Die Qualität des Donauwassers wird immer besser.
Seit einigen Jahren bemerkt man schon dass die Verschmutzung des Wassers, durch umliegende Industriebetriebe, landwirtschaftliche Betriebe aber auch durch die Kommunen im Zuge der vorgeschriebenen Kanalisierung, rückläufig ist. Zur "Top-Wasserqualität" ist es allerdings schon noch ein weiter Weg.
Nicht weit von meinem Lieblingsplatz an der Donau (Revier Zwentendorf, NÖ) entfernt raubt seit einiger Zeit eine ziemlich imposante Forelle ( geschätzte 60 cm und 2 bis 2,5 Kilo schwer).
Die aber sehr schlau sein dürfte, da sie noch keinem Köder auf dem Leim gegangen ist. Derzeit gehen Hecht und Zander gut, wenn auch leider die etwas kleineren Exemplare (50 - 55 cm), die ich aber bisher mit gutem Gewissen zurücksetzen konnte. In diesem Fall kommt der Vorteil des Drillings zu tragen, da man sofort beim Nehmen des Köders den Anhieb setzen kann und damit die meisten Fische ganz vorne am Maul gehakt werden. Leider gibt es auch hier immer wieder Angelkollegen die sich sehr lange Zeit lassen und warten bis der Fisch den Köder geschluckt hat. Resultat ist - diese Fische sind zum Großteil so gehackt, dass sie getötet werden müssen. Hier ist noch besonders viel Überzeugungsarbeit notwendig.
Bis bald und ein kräftiges "Petri heil"
Günther

