Entwicklungszusammenarbeit
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Karsten Weitzenegger Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Gruppen-Newsletter: Entwicklungszusammenarbeit Juli 2009
Rundbrief für globale Entwicklung und internationale Zusammenarbeit.
Herausgegeben vom Chapter Hamburg der Society for International Development (SID).
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Inhalt
1. G8 versprechen Afrika 20 Milliarden Dollar für Landwirtschaft
2. VENRO: Enttäuschung über Bundeshaushalts 2010
3. Memorandum fordert Reform der Entwicklungszusammenarbeit
4. Studie: Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
5. OECD veröffentlicht den International Migration Outlook 2009
6. Friedensgutachten 2009: Entwicklungspolitik schafft Sicherheit
7. DAAD: 25 Millionen für Entwicklungszusammenarbeit an fünf Hochschulen
8. Fortbildung
9. Publikationen
10. Webseiten des Monats
11. Veranstaltungen
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Andere Gedanken:
Die Schwierigkeit ist nicht neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entkommen.
John Maynard Keynes
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SID Stammtisch Entwicklungspolitik in Hamburg
Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und
Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen
aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine
oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung.
Anmeldung:
http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm
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1. G8 versprechen Afrika 20 Milliarden Dollar für Landwirtschaft
Die G8 und weitere Industriestaaten haben in L'Aquila angekündigt, in den kommenden drei Jahren 20 Milliarden Dollar in die Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika zu investieren. Statt Nahrungsmittel in Hungergebiete zu liefern und so lokale Märkte zu zerstören, soll das Geld den Landwirten ermöglichen, die heimische Produktion anzukurbeln.
Allerdings handelt es sich bei dem zugesagten Betrag wohl nur zum Teil um neues Geld. Der Rest stammt aus bestehenden Töpfen. Viele Hilfsorganisationen zeigten sich von den Ergebnissen des Gipfels enttäuscht. Kumi Naidoo, Chef der Organisation ''Global Action Against Poverty'' hielt den G8-Staaten zögerliches Handeln vor. Es gebe einen riesigen Unterschied zwischen Worten und Taten. Naidoo warf den G8-Staaten vor, Unmengen von Geld in die Rettung von Banken und Unternehmen zu stecken und gleichzeitig viel zu wenig Geld für den Kampf gegen Armut und Hunger in den Entwicklungsländern bereitzustellen. Billionen von Dollar seien in die Finanzmärkte und die Wirtschaft gepumpt worden.
Die deutsche Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul begrüßte den Strategiewechsel, den andere Geber jetzt vornehmen wollen: ''Es ist gut, dass jetzt auch die G8 ein deutliches Zeichen für die ländliche Entwicklung gesetzt haben'', so die Ministerin. Darüber hinaus forderte die Ministerin mehr Kohärenz zwischen der Entwicklungs- und Agrarpolitik der Industrieländer.
Das angekündigte Hilfspaket zur Ankurbelung der Landwirtschaft stieß bei den anwesenden afrikanischen Staatschefs auf Zustimmung. Das neue Konzept sehe nun vor, Getreide direkt in Afrika anzubauen, und nicht in den Vereinigten Staaten, lobte Senegals Staatschef Abdoulaye Wade. Allerdings benötige Afrika neben Geld auch technische Hilfe.
Viele afrikanische Staaten sind von der schweren Wirtschaftskrise besonders stark betroffen. Laut Welternährungsorganisation FAO überschreitet die Zahl der Hungernden in diesem Jahr erstmals die Milliarden-Schwelle. Die Weltwirtschaftskrise trifft die armen Länder am härtesten. Nach Angaben der Weltbank werden wegen der Krise in den Entwicklungsländern jedes Jahr bis zu 400.000 Kinder mehr sterben.
Ohne konkrete Zeit-und Aktionspläne wird es wohl bei den schönen Worten bleiben, warnt der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). ''Jedes Jahr die gleiche Litanei. Die G8-Staaten wiederholen ihre Zusagen der vergangenen Jahre. Das reicht aber nicht, wenn wir etwas bewegen wollen'', so VENRO-Vorstandsvorsitzende Claudia Warning. ‘‘Wir brauchen konkrete Vorschläge, wie die führenden Industrienationen ihre Zusage zu mehr Entwicklungshilfe bis 2010 einzulösen wollen''. ''Knappe Haushaltskassen dürfen keine Ausrede für weniger Entwicklungshilfe sein'', so Warning. Ein konkreter Fortschritt wäre zum Beispiel, wenn die G8 klare Umsetzungspläne vorgelegt hätten, die auch von allen überprüft werden können. VENRO fordert einen Überwachungsmechanismus.
Quellen: DW-World,
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4470479,00.html, VENRO,
http://www.venro.org/526.html
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2. VENRO: Enttäuschung über Bundeshaushalts 2010
Mit großer Enttäuschung hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) auf den am 24. Juni im Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf des Bundeshaushalts 2010 reagiert. Die Steigerung des Entwicklungsetats um gerade mal 0,4 Prozent sei für die weltweite Bekämpfung von Armut und Hunger ein fatales Signal, so der Verband. Nach dem ODA-Stufenplan hatte Deutschland zugesagt, die Gelder für Entwicklungszusammenarbeit bis 2010 auf 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens aufzustocken. Die Organisation ONE hat eine E-Mail-Aktion gestartet, mit der Finanzminister Peer Steinbrück aufgefordert wird, im Bundeshaushalt 2010 die versprochenen 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe auszugeben. unter http.//
http://www.one.org/de/haushalt2010/ kann eine E-Mail an Steinbrück verschickt werden. Quelle: VENRO,
http://venro.org/newsletter_aktuell.html#c1398
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3. Memorandum fordert Reform der Entwicklungszusammenarbeit
Wie bei früheren Bundestagswahlen hat eine Gruppe von Fachleuten der Entwicklungszusammenarbeit auch für die Wahl am 27. September 2009 ein Memorandum mit Erwartungen an Parlament und Bundesregierung zur künftigen Entwicklungspolitik vorgelegt. Zentral ist die Forderung der Fachleute, in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise die anderen drei langfristig wohl noch bedeutenderen Bedrohungen nicht zu vergessen: Die Klima- und Umweltkrise, die Ernährungskrise und verstärkte regionale Konflikte, die sich zu einem weltweiten Sicherheitsrisiko ausweiten können.
Weiterhin fordern die Autorinnen und Autoren eine deutliche Steigerung der finanziellen Aufwendung zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel. Diese Kosten müssten zusätzlich zur Öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA) bereitgestellt werden. Zusammen sollten laut Memorandumsgruppe die Klimakosten und die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit auf mindestens 1,2 Prozent des Bruttonationaleinkommens gesteigert werden.
Die Lösung der globalen Krisen erfordere integrierte Ansätze unter anderem in der Sicherheits-, Klima-, Energie- und Handelspolitik. Der Entwicklungspolitik komme dabei eine wesentliche Rolle zu; deshalb müsse auch in Zukunft die Eigenständigkeit des BMZ erhalten bleiben. Allerdings sei eine bessere Abstimmung mit den anderen relevanten Ressorts innerhalb der Bundesregierung notwendig, so die Autoren. Angesichts der drastisch gestiegen Nahrungsmittelpreise in den vergangenen Jahren spricht sich die Memorandumsgruppe dafür aus, auf den forcierten Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Agrarkraftstoffen zu verzichten.
Das Memorandum 2009 ''Entwicklungspolitik in der Zeit weltweiter Krisen'' wurde in den vergangenen acht Monaten koordiniert von Germanwatch von entwicklungspolitischen Fachleuten aus allen Richtungen erstellt. Unterstützt und finanziell getragen wird es von bisher 170 Unterzeichnern. Es ist abrufbar unter
http://www.weitzenegger.de/memo/
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4. Studie Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Nur eine leistungsfähige und vergleichbare Erfolgskontrolle kann sicherstellen, dass die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bestmöglich eingesetzt werden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI) und das Centrum für Evaluation (CEval), Universität des Saarlandes, beauftragt, die Evaluation von 20 Organisationen der staatlichen, nicht-staatlichen und kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit zu untersuchen.
Ziel der Untersuchung war es, zu überprüfen, ob das deutsche Evaluierungssystem unter strategischen, organisatorischen und fachlich-methodischen Aspekten richtig aufgestellt ist. Zu den Ergebnissen erklärt Staatssekretär Erich Stather: ''Wir begrüßen diesen Bericht ausdrücklich. Die Empfehlungen weisen in die Richtung, in die auch wir denken. Wir brauchen in der Entwicklungszusammenarbeit ein Höchstmaß an Transparenz. Dazu leisten Evaluierungen einen wichtigen Beitrag. Einer der Vorschläge ist ein einheitlicher Evaluierungsansatz. Dies entspricht auch dem politischen Willen des Entwicklungsministeriums und sollte von den staatlichen Durchführungsorganisationen umgesetzt werden. Darüber hinaus wollen wir so viele Organisationen wie irgend möglich auf diesem Weg mitnehmen.'' Quelle: BMZ,
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2009/mai/20090...
Veranstaltung: Wie Evaluierungen die Wirksamkeit der EZ verbessern können
http://tinyurl.com/muxs5k
InWEnt Bonn, Di, 11. August 2009, 19h, Friedrich-Ebert-Allee 40, Saal A
Ein Autor der Studie, Herrn Prof. Dr. Reinhard Stockmann (Universität des Saarlandes/CEval) trägt bei InWEnt gGmbH Bonn zum Thema der Studie vor. Kontakt: Dr. Werner.Wuertele@inwent.org, tel 02224 926 303.
Publikation: Landkarte Verfahren der Wirkungsanalyse
http://www.degeval.de/index.php?class=Calimero_Webpage&i...
Mit dieser Landkarte der DeGEval soll dem Bedürfnis der entwicklungspolitischen Fachöffentlichkeit nach einem systematischen Überblick über praxiserprobte Verfahren der Wirkungsanalyse von Entwicklungsmaßnahmen Rechnung getragen werden. Zielgruppe sind in erster Linie Projekt- und Programmverantwortliche in den Entwicklungsorganisationen in Geber- und Empfängerländern, die gehalten sind, die Wirkungen von Entwicklungsmaßnahmen nachzuweisen und in ihren Berichten zu dokumentieren, sowie Mitarbeiter/-innen von Evaluierungs- und Qualitätsmanagementeinheiten, die Wirkungsanalysen zumeist als Teil von (Querschnitts-)Evaluationen in Auftrag geben.
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5. OECD veröffentlicht den International Migration Outlook 2009
Der jährlich erscheinende OECD Migration Outlook gibt einen Überblick über Trends, Analysen und Daten zu internationalen Migrationsbewegungen und -politik. Die Studie zeigt, wie die Krise in jüngster Zeit Migrationsströme und Zuwanderungspolitik beeinflusst hat, und analysiert die voraussichtlichen mittel- und langfristigen Effekte. Menschen mit Migrationshintergrund gehören zu den schwächsten Gruppen auf den Arbeitsmärkten der OECD- Länder. Welche Auswirkungen hat die Wirtschafts- und Finanzkrise auf ihre Situation? Was geschieht in Ländern, in denen Migranten während des Wirtschaftsbooms einen großen Teil des Arbeitskräftebedarfs gedeckt haben? Welche Rolle spielt Migration bei der Bewältigung der Krise? In Deutschland gehörten Migranten schon vor der Krise zu den benachteiligten Gruppen. So lag die Arbeitslosenquote für Migranten im Jahr 2007 knapp doppelt so hoch wie bei im Inland geborenen. In Österreich und der Schweiz ist die Arbeitslosenquote bei Migranten aktuell sogar mehr als doppelt so hoch. Quelle: OECD,
http://tinyurl.com/lg8o8y
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6. Friedensgutachten 2009: Entwicklungspolitik schafft Sicherheit
Schwerpunkt des Friedensgutachtens dieses Jahr ist die Frage nach der Beendigung von Kriegen. Zentrale Forderung ist ein starkes ziviles Engagement in Konflikten statt eines Einsatzes militärischer Mittel. Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf führenden wissenschaftlichen Institute für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Es wird seit über zwanzig Jahren jeweils zu einem Schwerpunktthema herausgegeben und hat seitdem die deutsche Friedenspolitik kritisch begleitet und beeinflusst. Das Friedensgutachten 2009 stellt Möglichkeiten, Wege und Grenzen, Kriege und Gewaltkonflikte zu beenden, in seinen Mittelpunkt. Die jüngsten Kriege im Nahen und Mittleren Osten, im Kaukasus und in Afrika nötigen dazu, die Voraussetzungen einer Kriegsbeendigung systematisch zu bestimmen.
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul unterstützt dieForderungen des Friedensgutachtens 2009: ''Das Friedensgutachten zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Entwicklungsländer gerade in der Finanzkrise ist. Den Entwicklungsländern brechen Exporteinnahmen, Rücküberweisungen von Migrantinnen und Migranten in ihre Heimatländer sowie private Investitionen weg; auch der Klimawandel führt in vielen Entwicklungsländern zu starkem Anpassungsdruck. Wir müssen deshalb gerade jetzt zu unseren Zusagen stehen, sonst riskieren wir eine Verschärfung der innerstaatlichen Konflikte in Entwicklungsländern. Die Situationen in Afghanistan, Pakistan, im Kongo und im Sudan zeigen eindrücklich, dass es stets teurer und schwieriger ist, Kriege zu beenden, als rechtzeitig ihre Ursachen zu bekämpfen. Entwicklungspolitik ist die kostengünstigste Friedenspolitik und schafft langfristig Sicherheit. Es ist unverständlich, dass die Weltgemeinschaft noch immer jedes Jahr mehr als 1,2 Billionen US-Dollar für Waffen und andere Rüstungsgüter ausgibt und nur ein Zehntel davon weltweit für Entwicklung.''
http://www.friedensgutachten.de
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7. DAAD: 25 Millionen für Entwicklungszusammenarbeit an fünf Hochschulen
In einem Exzellenzwettbewerb sucht der DAAD die fünf besten Hochschulen in der Entwicklungszusammenarbeit. Den Siegern winken insgesamt 25 Millionen Euro. 13 Bewerber sind nach der ersten Auswahlrunde noch im Rennen. ''Das Programm steigert das Know-how in den Partnerländern, statt herausragende Forscher abzuwerben. Damit schaffen wir eine neue Qualität von Hochschulpartnerschaften und internationalen Netzwerken und setzen der Konkurrenz um die besten Köpfe einen Impuls entgegen'', sagt DAAD-Generalsekretär Christian Bode. Ein Ziel sei es schließlich, die Hochschulen und Forschungsinstitute in Afrika, Lateinamerika und Asien in ihren Forschungs- und Ausbildungskapazitäten zu stärken.
http://www.daad-magazin.de/09847/index.html
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8. Fortbildung
GTZ: Qualifizierung der Consultingwirtschaft zu Capacity WORKS
http://www.ageg.de/capacity_works_training/
Ab Juli 2009 bietet die AGEG Consultants eG regelmäßig Trainingskurse à 2,5 Tagen zu den Grundlagen von Capacity WORKS an. Die Teilnahme an diesem Kurs wird von der GTZ zertifiziert und bildet ab Mitte 2010 eine Voraussetzung, im Auftrag der GTZ tätig zu werden. Capacity WORKS ist das Managementmodell für nachhaltige Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Diese Methode unterstützt die Steuerung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt jedes Vorhabens der GTZ stehen die zwischen den Kooperationspartnern gemeinsam ausgehandelten Ziele und die daraus erwartete nachhaltige Wirkung. Zielgruppe der Qualifizierung sind Einzelgutachter/ - innen der deutschen und europäischen Consultingwirtschaft. Neben offenen Kursen bietet AGEG Consultants eG auch individuelle Inhouse-Kurse für Consultingunternehmen an.
SLE-Postgraduiertenstudium Internationale Entwicklungszusammenarbeit
http://www.berlinerseminar.de
Das Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin bietet erneut ab Januar 2010 den o.g. Studiengang an. Das SLE vermittelt den Teilnehmenden entwicklungspolitische Kompetenzen und macht sie in dem einjährigen Studium mit den wichtigsten Themen zur internationalen Zusammenarbeit vertraut. Gezielt werden die Methodenkenntnisse und die sozialen Kompetenzen der Nachwuchsfach- und Führungskräfte der EZ gefördert. Das Studium richtet sich an Hochschulabsolvent/innen, die ihr Studium mit einer guten oder sehr guten Note abgeschlossen haben und ein überdurchschnittliches entwicklungspolitisches Interesse und Engagement vorweisen können. Bewerbungsschluss für den nächsten Kurs ist der 31. Juli 2009. Quelle: LHÜ Info.
Ex-ante Poverty Impact Assessment (PIA)
http://www.ageg.de
Bonn, Germany, 7-9 October 2009, Andreas Hermes Akademie
GTZ and AGEG cordially invite participants from donor organizations, implementing organisations as well as consultants either from head offices or abroad, and from partner countries. At the end of this training course, you will be able to conduct a PIA based on the methodology and different modules proposed by POVNET. This course is offered by AGEG Consultants eG in cooperation with GTZ and the team of trainers Mohan Dhamotharan and Andrea Warner. It was developed by the GTZ project Mainstreaming Poverty Reduction. Info: Ms. Bettina Nasgowitz, b.nasgowitz@ageg.de, on tel. +49 7021-970 87-17.
WeltWeitWissen2009 – Bildung für unsere Zukunft
http://www.weltweitwissen2009.de
Potsdam, 19.-21. November 2009, Altes Rathaus
Bundesweiter Bildungskongress vom zum Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
Workshop: Promoting Global Value Chains: The Role of Governance
http://www.eadi.org/index.php?id=1120
Maastricht, 26-27 November 2009,
EADI Working Group on Industrialisation Strategies in co-operation with Maastricht School of Management.
Training für Journalisten in Krisengebieten
http://tinyurl.com/nnudvh
Die Berufsgenossenschaft Druck + Papierverarbeitung bietet in Kooperation mit dem Bundesministerium der Verteidigung eine Basiseinweisung ''Schutz und Verhalten in Krisenregionen'' an. Das Seminar wendet sich an Journalisten, die aus beruflichen Gründen in Krisen- und Kriegsgebieten tätig und demzufolge erheblichen Gefährdungen ausgesetzt sind. Ziel ist es, ihnen Hilfestellung für die erfolgreiche Arbeit und den Selbstschutz zu geben. Die Basiseinweisung wird in der Regel zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst am Ausbildungszentrum der Bundeswehr für Einsätze im Rahmen der Vereinten Nationen in Hammelburg durchgeführt. Quelle: LHÜ Info.
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9. Publikationen
Africa Progress Report 2009
http://africaprogresspanel.socialmediarelease.co.za
Der Einbruch der Weltwirtschaft trifft Afrika härter als jede andere Region. Dennoch bietet dies für den Kontinent auch die Chance für ein neues nachhaltiges Entwicklungsmodell auf der Grundlage afrikanischer Eigenverantwortung (ownership). Zu diesen Schlussfolgerungen kommt der Africa Progress Report 2009. Der Bericht wird vom Africa Progress Panel herausgegeben, dem der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan vorsitzt. Quelle¨VENRO 2015aktuell.
Data-Bericht zu G8 und Afrika
http://venro.org/newsletter_aktuell.html#c2247
Von den 21,5 Milliarden US-Dollar, die die G8-Staaten 2005 bei ihrem Gipfel im schottischen Gleneagles an Entwicklungshilfeausgaben für Afrika versprochen haben, sind nach Angaben der Lobbyorganisation ONE gerade einmal sieben Milliarden US-Dollar ausgezahlt worden. Das geht aus dem jährlich veröffentlichten DATA Bericht hervor, in dem die Organisation die Umsetzung der Versprechen der G8-Staaten gegenüber Afrika untersucht.
Jacob Zuma und die Wahlen in Südafrika: ‘‘Sie lieben ihn oder sie hassen ihn’‘
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 4/2009 von Antonie Katharina Nord.
Afrikas Medien: Im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit, Boulevardisierung und Repression
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 7/2009 von Heinrich Bergstresser.
US-Afrikapolitik: Bushs Vermächtnis und die Regierung Obama
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/afrika
GIGA Focus Afrika 5/2009 von Nicolas van de Walle
Auswirkungen der Finanzkrise auf die Entwicklungsländer und Handlungsoptionen für die Entwicklungspolitik
http://tinyurl.com/mabd3e
Protokoll der Anhörung im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Bericht zur Lage der Welt 2009
http://www.worldwatch.org/node/5984
Ende des Jahrhunderts könnte die globale Durchschnittstemperatur um bis zu sechs Grad wärmer sein, als zu Beginn der Industrialisierung. Dies stellt der aktuelle Bericht zur Lage der Welt 2009 des Washingtoner Worldwatch Institute fest. Die deutsche Ausgabe ist von der Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch in Berlin veröffentlicht worden.
EDC2020: Report on Policy Forum on the Global Economic Crisis
Report:
http://www.edc2020.eu/64.0.html
On 27 May 2009 a one-day policy forum entitled 'Fighting the global recession's storm: Implications for European development co-operation?' took place at Residence Palace in Brussels / Belgium.
Fördertöpfe für Vereine
http://www.netzwerk-selbsthilfe.de/beratung/foerdertopfbrosc...
Die Broschüre beschreibt mehr als 230 Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Soziales, Migration, Entwicklungspolitik, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Globalisierungskritik und Umwelt. Sie ist praxisorientiert geschrieben und eignet sich für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen als Hilfsmittel, um Förderungsmöglichkeiten für ihre Projekte und Ideen zu finden. Quelle: IS Bildungsauftrag Nord-Süd.
Gerechtigkeit in der Einen Welt
http://tinyurl.com/phj8qh
Gerechtigkeit ist die oberste politische Tugend, an ihr muss sich alles andere messen. Angesichts der globalen Vernetzung der Welt, der internationalen Warenströme, der Migrationsbewegungen, der kulturellen und politischen Konflikte stellen sich Fragen der politischen Gerechtigkeit heute international und gewinnen gerade zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise erneut an Relevanz. In der Reihe 'philosophy meets politics' des Kulturforums der Sozialdemokratie antworten auf Pogges philosophische und empirische Reflexionen zur globalen Gerechtigkeit Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Julian Nida-Rümelin, Wolfgang Thierse und Gert Weißkirchen.
GTZ Jahresbericht 2008: Sicherheit entwickeln – Entwicklung sichern
http://tinyurl.com/mg4dg2
Das Jahr 2008 war für die GTZ erneut ein sehr erfolgreiches. Mit Praxisbeispielen aus dem Tagesgeschäft des Unternehmens verdeutlicht der aktuelle Jahresbericht, dass Sicherheit eine unabdingbare Voraussetzung für Entwicklung ist – und Entwicklung umgekehrt eine grundlegende Bedingung für Sicherheit darstellt.
GTZ Thementag 2008: Beschäftigung – mehr Perspektiven für alle
http://tinyurl.com/nhqr84
Dokumentation des Thementages 2008. Um höhere Beschäftigungswirkung zu erzielen, müssen wir uns für die übersektorale Zusammenarbeit rüsten - das heißt: Schnittstellen erkennen, geeignete Instrumente entwickeln, Koordination auf hoher politischer Ebene verankern und Vorhaben schon in der Konzeptionsphase stärker übersektoral verzahnen. Der Thementag 2008 lieferte für diesen Prozess wertvolle Inputs. Das Programm bot vielfältige Einblicke in das Thema. Vertreter von BMZ, GTZ, CIM, Weltbank, ILO, Consultingfirmen, Forschungseinrichtungen und Sozialpartner in Deutschland lieferten konzeptionelle Beiträge und praktische Erfahrungen. Quelle: GTZ Online - Library Sustainable Economic Development
GTZ: Publikation zu Männlichkeit und Bürgerkriegen in Afrika
http://www.gtz.de/de/dokumente/de-maennlichkeit-und-buergerk...
Passend zum Jahresthema der GTZ 'Sicherheit entwickeln – Entwicklung sichern' veröffentlicht das Sektorprogramm Gleichberechtigung und Frauenrechte fördern den Issue Brief 'Männlichkeit und Bürgerkriege in Afrika– neue Ansätze zur Überwindung sexueller Kriegsgewalt'. Die Autorin Rita Schäfer analysiert die zentrale Bedeutung des Geschlechterverhältnisses im Kontext von Bürgerkriegen und leitet daraus Ansatzpunkte für dessen Veränderung in Post-Konflikt-Situationen ab. Außerdem benennt sie neue Ansätze und Instrumente zur Etablierung und Sicherung von Frieden. Quelle: LHÜ Info
Neue Geber- Perspektiven für die (österreichische) Entwicklungspolitik
http://www.oefse.at/publikationen/workingpapers.htm
Das neu erschienene ÖFSE Working Paper von Clemens Six und Karin Küblböck beschäftigt sich mit der Rolle und dem Stellenwert der neuen Geber, insbesondere von Indien und China.
The A-Z of German Media Development Cooperation
http://tinyurl.com/kvbrwl
Diese Übersicht listet 31 deutsche Organisationen oder Programme auf, die Medienarbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern unterstützen. Die Liste wurde vom ‘‘Forum Medien und Entwicklung” (FoME) anläßlich des ‘‘Deutsche Welle Global Media Forums’‘ Anfang Juni zusammengestellt und dort verteilt.
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10. Webseiten des Monats
Homepage zum Film ''Food Inc.'' erinnert an die Greuel der US-Nahrungsmittelindustrie
http://www.foodincmovie.com
Wie nach dem Zweiten Weltkrieg eine Handvoll großer Konzerne die Produktion von Nahrung in ihre Hände nahm und gründlich pervertierte: Der Kinofilm ‘‘Food Inc.’‘ läuft gerade in den US-Kinos an. In Zeiten von Klimawandel, Patenten auf Gene und Bauernsterben auch für uns hoch relevant. Es ist höchste Zeit die Essgewohnheiten umzustellen. Doch die Industrie schläft nicht. Monsanto versucht massiv den Film zu diskreditieren und kann weiterhin auf Unterstützung der Gerichte zählen, seine Patente durchzusetzen und das weltweite Geschäft mit Saatgut zu dominieren.
FriEnt Homepage informiert zu Landkonflikten
http://www.frient.de/themen/landkonflikte.asp
Seit einigen Monaten beschäftigt sich die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt) mit dem Thema Landkonflikte und präsentiert nun auch erste Ergebnisse, aktuelle Literatur und Aktivitäten der FriEnt-Mitglieder auf seiner Homepage. Konflikte um Landnutzung sowie um gleichberechtigten Zugang zu Land und Besitzrechten spielten bereits in der Vergangenheit in vielen Krisenregionen eine große Rolle. Quelle: LHÜ Info.
GIGA launches Internet Library Sub-Saharan Africa (ilissAfrica)
http://www.ilissafrica.de
The online library gives access to literature, internet resources, contacts and further information concerning African Studies.
Rohstoffe für eine gerechte Welt
http://www.rohstoffgerechtigkeit.de
Diese Internetseite begleitet die Wanderausstellung Rohstoffe für eine gerechte Welt, die vom BICC (Bonn International Centre for Conversion) in Zusammenarbeit mit Partnern entstanden ist.
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11. Veranstaltungen
Neue Impulse für die Entwicklungszusammenarbeit der Länder, Regionen und Kommunen
http://www.bonn-conference.nrw.de
Bonn, 27. - 28. August 2009, World Conference Center Bonn
2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik von Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, DIE, VENRO, KfW.
Mehr Partizipation wagen – 3. NUN-Konferenz
http://www.nun-dekade.de
Schwerin, 3. und 4. September 2009
NUN ist die Norddeutsche Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014. Das diesjährige Thema der Konferenz lautet Partizipation: eine Herausforderung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Im Fokus steht die Frage, wie die aktuelle Situation zur Partizipation in den einzelnen Bildungsbereichen eingeschätzt wird. Gute Beispiele werden vorgestellt, Defizite benannt und neue Wege der Beteiligung an Bildungsprozessen herausgearbeitet.
Anmeldungen sind nur online möglich und werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt:
http://nun.uport-hh.de/nun-konferenzen/3-nun-konferenz/anmel.... Quelle: IS Bildungsauftrag Nord-Süd.
Urban-rural linkages and migration - a potential for poverty alleviation in developing countries?
http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/rel/typo3/index.php?i...
Dortmund, Germany, 16.-17. September 2009, Universität
International Conference, The conference is organised by the Department of Spatial Planning in Developing Countries (REL/SPRING) of the Faculty of Spatial Planning , TU Dortmund, the German Agency for Technical Cooperation (GTZ) and the Working Group Regional and Local Development (ReKomEnt). Anmeldung: eva.gehrmann@tu-dortmund.de
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin...
http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltunge...
http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalende...
http://www.ewnw.de/aktuelles_news/ewnw_termine
http://www.3wfhannover.de
http://www.giga-hamburg.de/giga-forum
http://www.werkstatt3.de/programm/programm1.html
http://www.sid-bonn.de/programm.htm
Weitere Weblinks:
http://www.mister-wong.de/user/weitzenegger/
Weitere Weblinks:
http://delicious.com/weitzenegger
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- 15 Jul 2009, 5:37 pm
