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Frank Braun Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.„Fairer Handel schafft gutes Klima" - eine Aktion zum europäischen Weltladentag
Das FAIR Handelshaus Bayern beteiligt sich in der ersten Maiwoche an der Aktion zum dreizehnten Europäischen Weltladentag unter dem Motto: „Fairer Handel schafft gutes Klima". Er macht auf den Zusammenhang zwischen Fairem Handel und Klimaschutz aufmerksam.
Unter dem Motto „Fairer Handel schafft gutes Klima" wendet sich das FAIR Handelshaus Bayern an Konsument/innen, aber auch an die Politik. Es zeigt auf, wie der Faire Handel sich für ein gutes Klima einsetzt. So haben Produzent/innen des Fairen Handels beispielsweise langfristige Lieferverträge mit Importorganisationen in Europa. Diese ermöglichen es ihnen, Investitionen in Klima- und Umweltschutz zu tätigen. „Dies ist mit kurzfristigen Verträgen und damit zusammenhängenden Unsicherheiten gar nicht möglich. Da geht niemand das Risiko ein, die Produktion mittelfristig umzustellen" meint Karin Dressel, Geschäftsführerin der bayernweit tätigen Genossenschaft. Konsument/innen könnten mit ihrem täglichen Einkauf dazu beitragen, das Klima zu verbessern. Mit einer Unterschrift können sie zudem politisch etwas bewirken.
In der Woche von Dienstag, 4. Mai bis zum europäischen Weltladentag am Samstag, 10. Mai 2008, kann man in den Geschäftsräumen in Amperpettenbach für ein gutes Klima aktiv werden. „Kommen Sie mit dem Rad oder zu Fuß" lädt Karin Dressel ein, „schauen Sie sich um, kaufen Sie klimafreundliche Produkte aus Fairem Handel und beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftenaktion."
Die Unterschriftskarten wenden sich an Bundeskanzlerin Merkel. Sie wird aufgefordert, Fairen Handel und Kleinproduzenten in Entwicklungsländern zu unterstützen. Nach dem Weltladentag werden alle gesammelten Postkarten durch den bundesweit tätigen Weltladen-Dachverband überreicht.
Klimaveränderungen wie Wüstenbildung verschärfen die Lage gerade von Kleinproduzent/innen im Süden, welche am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber am härtesten unter ihm zu leiden haben. „Steigt die Temperatur in Uganda beispielsweise um nur 2 Grad Celsius an" so Karin Dressel vom FAIR Handelshaus Bayern, „so ist dort kaum noch Kaffeeanbau möglich." Daher liege das besondere Augenmerk auf der Förderung von Kleinproduzenten.
Mehr dazu unter:
http://www.fairbayern.de
Herzlich grüßt
Frank
- 27 Apr 2009, 11:51 pm
