Entwicklungszusammenarbeit

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  • Karsten Weitzenegger
    Karsten Weitzenegger    Premium Member   Group moderator
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    Rundbrief Entwicklungszusammenarbeit November 2007
    Ausgewählte Kurzmeldungen des Monats zur internationalen Entwicklungs-
    zusammenarbeit, herausgegeben von SID Hamburg (http://www.sid-hamburg.de).
    Abonnementbedingungen finden Sie am Ende des Rundbriefs. Bitte an Interessierte weiterleiten.

    Diese Ausgabe erreicht 3474 Menschen und macht damit unseren fünften Jahrgang komplett. Ich feiere dies gerade unterwegs in São Paulo mit einer kleinen Torte. Es gibt inzwischen sogar Fans, die sich die tägliche Version bestellen. Wie das geht, steht ganz am Ende des Rundbriefs. Cheers, Karsten
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    Inhalt

    1. Weltentwicklungsbericht 2007: Landwirtschaft für Entwicklung
    2. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe
    3. BMZ und KfW kündigen ''Wachstumsinitiative für Arme'' an
    4. Strategiewechsel bei EPA-Verhandlungen
    5. Social Watch Report 2007: Würde und Menschenrechte wahren
    6. DGB: Globalisierungsfanatikern offensiv Paroli bieten
    7. Francis Appiah für NEPAD Prozess in Ghana geehrt
    8. Klima-Aktionstag am 8. Dezember 2007
    9. Internationaler Aufruf für ein Ende der Entwicklungshilfe für Öl
    10. Weltbank eröffnet Büro in Berlin
    11. Hamburger Friedensforscher und Historiker unter einem Dach
    12. Positionspapier des EPN Hessen veröffentlicht
    13. Fortbildung
    14. Publikationen
    15. Webseiten des Monats
    16. Veranstaltungen
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    SID Stammtisch Entwicklungspolitik Hamburg

    Nächster Termin: Mittwoch, 28. November 2007, ab 19 Uhr in der
    Hamburg Language Lounge, Springeltwiete 2, 20095 Hamburg

    Hier treffen sich jeden Monat Leute, die an einem Austausch zu Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind. Neben dem lockeren Beisammensein stehen aber auch Kurzvorträge zu entwicklungspolitisch relevanten Themen oder auch der eine oder andere Bericht über einen Projektbesuch immer wieder auf der Tagesordnung. Dieses Mal testen wir die Methode ''Global Cafe'' für unsere Zwecke. Anmeldung: http://sid-hamburg.de/stammtisch.htm
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    Andere Gedanken
    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Konfuzius
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    Unser Geschenktipp:

    Fotokalender 2008: Schulen für Afghanistan
    ''Ein Dankeschön an das faszinierende Land und seine stolzen Menschen''

    Die Fotografin Irmgard Hermanns hat aus ihren neuesten Fotos von Land und Menschen einen großformatiger Wandkalender erstellt, der ab sofort in Freiburg und Hamburg für 17,50 Euro erhältlich ist. Von jedem verkauften Kalender gehen zehn Euro an Hilfe leistende Schulprojekte in Afghanistan. Der Kalender kann auch im Internet eingesehen und bestellt werden: http://www.afghanistan-fotokalender.de.
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    1. Weltentwicklungsbericht 2007: Landwirtschaft für Entwicklung

    Der Weltentwicklungsbericht der Weltbank widmet sich der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern und betont, dass dieser Sektor in den Mittelpunkt der Entwicklungsagenda gerückt werden müsse, um das Ziel, die extreme Armut und den Hunger bis 2015 zu halbieren, zu erreichen. Obwohl ein Großteil der armen Bevölkerung auf dem Land lebe, würden nur 4 Prozent der öffentlichen Entwicklungshilfe für die Landwirtschaft bereitgestellt. Der Bericht mahnt daher höhere Investitionen in die Landwirtschaft der Entwicklungsländer an, die langfristig über 900 Millionen Menschen zu Gute kommen sollen. Die Leistungssteigerung und die Verbesserung der Landwirtschaft soll durch die Abschaffung von Subventionen für Agrarprodukte aus den Industrieländern und durch eine Öffnung der Märkte erreicht werden. http://www.worldbank.org/wdr2008

    Deutsche NRO begrüßten in einem gemeinsamen Kommentar die Fokussierung der Weltbank auf die Landwirtschaft, kritisierten jedoch deren Strategie zur Liberalisierung des Agrarhandels. Lokale und regionale Märkte würden durch die Handelsliberalisierung zerstört und Kleinbauern könnten der weltweiten Konkurrenz nicht standhalten. Die NRO fordern daher eine integrierte ländliche Entwicklungsstrategie, die zugleich Bildungs- und Gesundheitssysteme, die Infrastruktur, Arbeitsmärkte und institutionelle Reformen auf dem Lande berücksichtige. (Quelle 2015 aktuell)

    Misereor und Heinrich-Böll-Stiftung werfen Weltbank vor, aus richtigen Analysen falsche Schlüsse zu ziehen. ''Die Landwirtschaft wird jedoch ausschließlich durch die ökonomische Brille betrachtet; ihre vielfältigen sozialen und ökologischen Funktionen werden nicht angemessen bewertet'', sagte Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei Misereor. Deshalb gelänge es dem Bericht auch nicht, tragbare Visionen für die globale Landwirtschaft der Zukunft zu entwickeln.

    Für Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, lautet die Kernfrage, wie zukünftig genug Nahrung für alle produziert werden könne, und wie den ProduzentInnen besonders in den armen Ländern des Südens ein sicheres und angemessenes Einkommen garantiert werden könne: Diese Herausforderung stelle sich um so dringlicher, weil gerade die Landwirtschaft massiv vom Klimawandel betroffen sein werde, Wasser knapper und Öl teurer werde. Außerdem setze die Weltbank undifferenziert auf mehr Freihandel und weitere Deregulierungen, obwohl sie selbst in ihrem Bericht feststelle, dass die Kleinbauern in armen Ländern kaum davon profitierten. ''Wo bleiben da die Konsequenzen für die Empfehlungen der Weltbank und ihre eigene Kreditvergabepraxis?'' fragte Unmüßig.

    Fazit des EcoFair Trade Dialogue der NRO: Der Weltentwicklungsbericht 2008 setzt sich nicht wirklich mit den wichtigsten Herausforderungen im Agrarbereich auseinander und hat somit letztendlich das Thema verfehlt. http://www.eed.de/fix/files/doc/eed_071017_Kritik_Welternaeh...
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    2. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

    Terre des hommes und die Welthungerhilfe fordern in ihrem 15. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe eine Steigerung der Entwicklungshilfeleistungen bis 2010. Der am 8. November in Berlin veröffentlichte Bericht kritisiert die derzeitige Verteilung und Berechnung der Entwicklungshilfe. Für die direkte Hilfe, die unter anderem für Wasserversorgung, Gesundheitsschutz und Bildung ausgeben wird, stehen nicht genügend Gelder zur Verfügung. In die ärmsten Länder fließe weniger als die Hälfte der Hilfsgelder. Ein Großteil der Gelder wird für die wirtschaftliche Förderung in Indien und China verwendet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass unter den ''Top 10'' Empfängern der Hilfe die Schwellenländern Indien und China auf Platz zwei und drei stehen. Ein afrikanisches Land südlich der Sahara steht nicht auf einem der vorderen 10 Plätzen.

    Des Weiteren wird die Berechnung der Entwicklungshilfeleistungen kritisiert. So werden rund 2,7 Millarden Euro Schuldenerlass in die Statistiken miteingerechnet, obwohl sie überhaupt nicht für soziale Projekte zur Verfügung stehen. Hans-Joachim Preuß, der Generalsekretär der Welthungerhilfe, bemängelt: ''Dieses Geld gibt es einfach nicht''. Da viele Länder ihre Schulden einfach nicht zurückzahlen können, werden so auch keine neuen Gelder mobilisiert. Auch die Kosten, die für ausländische Studierende anfallen, dürfe man nicht zu den offiziellen Zahlen zählen, so der Bericht. Demnach liegt die wirkliche Entwicklungshilfe, die 2006 offiziell bei 8,2 Milliarden Euro lag, rund 35 % unter diesen Zahlen.

    Terre des hommes und die Welthungerhilfe fordern die Regierung auf einen nationalen Stufenplan zu entwickeln und die Hilfe bis 2010 drastisch zu erhöhen, um das EU Ziel von 0,7% des BIP für Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen, einzuhalten.

    ''Der 15. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe hat unsere Politik kritisch beleuchtet und gestärkt, sagte dazu Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. ''Auch wenn wir nicht in allen Punkten mit der Zivilgesellschaft übereinstimmen: Der Bericht zeigt, dass die Gemeinsamkeiten in der Bewertung überwiegen und wir wichtige Themen gemeinsam weiter voranbringen. Wieczorek-Zeul wies jedoch Kritik zurück, die Zahlen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit seien statistisch aufgebläht.
    http://www.tdh.de/content/materialien/download/index.htm?&am...
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    3. BMZ und KfW Entwicklungsbank kündigen ''Wachstumsinitiative für Arme'' an

    Das BMZ und die KfW Entwicklungsbank haben in Berlin die ''Wachstumsinitiative für Arme'' angekündigt. Sie zielt darauf ab, die Finanzsektoren in Entwicklungsländern zu stärken, deren unzureichende Leistungsfähigkeit zu den wesentlichen Engpässen für wirtschaftliches Wachstum zählt.

    Die KfW Entwicklungsbank unterstützt das BMZ bei der Erfüllung des so genannten ODA-Stufenplans, der eine signifikante Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit bis zum Jahr 2015 vorsieht. Dafür stellt die KfW Entwicklungsbank weiteres Personal ein. Aktuelle Stellenangebote in der KfW-Jobbörse. http://www.kfw-entwicklungsbank.de/DE_Home/KfW_Entwicklungsb...
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    4. Strategiewechsel bei EPA-Verhandlungen

    Die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und den Staaten Afrikas, der Karibik und dem pazifischen Raum (AKP-Staaten) über den Abschluss von Freihandelsabkommen (Economic Partnership Agreements, EPA) werden voraussichtlich nicht bis zum angestrebten Fristende am 31.12.2007 realisiert werden können. Dies teilte die Kommission am 23. Oktober mit. Sie bietet nun einen zweistufigen Prozess an: Zunächst sollen bis 2008 nur Abkommen zur Liberalisierung von Gütern geschaffen werden. Die AKP Staaten sollen sich darüber hinaus verpflichten, weitere Verhandlungen zu den Bereichen Dienstleistung und Wettbewerb zu führen, um letztendlich vollständige EPA zu schaffen. Laut den Richtlinien der Welthandelsorganisation (WTO) sind ab 2008 nur noch Freihandelsverträge erlaubt, bei denen beide Partner ihre Märkte öffnen müssen. http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2007/october/tradoc_13...

    Oxfam Deutschland begrüßte die Zurückstellung der Verhandlungen zu Patentrechten, Dienstleistungen und Investitionsregeln, warnte jedoch davor, dass die Liberalisierung des Güterhandels die Existenzgrundlage von Kleinbauern und die industrielle Entwicklung in den armen Ländern gefährde. Da die EU verschiedene Verhandlungen mit den sechs Regionalgruppen führe, seien Spannungen zwischen den AKP-Ländern vorprogrammiert. Dies, so Oxfam, laufe einer regionalen Integration, die eigentlich das Herzstück der Verhandlungen sein sollte, entgegen. Oxfam forderte die EU und die AKP-Länder daher auf, den Verhandlungsansatz der EPA zu überdenken und eine echte, auf die Entwicklung der AKP-Länder ausgerichtete Partnerschaft in den Vordergrund zu stellen. Die Bundesregierung solle sich für eine Verlängerung der bestehenden Präferenzen für die AKP-Länder einsetzen. http://www.oxfam.de/a_611_presse.asp?id=299

    Auch Germanwatch kritisiert in der im Oktober veröffentlichten Studie ''Impact of EU’s agricultural trade policy on smallholders in Africa'' die Vorhaben der EU. Die AKP-Staaten könnten vom Freihandel kaum profitieren, da die EPA zwischen ungleichen Partnern geschaffen werden sollten. Daher fordern die Autoren Sonderregelungen für sensible Produkte, eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU und eine Stärkung der regionalen Integration und Märkte. Auch besteht eine Informations- und Transparenzlücke über die Auswirkungen der EPA in der Zivilgesellschaft, so Germanwatch. Um eine nachhaltige Basis für eine Partnerschaft zu erreichen, muss die internationale Gemeinschaft Verantwortung übernehmen und das Recht auf Nahrung in den Entwicklungsländern respektieren. (Quelle 2015 aktuell) http://www.germanwatch.org/handel/euaf07.htm
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    5. Social Watch Report 2007: Würde und Menschenrechte wahren

    Die Frage, wie weltweit soziale Sicherungssysteme geschaffen werden können, die allen Menschen zugute kommen, steht im Mittelpunkt des diesjährigen Social Watch Reports. Der Bericht untersucht aktuelle Entwicklungstendenzen im Bereich sozialer Sicherung und diskutiert neue Instrumente, um das Recht auf soziale Sicherheit zu verwirklichen. Über die Hälfte der Weltbevölkerung habe derzeit keinen Zugang zu einer ausreichenden sozialen Sicherung. Ausgeschlossen seien vor allem arme Menschen in Entwicklungsländern. Das Menschenrecht auf soziale Sicherung werde zunehmend durch die globale Tendenz zur Privatisierung von Rentenversicherungen bedroht. Um eine Grundsicherung für alle zu erhalten, seien staatliche Transfersysteme für Sach- und Geldleistungen erforderlich. (Quelle: 2015 aktuell) http://www.social-watch.de

    ''Die Globalisierung der Märkte grenzt Menschen in Nord und Süd von sozialer Sicherheit aus. Angesichts der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich brauchen wir weltweit stärkere Anstrengungen für den Aufbau von Grundsicherungssystemen. Die Würde des Menschen und der Menschenrechtskanon sind die Grundlage dafür'', so Danuta Sacher, Abteilungsleiterin Politik und Kampagnen bei ''Brot für die Welt''.
    http://www.eed.de/de/de.col/de.col.d/de.sub.22/de.sub.news/d...
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    6. DGB: Globalisierungsfanatikern offensiv Paroli bieten

    Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat die Gewerkschaften aufgerufen, ''den Globalisierungsfanatikern unsere besseren Werte und Ideen entgegenzustellen und sie mit voller Überzeugungskraft zu vertreten''. Wer verlange, dass sich die Gewerkschaften einem neoliberalen Zeitgeist und den vermeintlichen Sachzwängen der Globalisierung anpassen müssten, meine es nicht gut mit uns, betonte er auf der Eröffnungsveranstaltung des IG Metall-Kongresses. Denn das wäre die Kapitulation der Gewerkschaften vor dem ungebremsten Finanzkapitalismus und der Verzicht auf die Durchsetzung berechtigter Interessen der Beschäftigten. ''Das geht nicht mit uns,'' versicherte Sommer am Sonntag in Leipzig. .
    http://www.dgb.de/presse/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_...
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    7. Francis Appiah für NEPAD Prozess in Ghana geehrt

    Für seine engagierte Reformarbeit hat der Ghanaer Francis Appiah den diesjährigen Deutschen Afrika-Preis erhalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte die Arbeit Appiahs, der in Afrika einen Prozess angestoßen hat, mit dem Regierungen ihr eigenes Handeln kontrollieren können.
    Appiah erhält die Auszeichnung der Deutschen Afrika-Stiftung für seine außerordentlichen Verdienste um den so genannten African Peer Review Mechanism (APRM) in Ghana und auf dem gesamten Kontinent. Im Rahmen von APRM bewerten sich die afrikanischen Staaten selbst auf der Basis festgelegter Standards wie guter Regierungsführung. Das Instrument steht für Evaluierung aus eigenem Antrieb – von Afrikanern für Afrikaner. Appiah wird als ein Vorreiter für Reformen in Afrika gewürdigt, der mit seiner Arbeit vielen Menschen in ganz Afrika Mut und Hoffnung macht. Er ist der 16. Preisträger des Deutschen Afrikapreises.
    http://www.deutsche-afrika-stiftung.de/content/blogsection/2...
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    8. Klima-Aktionstag am 8. Dezember 2007

    Wenn auch Sie es satt haben, dass der Klimawandel die Armen noch ärmer macht, dass die Politiker von Klimaschutz reden, aber nur halbherzig handeln, dass in Deutschland über 25 neue Kohlekraftwerke geplant werden, dass die Regierung vor den Automobil- und Energiekonzernen einknickt, dann demonstrieren Sie mit uns für einen Aufbruch in der Klimapolitik! Hunderttausende Menschen gehen am 8. Dezember weltweit auf die Straße. In Deutschland setzen wir das Startsignal für eine neue Klimaschutzbewegung. Die Klima-Allianz ruft die Bundesregierung, die Landesregierungen, die Unternehmen, die Gewerkschaften, die Verbände, Städte und Gemeinden und alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, mit dem Klimaschutz ernst zu machen: in der Politik wie auch im persönlichen Einflussbereich. Den Globalen Klimaaktionstag gibt es seit 2005, er wurde anlässlich der Klimaverhandlungen in Montreal ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet er zum 3. Mal statt, zur gleichen Zeit tagt die UN-Klimakonferenz in Bali/Indonesien.
    http://www.die-klima-allianz.de + http://www.globalclimatecampaign.org
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    9. Internationaler Aufruf für ein Ende der Entwicklungshilfe für Öl

    Weltweit fordern Hunderte Nichtregierungsorganisationen von den Regierungen der Industrieländer und Internationalen Organisationen wie der Weltbank einen sofortigen Stop der ''Entwicklungshilfe für Öl''. Statt die Energiewende für den Klimaschutz und die Armutsbekämpfung zu finanzieren, fließen nach wie vor knappe öffentliche Gelder in die Taschen internationaler Ölkonzerne. ''Das Ende der Entwicklungshilfe für Öl und die Förderung nachhaltiger Energiealternativen sind wichtige Schritte bei der Bekämpfung der Energiearmut und der Schaffung einer neuen Energiezukunft. Deshalb rufen wir zu einem Ende der internationalen Unterstützung für Ölkonzerne auf.''
    http://www.weed-online.org/themen/638025.html
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    10. Weltbank eröffnet Büro in Berlin: ''Entwicklungspolitik ist Klimapolitik”

    Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Weltbankpräsident Robert Zoellick haben ein Büro der Weltbank in Berlin, Reichpietschufer 20, eröffnet. Wieczorek-Zeul sagte: ''Das neue Büro der Weltbank in Berlin bedeutet das ehrgeizige Vorhaben, die Entwicklungsarbeit der Weltbankgruppe der deutschen Öffentlichkeit näher zu bringen.” Die räumliche Nähe des Büros verbessere den Dialog mit entwicklungspolitisch relevanten Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien, findet die Bundesregierung. Weltbankpräsident Zoellick nahm bei seinem Besuch in Deutschland die Bundesregierung ist die Pflicht und forderte, dass Deutschland seinen finanziellen Beitrag zur Internationalen Entwicklungsagentur (IDA) erhöhe. Zum Verhältnis von Klimaschutz und Entwicklungspolitik sagte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, Entwicklungspolitik sei nicht ''das Sahnehäubchen auf dem Kuchen der Klimapolitik” sondern ein Teil des Rezepts. http://wbln0018.worldbank.org/eurvp/web.nsf/Pages/Germany-Ac...
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    11. Hamburger Friedensforscher und Historiker unter einem Dach

    Mehr Raum und die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit
    bietet das neue Forschungszentrum am Schlump. In dem für 1,25 Mio. Euro renovierten historischen Gebäude der Jahrhundertwende am Schlump 83 arbeiten mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), dem Institut der Geschichte für die deutschen Juden (IGdJ) sowie dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) künftig vier Forschungseinrichtungen zusammen. http://www.ifsh.de/IFSH/kontakt/kontakt.htm
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    12. Positionspapier des EPN Hessen veröffentlicht

    Vor der Landtagswahl hat das entwicklungspolitische Netzwerk EPN Hessen e.V. hat seine Positionen und Forderungen an die Politik der hessischen Landesregierung in einem Positionspapier zusammengefasst. Neben der Erhöhung der Haushaltmittel für das entwicklungspolitische Engagement der Zivilgesellschaft und der strukturellen Förderung des Landesnetzwerkes werden u.a. auch die Stärkung von Belangen der Entwicklungspolitik in der Bildungsarbeit gefordert. Das Positionspapier bildet die Grundlage für die Konsultationen und Gespräche mit der Landesregierung, außerdem für das Projekt ''Entwicklungspolitischer Wahlcheck o8''. http://www.epn-hessen.de/positionen
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    13. Fortbildung

    Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ)
    http://www.feez.org
    Die Fortbildung von Evaluations-Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit (FEEZ) wird von der AGEG Consultants eG in Kooperation mit CEval, dem Centrum für Evaluation der Universität Saarbrücken im Jahr 2008 aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nun zum sechsten Mal in Folge angeboten. In insgesamt sieben Modulen von je drei Tagen erhalten die Teilnehmer ein intensives Training in allen Aspekten der Evaluation im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit. Das Programm wurde von erfahrenen Trainern und Evaluatoren entwickelt. Aktuelle Entwicklungen und Trends werden dabei jedes Jahr aufgegriffen. Info: Bettina Nasgowitz, Tel. 07021-970 87-17, headoffice@feez.org

    Justiz in Afrika: Funktionsfähigkeit, Akzeptanz und Förderungsmöglichkeiten
    Loccum, 30. November - 2. Dezember 2007, Evangelische Akademie
    http://www.loccum.de/programm/p0771.html
    Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit sind unabdingbare Bestandteile der Demokratieentwicklung und tragen zum sozialen Frieden und zu wirtschaftlicher Entwicklung bei. Die Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit trifft in Afrika auf mehrere Problemlagen, u.a. Rechtspluralismus, fehlende Infrastruktur und Effizienz bei der Umsetzung von Recht und einem eingeschränkten Zugang zur Justiz für viele Menschen.

    Organisationen leiten
    http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/event.wwsem.200...
    Niederkaufungen bei Kassel, 30. November 2007 - 18. Oktober 2008
    Bildungsurlaub/Fortbildungsreihe für Management von NRO

    ENGAGEMENT WELTWEIT – 56 Organisationen der EZ nehmen teil
    Informationstag zur Arbeit von Fachkräften in Entwicklungsländern
    http://www.engagement-weltweit.de
    Bonn, 1. Dezember 2007, Wissenschaftszentrum, Ahrstraße 45
    Insgesamt 56 Aussteller, darunter staatliche Durchführungsorganisationen, anerkannte Entwicklungsdienste, entwicklungspolitische NRO, Organisationen der humanitären Hilfe, Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen, sind auf dem Informationstag vertreten. Sie bieten Interessierten die ideale Gelegenheit, sich direkt und umfassend über Entwicklungen, Trends in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und ein berufliches Engagement im Ausland zu informieren. In Fachvorträgen, Diskussionsrunden und Impulsreferaten werden z.B. die verschiedenen Arbeitsfelder, Anforderungsprofile und Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte vorgestellt.

    15. Witzenhäuser Konferenz:
    http://www.konferenz-witzenhausen.de
    Kassel, 4. bis 8. Dezember 2007, Universität
    ''Who feeds the world? Welternährung - ökologisch & fair?!''
    Thema der Konferenz sind die wirtschaftlichen, politischen sowie kulturellen Schwierigkeiten der Umsetzung alternativer Produktions- und Handelskonzepte.

    Fachgespräch: Darfur - Dafür interessiert die Welt sich nicht?
    http://www.nord-sued-bruecken.de/main.php?mid=32
    Berlin, 5. Dezember 2007, 14h00, Haus der Demokratie

    Anti-Bias-Training: Diskriminierung verlernen - Vielfalt gestalten
    http://de.groups.yahoo.com/group/entwicklungspolitik/message...
    Duisburg, 8.-9.12.2007, InWEnt, Am Buchenbaum 37
    Anmeldung: Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V., Tel. 0228/90904-0, Fax 0228/90904-14, nrw@verband-binationaler.de

    Chinas neue Rolle in der Welt
    Machtrivalität oder Chancen für mehr Multilateralismus?
    Loccum, 14. -16. Dezember 2007, Evangelische Akademie
    http://www.loccum.de/english/p0775e.html
    Die Tagung thematisiert den Wandel in Chinas Außen- und Wirtschaftspolitik und die Veränderungen, die der Asienboom für die Region bedeutet. Wie wirkt sich die interessengeleitete Konkurrenz alter und aufsteigender Mächte auf die Entwicklungschancen, z.B. der afrikanischen Staaten aus?

    China in Africa: Who benefits?
    http://www.izo.uni-frankfurt.de/Aktuell.html
    Frankfurt (Main), 14.-15. Dezember 2007, Uni Westend, Grüneburgplatz 1
    Internationale Konferenz zu interdisziplinären Perspektiven auf Chinas Engagement in Afrika
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    14. Publikationen

    Armutszeugnis. Die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen
    http://www.globalpolicy.org/eu/de/publ/armutszeugnis.pdf
    Herausgegeben von GPF Europe und terre des hommes Deutschland. Am 7. Juli 2007 war die symbolische Halbzeit auf dem Weg zur Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen im Jahr 2015. Das Global Policy Forum hat aus diesem Anlass einen Report verfasst, der unter der Überschrift ''Armutszeugnis” eine kritische Zwischenbilanz zieht und Forderungen für die entwicklungspolitische Agenda der zweiten Halbzeit formuliert.

    Oxfam-Hintergrundpapier: EU-Pläne für Biosprit drohen Armut in Entwicklungsländern zu verschärfen - und dem Klima ist auch nicht geholfen
    http://www.oxfam.de/biofuels
    Die EU hat sich vorgenommen, bis 2020 den Anteil von Biokraftstoffen an der Gesamtmenge der Kraftstoffe im Transportbereich von derzeit einem Prozent auf mindestens zehn Prozent zu steigern. Möglich wäre dies jedoch nur über Importe von Biokraftstoffen - z.B. Biodiesel aus indonesischem Palmöl oder Benzinersatz aus brasilianischem Rohrzucker. Schon jetzt wird im Interesse großer multinationaler Konzerne die Produktion rasant ausgeweitet - mit verheerenden Folgen für Umwelt und Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern.

    SPD Nord-Süd Info-Dienst Nr. 94
    http://www.forumeinewelt.de/servlet/PB/show/1730099/Nord-S%F...
    Martin Schulz: Europa sozial gestalten – 10 Thesen
    Heidemarie Wieczorek-Zeul: Welt bewegen - Erfahrungen und Begegnungen
    Christa Randzio-Plath: Eine neue Partnerschaft stellt sich auf

    Informationen zur politischen Bildung: Indien
    http://www.bpb.de/publikationen/GS8ZHA
    Indien ist heute eine aufstrebende Wirtschaftsnation von immenser gesellschaftlicher Vielfalt. Doch steht die größte Demokratie der Welt auch vor gewaltigen Herausforderungen. Das Heft bietet einen Überblick über die aktuelle gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Situation Indiens.

    The CSR navigator. Public policies in Africa, the Americas. Asia and Europe
    http://www.gtz.de/csr
    Bertelsmann Stiftung und die GTZ haben untersucht, wie Regierungen Unternehmen in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stärken und sie in die Lösung komplexer Probleme sinnvoll einbinden können.

    Geopolitik und sicherheitspolitisches Potenzial neuer regionaler Führungsmächte
    http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=gf_global.html&...
    GIGA Focus Global 08/2007 von Sören Scholvin und Hanspeter Mattes

    Ausgabe 19-20-2007 von eins Entwicklungspolitik
    http://www.entwicklungspolitik.org/aktuelles-heft/
    Die Themen: Wissenschaft in Entwicklungsländern, Entwicklungspolitik der Bundesländer, Erneuerbare Energie

    Hamburger Kolonialbroschüre der GAL-Fraktion
    http://www.gal-fraktion.de/cms/default/rubrik/11/11669.hambu...
    Die GAL-Bürgerschaftsfraktion hat ihre Kolonialbroschüre neu aufgelegt. Sie ist jetzt größer, umfangreicher und konnte somit auch die Debatten um Schimmelmann, den Park Postkolonial und die Umbenennung der Straßennamen mit aufnehmen.

    Interview mit Helmut Gauges, KfW
    http://www.kfw-entwicklungsbank.de/DE_Home/Fachthemen/Armut_...
    Warum sind Menschen in Entwicklungsländern trotz Entwicklungshilfe noch immer arm und unterernährt? Helmut Gauges, Leiter des KfW Bereichs Auslandssekretariat und Lateinamerika und Karibik, berichtet über Erfolge, Herausforderungen und zukünftige Weichenstellungen in der Entwicklungszusammenarbeit.

    Frauenförderung und Gender Mainstreaming:
    Perspektiven zur Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit
    http://www.venro.org/publikationen/archiv/VENRO-Positionspap...
    VENRO-Positionspapier

    Ausländische Direktinvestitionen – Königsweg für die Entwicklung des Südens?
    http://www.venro.org/publikationen/archiv/FDI.pdf
    2015 im Gespräch Nr. 11 vom Oktober 2007

    Perspektiven für Frieden, Wiederaufbau und Entwicklung in Afghanistan
    http://www.venro.org/publikationen/archiv/VENRO-Positionspap...
    VENRO-Positionspapier vom Oktober 2007

    WEED Newsletter zur neuen EU-Handels- und Investitionspolitik
    http://www.weed-online.org/themen/762162.html

    Parteienverbote in Afrika – mehr Schein als Sein?
    http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=gf_afrika.html&...
    GIGA Focus Afrika 09/2007 von Anika Becher
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    15. Webseiten des Monats

    UN, Google und Cisco starten MDG-Monitor
    http://www.mdgmonitor.org
    Die UN präsentiert in Kooperation mit Google und Cisco im Web einen fortlaufend aktualisierten Überblick der Milleniumziele im Kampf gegen die Armut. Die informative und attraktive Website veranschaulicht verschiedene statistische Kennzahlen wie Unterernährung und Kindersterblichkeit sowie Faktoren wie den Anteil von Frauen in den jeweiligen Länderparlamenten sowie Stand der Bildung und des Gesundheitswesens.

    Mehr Transparenz für Rücküberweisungen
    http://www.geldtransFAIR.de
    Internationale Migrantinnen und Migranten überweisen jährlich enorme Summen an ihre Familien in den Herkunftsländern. Deutschland gehört zu den wichtigsten Sendeländern von Rücküberweisungen weltweit. Allerdings ist der Markt für Geldtransfers trotz des großen Volumens außerordentlich undurchsichtig. Die eigens geschaffene Internetseite soll in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten künftig einen schnellen Überblick über die Konditionen verschiedener Finanzinstitutionen bieten. Dadurch soll auch erreicht werden, dass Rücküberweisungen kostengünstiger die Empfänger erreichen und so mehr bewirken kann. Darüber hinaus werden sowohl Empfänger als auch Sender von Rücküberweisungen in ein Finanzsystem integriert, das ihnen den Zugang zu anderen Finanzdienstleistungen wie Ersparnis, Kredite und Versicherungen ermöglicht. Gleichzeitig wird das Finanzsystem im Empfängerland gestärkt. Die Webseite ist im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen eines Public Private Partnership-Projekts mit der Frankfurt School of Finance & Management und der GTZ entwickelt worden. Sie stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der G8-Forderung dar, Transparenz zu erhöhen sowie die Kosten für Geldüberweisungen von Migrantinnen und Migranten in ihre Herkunftsländer zu senken. Launch ist am 29. November 2007, 13h, Bundesfinanzministerium, Großer Saal, Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin.

    Afrika-Start
    http://www.afrika-start.de
    Afrika-Start.de ist ein unabhängiger Anbieter mit einem überzeugendem Angebot an Produkten und Diensten rund um Information, Kommunikation, Nachrichten und Meinungsaustausch. Eine Weiterentwicklung des Angebotes bezüglich Tourismus, Reise, Lifestyle und weitere Services ist in Vorbereitung. Das Afrika-Start-Team bietet mit seinem deutschsprachigen Internetportal eine Anlaufstelle, Informationen zu erhalten oder einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Kernelement ist dabei die Spezialisierung auf deutschsprachige Informationen über Afrika im Internet.

    NETZ = Partnerschaft für Entwicklung + Gerechtigkeit
    http://www.netz-bangladesh.de
    Der Verein NETZ aus Wetzlar ist spezialisiert auf die Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch. ''Weniger Armut und mehr Gerechtigkeit sind unsere Ziele. Wir setzen an den Ursachen an: mit konkreten Selbsthilfe-Projekten in den Bereichen Ernährung, Bildung, Gesundheit und Menschenrechte. ''Seit 1989 unterstützen wir Menschen, die von Armut besonders betroffen sind, bei der Überwindung ihrer Probleme. Hierfür arbeiten wir partnerschaftlich mit qualifizierten, in der Bevölkerung verankerten Organisationen zusammen.'' Die Website und die Zeitschrift sind eine einzigartige Informationsquelle in deutscher Sprache über Bangladesch.

    Portal für den Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung
    http://www.fes.de/themen/menschenrechtspreis/
    Sie können auf der neuen Website Informationen zu allen 14 Verleihungen des Menschenrechtspreises (1994-2007) erhalten und werden auch in Zukunft über die neuen Preisträger ausführlich informiert. Die Website bietet Hintergrundinformationen zum jedem Preisträger selbst und stellt interessierten Nutzern der Website eine Info-Box zur Verfügung, in der man weiterführende Literatur und Links findet.

    Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
    http://www.berlin-institut.org
    Das Berlin-Institut hat sich zum wichtigsten Think Tank Deutschlands zum Thema Demografie entwickelt. Die zahlreichen in den letzten Jahren veröffentlichten Studien haben politische Prozesse angestoßen und befördert. Zu diesem Erfolg hat auch beigetragen, dass bei der Vermittlung der Ergebnisse nicht nur eine begrenzte Gruppe von Experten, sondern stets ein breiteres, an gesellschaftlichen Fragen interessiertes Publikum angesprochen wird. Mit dem Relaunch der Homepage verbesserte sich die Nutzerfreundlichkeit weiter. Wer Informationen zum Berlin-Institut selbst oder zu den Veröffentlichungen sucht, wird sie nun schneller finden. Die wichtigsten neuen Publikationen stehen stets auf der Toppage und können in der Regel vollständig und kostenlos heruntergeladen werden.

    Mit Geldanlagen Entwicklungszusammenarbeit unterstützen
    http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2007/november/...
    Private Anlegerinnen und Anleger können zukünftig ihr Geld in Mikrofinanzfonds investieren, die in Entwicklungsländern aktiv sind. Das beschloss der deutsche Bundestag mit der Änderung des Investmentgesetzes am vergangenen Donnerstag. ''Nun können Sparerinnen und Sparer direkt Armut in Entwicklungsländern bekämpfen'', sagte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und begrüßte die Gesetzesänderung.
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    16. Veranstaltungen

    Jubiläum der Stiftung Zukunftsfähigkeit
    http://www.germanwatch.org/termine/2007-11-23.pdf
    Bonn, 23. und 24.11.2007, Altes Rathaus
    ''Zehn Jahre nach Kyoto - zehn Tage bis zum Klimagipfel in Bali'', unter diesem Motto findet eine Entwicklungs- und klimapolitische Fachtagung der Stiftung Zukunftsfähigkeit und von Germanwatch zum 10-jährigen Jubiläum der Stiftung Zukunftsfähigkeit statt. Die Tagung wird in Kooperation mit der Stadt Bonn durchgeführt , zu den Referenten zählen Gerhard Berz, Bärbel Dieckmann, Ignacio Campino, Erhard Eppler, Uwe Holtz, Carlo Jäger, Peter Liese, Manfred Linz, Udo E. Simonis und Hendrik Vygen. Anmeldung: Anika Busch, Tel. 0228 60492-23, busch@germanwatch.org

    5. Südasien-Tag in Hamburg
    http://www.suedasien-tag.uni-hamburg.de
    24. November 2007 10-20 Uhr, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1
    Mittlerweile zur festen Institution geworden, bietet Südasien-Tag der Hamburger Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über die Perspektiven Südasiens und die für Deutschland und Europa wachsende Bedeutung dieser sich außerordentlich dynamisch entwickelnden Region zu informieren.

    Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier:
    http://www.eine-welt-info.de/veranstaltungen/index.html
    http://ourworld.compuserve.com/homepages/Duenbostel_J/termin...
    http://www.service-eine-welt.de/veranstaltung/Veranstaltunge...
    http://www.wusgermany.de/index.php?id=126&L=
    http://www.uport-hh.de/veranstaltungen/veranstaltungskalende...
    http://www.3wfhannover.de
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    Impressum: SID Chapter Hamburg
    Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e.V.
    c/o First Global Liaison, Bismarckstr. 69b, 20259 Hamburg.
    Verantw. Redakteur: Karsten Weitzenegger, karsten.weitzenegger@sid-hamburg.de,
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