbeiter, die länger dabei sind, Verantwortung für die Neulinge übernehmen. Ein starres Mentoringprogramm will sie aber nicht etablieren. „Wir fördern den Austausch in regelmäßigen Meetings, stehen als Ansprechpartner stets zur Verfügung und initiieren teamfördernde Maßnahmen“, erklärt die Unternehmerin ihre Strategie. Dann kristallisiere sich schnell heraus, wer wen protegiere und wer das überhaupt möchte. „Das hängt stark von den persönlichen Wünschen und auch vom Charakter ab“, erläutert Stargardt, warum sie persönlichen Präferenzen nicht vorgreift.
Mehr Informationen:
http://tinyurl.com/qjot7l2
Quelle / Autor: Leila Haidar, P.T. Magazin, Kategorie: P.T. Unternehmen, 10. Juni 2013
Gründerforum Dresden
Das Gründerforum Deutschland ist ein freies Forum, in dem sich Unternehmer|Innen austauschen, fördern, beraten und gegenseitig Aufträge vermitteln.
Darüber hinaus bietet das Gründerforum Beratungen von unabhängigen Experten in den Bereichen Unternehmensberatung, Steuerberatung, Finanzberatung, Versicherungsberatung und Medienberatung.
Einen entscheidenden Unterschied zu anderen XING-Gruppen soll die direkte Vernetzung zwischen Experten aus der Praxis sein. Business Events mit Gastsprechern, interessanten Referenten und Experten sind geplant.
Der Zweck dieser Gruppe: Professionelles Vernetzen, gemeinsames Umsetzen und praxisorientierte Hilfe!
Start in die Selbständigkeit erleichtern - Erfahrungsaustausch im Forum
Ihr GFD Team
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Impressum:
Updates
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13 Jun 2013
Mit Mentoring nach oben
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07 Jun 2013
Messe: Wie Sie Ihr Unternehmen optimal präsentieren
Ein Messeauftritt ist zwangsläufig mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. Damit sich dieser lohnt, muss man das Unternehmen am Stand perfekt präsentieren. Der Lohn dafür sind nicht selten langfristige Opens external link in new windowglobale Erfolge.
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Tipp 1: die richtigen Mitarbeiter auswählen
Zuerst müssen sich Unternehmer die Frage stellen: Welche Mitarbeiter können mein Unternehmen bei der Messe am besten vertreten? Dies müssen nicht unbedingt die jeweiligen Leiter Ihrer Geschäftsbereiche sein. Bei einer Karrieremesse kann es sich etwa anbieten, neben erfahrenen Arbeitnehmern auch Auszubildende mitzunehmen. Denn wer könnte den Inhalt der Ausbildung besser vermitteln als ein Azubi selbst?
Bei einer Opens external link in new windowB2B-Messe sollten dagegen kompetente Mitarbeiter mit einem selbstsicheren Auftreten das Unternehmen repräsentieren. Ihr Standpersonal muss dazu in der Lage sein, fachliche Fragen korrekt zu beantworten. Ebenfalls können Sie solche Mitarbeiter zur Messe mitnehmen, die dafür bekannt sind, dass Sie gut netzwerken können.
Mehr Tipps unter:
http://tinyurl.com/mw5ufpv
Quelle/Autor: Birte Fuchs, P.T. Magazin, Kategorie: P.T. Unternehmen, 28. Mai 2013 -
30 May 2013
Das Gründerforum Deutschland informiert: Junge Unternehmer aus Leipzig
Gravierend anders
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Einen Kickertisch mitten im Verkaufsraum – wer hat das schon? Betritt man den Laden in der Jahnallee 4 in Leipzig, merkt man gleich: da sind junge, kreative Menschen am Werk. Sebastian Helmund betreibt von hier aus den Online-Shop „style-ich“ für individuelle Geschenkartikel.
Nichts Neues will man vorschnell meinen. Doch sieht man sich in den Räumen etwas genauer um, wird klar: die Geschäftsidee ist gravierend anders. Und vor allem einmalig. Der Grund dafür ist Little Joe. Ein Laser, der auf Anweisung von Helmund jede Art von Grafik in fast jedes Material brennen kann. Sogar auf Ahornblätter, Laufschuhe, Bowlingkugeln, Babyflaschen oder Äpfel. Dies geschieht exakt und schnell und macht Nachbearbeitungen überflüssig.
Angefangen hatte alles im Jahr 2007 als Sebastian Helmund eine Fototasche für seine damalige Freundin zum Geburtstag suchte. Als er nichts Schickes fand, gestaltete er das Etui eben selbst. Freundin und Freunde fanden das prima. So kam es zur Geschäftsidee. Und damit zum ersten Schritt auf einem langen Weg in die Selbständigkeit.
Mit der Idee im Kopf läuft er zunächst zu SMILE, der Selbst Management Initiative Leipzig, eine Projektgruppe am Lehrstuhl für Marketing und schreibt gemeinsam mit vier Kommilitonen einen ersten Businessplan. Parallel dazu sucht er eine Möglichkeit, mit der man verschiedenste Materialien wie Holz, Acryl, Stoff, Papier, Leder oder Metall sauber zuschneiden und gravieren kann. Er landet bei der Lasertechnik. Vertriebswege, Vermarktung und Finanzierung werden Inhalt seiner Diplomarbeit.
Im Sommer 2010 hält Sebastian Helmund schließlich einen Uni-Abschluss und ein fertiges Konzept in den Händen. Doch der Weg wurde für den Betriebswirt deshalb nicht weniger steinig. Was folgte waren viel Arbeit und noch mehr Bürokratie. Denn als frischer Absolvent sahen seine Karten in Sachen Finanzierung nicht besonders gut aus. Er versuchte sogar mittels Crowdfunding Geld für sein Projekt aufzutreiben. „Dort habe ich zwar Feedback bekommen und konnte style-ich bewerben, die erhoffte finanzielle Unterstützung blieb aber aus“, sagt der heute 29-Jährige. Damit scheiterte die Crowdfunding-Idee.
Helmund bewirbt sich für ein „Seed“-Stipendium bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Die Förderung ist personengebunden und unterstützt ein Jahr lang junge, innovative Unternehmer mit 2.000 Euro monatlich. Style-ich erfüllt die Kriterien, Helmund bekommt die Förderzusage. „So war wenigstens für meinen Lebensunterhalt gesorgt und ich konnte mich mit halbwegs freiem Kopf dem Geschäft widmen.“ Für Investitionen gab es außerdem einen Gründerkredit von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW). Um seine Produkte auch erfolgreich an den Mann zu bringen, erhielt Helmund Beratungen vom Gründerforum Deutschland zu den Themen Kundengewinnung, Vertrieb und Qualitätsmanagement im Kundenkontakt.
Seit März 2011 betreibt er nun endlich sein eigenes Unternehmen, mit einer Philosophie für nachhaltige, regionale Materialien und Kooperationspartner. Zum Kickern kommt er natürlich nur selten. Er muss nun managen. Seine Programmiererin tüftelt derweil an einer neuen Konfiguration, um die Selbstgestaltung der Produkte für die Kunden noch angenehmer zu machen. Man darf nie stillstehen. - more
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