Fischernetz

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Posts 1-7 of 7
  • Alexander Bertsch
    Alexander Bertsch    Premium Member   Group moderator
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    Angelunfälle?
    Immer wieder hört man von gruseligen Angelunfällen. Damit meine ich nicht die wirklich dramatischen Bootsunfälle vor der Norwegischen Küste, sondern eher "Mitangler gegafft" oder "Drilling in der Wade". Inzwischen scheint sich ja sogar ein ganzes Magazin (Fehlbiss von Fisch & Fang) mit diesen Missgeschicken zu beschäftigen.
    Habt Ihr schonmal Vergleichbares erlebt?
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  • Marko Schietinger
    Marko Schietinger    Premium Member
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    Re: Angelunfälle?
    Klar habe ich...
    .. ein schöner Bootsangeltag mit meinem Vater neigte sich dem Ende. Beim Anlegen wollte ich meinem Vater, der ruderte, behilflich sein. Ich griff nach einem Ast und versuchte das Boot ans Ufer zu ziehen. Leider bedachte ich nicht, dass wenn ich oben ziehe, aber das Boot noch keinen Halt hat, es in die entgegengesetzte Richtung nämlich unten wegdriftet. Was soll ich sagen - ich hing nur kurz am Ast, dann machte es platsch und pudelnass erreichte ich dann das Ufer vor dem Boot, welches mein Vater in aller Ruhe dann anleinte. Mit Ausnahme von einem, für alle Beteiligten eine putzige Angelegenheit.
    Gruß Marko
  • Alexander Bertsch
    Alexander Bertsch    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Angelunfälle?
    Mein Fliegenlehrer empfahl mir dringend, beim Fliegenfischen - insbesondere bei Wind - immer ein Brille zu tragen, weil sich das Insekt gern mal im Auge (schluck!) festhängt.
  • Michael Habig
    Michael Habig    Group moderator
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    Re^3: Angelunfälle?
    Ich war mit einem guten Freund in Schweden, auf Hecht und Co. unterwegs. Er noch ein eher ein Anfänger was das Angeln betrifft. Aber das Glück ist ja mit den Anfängern was das fangen betrifft. Er sass vorne im Boot ich hinten und er fing einen guten Hecht.Jedoch wählte er die Variante Kescher statt Kiemengriff.
    Im Kescher fing der Hecht wohl erst den richtigen Dril an und zapelte wild. Er versuchte den Hecht noch im Netz zu greifen um wieder ruhe auf dem Boot zu haben. Er bemerkte nicht das der Hecht sich den Wobbler mit 2 Drillingen schon losgeschlagen hatte und griff nun voll in den im Netz hägenden Wobbler. Der war nun nicht mehr nur im Netzt hängend sondern auch durch Haut und Sehne zwischen Damen und Zeigefinger. Jetzt erst einmal Ruhe bewaren, den Hecht aus dem Netz befreien und wieder zurück ins Wasser befördern. Nun den fluchenden Freund vom Wobbler befreien. Geht leider gar nicht weil der Drilling sich mit 2 Haken tief in das Fleisch gearbeitet hat.
    Der Kescher hing übrigens auch noch irgentwie dazwischen.
    Jetzt den Seitenschneider ausgepackt und erst mal den Drilling abkneifen. OK Kescher, Wobbler und Freund sind wieder 3 Teile. Jetzt mit dem Boot und dem immer noch fluchenden Freund, der nun alle Hechte am liebsten aus dem Fluss bomben möchte, zum Anleger und von dort in das 25 KM entfernte Krankenhaus.
    Im Wartezimmer des Krankenhauses sahen wir uns in der wirklich kurzen Wartezeit die Vitrine mit den Anglersouveniers an. Wir stellten fest das vor uns schon etwa 100 andere Angler wohl die selben Probleme hatten.
    Weitere 20 Minuten später wurde nach örtlicher Betäuung der Drilling aus der Hand geschnitten. Mit Verband um die Hand ging es nun wieder in die Unterkunft.

    Am nächsten Tag waren wir wieder auf dem Waser und angelten weiter auf die bösen der Tiefe :::)))) aber ich durfte die nächsten Hechte selber landen auch seine ohne weitere Zwischenfälle.

    Gruss
    Michael
    Alexander Bertsch schrieb:
    Mein Fliegenlehrer empfahl mir dringend, beim Fliegenfischen - insbesondere bei Wind - immer ein Brille zu tragen, weil sich das Insekt gern mal im Auge (schluck!) festhängt.
  • Karsten Zygowski
    Karsten Zygowski    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Angelunfälle?
    Himmelfahrt vor ein paar Jahren in Bayern:
    Meine beiden Begleiter stehen hinter mir und fragen nach meinem scharfen Messer. Man müsste mal einen Haken aus der Fingerkuppe schneiden. Ein Blick reichte um das zu untersagen. Beim prüfen des Vorfachs auf Beschädigungen hat er den Haken aus Daumen und Zeigefinger "schnacken" lassen. Er kam nicht weit - nur bis zum Mittelfinger und bremste erst auf dem Knochen.

    Im Krankenhaus hatten wir eine minimale Warteschleife von ca. 1,5h da man erst noch auf einen verunfallten Motoradfahrer warten musste. Eine äußerst hübsche Ärztin versuchte dann zu verstehen, wie ein Widerhaken an einem Haken angebracht ist. Mit ein wenig Experimentierfreude hat sie dann das Ding wieder aus dem Finger bekommen.

    Mit großem Schmerz und einem noch größeren Verband war der Kollege aber am nächsten Tag schon wieder dabei und fing seinen bis heute größten Rapfen an der Fliegenrute.

    Karsten
  • Jürgen Götting
    Jürgen Götting
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    Re^5: Angelunfälle?
    Mein Anglerleben fing mit einem Drilling im Hinterkopf an als ich 10 Jahre alt war und unser damaliger Lehrling mich das erste mal mit zum Spinnfischen nahm. Glücklicherweise war der Haken aber nur bis haarscharf unter der Widerhakenspitze eingedrungen, so dass er ohne große Probleme wieder zu entfernen war. Hatte eben immer schon nen Dickschädel. :oD
    Ansonsten bin ich bis heute Unfallfrei geblieben. :o)