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Alexander Bertsch Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Positionspapier: Vereinigung des DAV und des VDSF zu einem einem einheitlichen deutschen Anglerverband
" Entwurf
Nach der Sitzung der „12er Kommission“ und der geschäftsführenden Präsidien des
DAV und VDSF am 04.02.2010 in Potsdam.
Positionspapier zur Vereinigung des Deutschen Anglerverbandes
(DAV) und des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) zu
einem einheitlichen deutschen Anglerverband
Ein Deutschland – ein Anglerverband
Mit starken Wurzeln in eine gute gemeinsame Zukunft
Der Deutsche Anglerverband (DAV) und der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) sind
nach reiflicher Überlegung und gemeinsamer Diskussion entschlossen, sich in voller
Selbstbestimmung und Gleichberechtigung zu einem starken Bundesverband zu vereinen.
Wir tun dies nach 20-jähriger getrennter Existenz im vereinten Deutschland mit dem festen
Willen, unsere gemeinsamen Interessen sowohl national als auch international wirkungsvoller
vertreten zu können und allen Anglern in unserem Land ein verlässlicher Ansprechpartner
und eine starke Stütze zu sein. Dazu haben beide Verbände die besten Voraussetzungen.
Die organisierte deutsche Anglerschaft kann auf starke Wurzeln sowie eine reichhaltige
Tradition zur Interessenvertretung ihrer Mitglieder zurückblicken. Am 31. Mai 1900 wurde
mit dem Deutschen Anglerbund (DAB) die erste gesamtdeutsche Anglerorganisation
gegründet. Es folgten insbesondere nach dem 1. Weltkrieg weitere regionale Anglerverbände
sowie 1921 der Arbeiter-Angler-Bund Deutschlands (AABD). Leider gelang es trotz viel-
fältiger Bemühungen nicht, die unterschiedlichen Interessen zu bündeln und einen einzigen
starken Anglerverband zu schaffen.
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So existierten bis Anfang 1933 reichsweit der DAB mit 150 000 und der AABD mit 7000
Mitgliedern.
1933 wurde per Zwangsvereinigung der Reichsverband Deutscher Sportangler bzw. ab 1934
der Reichsverband Deutscher Sportfischer, ab 1943 der Reichsbund Deutscher Sportfischer
geschaffen mit zuletzt rund 125 000 Mitgliedern.
Nach dem Ende des Krieges mussten die Angler wiederum getrennte Wege gehen. Mit
großem Enthusiasmus und aufopferungsvoller ehrenamtlicher Arbeit schufen sie in den
besetzten Zonen und dann in der DDR sowie in der BRD ihre eigenen Anglerverbände und
gaben sich damit eine neue organisatorische Heimat – ab Januar 1946 mit dem Verband
Deutscher Sportfischer und ab Mai 1954 mit dem Deutschen Anglerverband.
Auf Grund der unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen entwickelten beide
Verbände bei grundsätzlicher gleicher Philosophie, unverzichtbarer Dienstleister für die Natur
und das Gemeinwohl zu sein, unterschiedliche Wege zu ihrer Realisierung. Genannt seien nur
in der Gewässerbewirtschaftung als dem Herzstück der Verbandsarbeit einerseits der gemein-
same Gewässerfonds des DAV und andererseits die Pacht der Gewässer und ihre eigenverant-
wortliche Pflege hauptsächlich durch die Vereine im VDSF.
Nach der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands gingen beide Verbände weiterhin
eigene Wege.
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Nun ist die Zeit reif, die Trennung zu überwinden und die Kräfte von insgesamt rund
850 000 organisierten Anglern zu bündeln. Wir werden bewährte Traditionen fortsetzen
und den gemeinsamen Verband zu einer starken Interessenvertretung für die Angler in
ganz Deutschland entwickeln.
Damit entsteht erstmals in der seit 1866 beginnenden Geschichte der organisierten deutschen
Anglerschaft ein einheitlicher gesamtdeutscher Anglerverband für alle sozialen Schichten
der Gesellschaft auf selbst bestimmter demokratischer Basis.
Anders ausgedrückt: Die Gründung eines neuen gemeinsamen der Natur und dem Gemein-
wohl verpflichteten Anglerverbandes ist nicht nur für die deutsche Anglerschaft und die
deutsche Fischerei ein historisches Ereignis, sondern auch für ganz Deutschland. Dies zu
beweisen ist unser fester Wille und zugleich unser hoher Anspruch.
So können wir als starkes Mitglied im Deutschen Fischereiverband gemeinsam für die
Unverzichtbarkeit der Berufs- und Freizeitfischerei kämpfen.
Ein so bedeutendes politisches, psychologisches, organisatorisches und juristisches Werk
muss vorher gut durchdacht und vorbereitet sein, dann allerdings mit Selbstbewusstsein zügig
umgesetzt werden.
Wir bitten alle Mitglieder, das Wachsen des neuen starken einheitlichen Anglerverbandes in
unserem Vaterland unterstützend zu begleiten und den nicht organisierten Anglern Mut zu
machen, nun bei uns ihre anglerische Heimat zu finden.
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Je 6 Vertreter beider Verbände haben sich im Auftrag ihrer Hauptversammlungen hierzu in
einer 12er Kommission zusammengesetzt, um alle Fragen und Probleme zu diskutieren und
von allen akzeptierte Lösungen zu finden. Die Kommission ist im Ergebnis eines Rechts-
gutachtens einheitlich der Meinung, dass der gemeinsame Verband den Status als anerkannter
Naturschutzverband und Umweltverband erhält. Da der Verband Deutscher Sportfischer
diesen Status bereits langjährig gesichert hat, der Deutsche Anglerverband jedoch noch nicht,
bleibt ausschließlich aus diesem Grund die Alternative der Vereinigung beider Verbände
durch Aufnahme des DAV in den VDSF.
Es handelt sich jedoch um ein völlig gleichberechtigtes, die Traditionen der beiden Verbände
wahrendes Zusammengehen, das mit dem Verschmelzungsvertrag sichergestellt ist.
Die Absicht der Verschmelzung beider Verbände stand umfänglich zur Diskussion und
erhielt das positive Votum der Hauptversammlungen des DAV und des VDSF.
Zum Namen des gemeinsamen Verbandes gab es nach sorgfältiger Recherche von Varianten
viele mögliche Namen bzw. Abkürzungen, die gegenwärtig noch geprüft werden.
Sicher wird der gemeinsame Verband Zeit und Geduld brauchen, um seine neuen Potenziale
und Kräfte voll zu entfalten, aber wir werden unverzüglich und mit Biss viel offensiver und
vor allem wirkungsvoller dafür eintreten können, dass
- der Verband als anerkannter Naturschutzverband nach § 59 des Bundesnatur-
schutzgesetzes und als Umweltverband nach § 3 Umweltrechtsbehelfsgesetz alle
daraus resultierenden Rechte wahrnimmt, die Interessenvertretung seiner Mitglieder
zur Erhaltung bzw. Schaffung von Möglichkeiten und Voraussetzungen der
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Ausübung aller Formen des waid- und hegegerechten Angelns sowie zur Erhaltung
und Pflege der Natur, insbesondere der Gewässer, zur Hege der Fischbestände unter
Beachtung des Tier- und Artenschutzes, auf europäischer und auf Bundesebene zu
organisieren.
- unsere Leistungen zur Gestaltung des Gemeinwohls, die mitgestaltende Rolle im
kommunalen Leben, in der Öffentlichkeit und Politik mehr bekannt und besser ge-
würdigt werden, um im gesellschaftlichen Abwägungsprozess bei unterschiedlichen
Interessenanlagen den angelfischereilichen Belangen das notwendige Gewicht zu
verleihen. Gemeinsam mit den Berufsfischern als unseren engsten Verbündeten
werden wir unnachgiebig und noch wirkungsvoller für die Unverzichtbarkeit der
Fischerei in Deutschland und Europa kämpfen. Die Zusammenarbeit mit der
Angelgeräteindustrie, den Angelgerätehändlern und Verlagen, die einflussreiche
Unterstützer und Sponsoren der Anglerschaft darstellen, ist zum beiderseitigen
Nutzen weiter zu vertiefen. Eine enge Kooperation mit der Fischereiwissenschaft
bildet die Grundlage dafür, einer tendenziell unsachlichen anglerfeindlichen
Stimmungsmache eine fachlich fundierte Argumentation entgegen zu stellen.
Die Medien noch mehr und nicht zuletzt auch die Künstler unseres Landes überhaupt
für das Angeln zu interessieren, um mit ihrer Hilfe unser Hobby für die breite
Öffentlichkeit auf hohen Niveau attraktiv darzustellen und unser Image immer
ins richtige Licht zu rücken, wird durch das gemeinsame Auftreten der organisierten
Anglerschaft wesentlich erleichtert. Große Wirkung hat das Bekenntnis von Spitzen-
sportlern, Spitzenmanagern, bekannten Politikern und anderen in der Öffentlichkeit
agierenden Persönlichkeiten, selbst zu angeln.
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Mit der Herausgabe einer Verbandszeitschrift, die allen Mitgliedern zur Verfügung
steht, soll der neue Verband journalistisch und fachlich begleitet werden, gleichzeitig
soll sie Sprachrohr der Mitgliedschaft sein.
- vor allem unser Einsatz für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen beim
Erleben der Natur in ihrer Wechselbeziehung von Naturnutzung und Naturschutz
vollumfänglich anerkannt wird. Das setzt die Durchsetzung von Erleichterungen
für den frühzeitigen Einstieg zum Angeln voraus. Gemeinsam, abgestimmt mit den
Landesverbänden, tritt der Verband dafür ein, für Kinder im Alter von 8 bis 10
Jahren Voraussetzungen zu schaffen, das selbständige Angeln ohne ständige
Aufsicht in allen Landesteilen Deutschlands zu ermöglichen.
Dazu sind alle Formen einer dem jugendlichen Alter angepassten Vermittlung von
Sachkunde zum Angeln, Tier- und Naturschutz allen Interessierten zugänglich zu
machen und der Erfahrungsaustausch zwischen den Landesverbänden zu sichern.
Der Verband unterstützt und fördert die Kinder- und Jugendarbeit in allen Organi-
sationsebenen seiner Mitglieder.
- die zu schaffenden Führungs- und Verwaltungsstrukturen des gemeinsamen Ver-
bandes, eine effiziente, qualifizierte Interessenvertretung der Angelfischerei auf
europäischer und auf Bundesebene gewährleisten.
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- eine unzeitgemäße rigide ausgelegte Fischereigesetzgebung den schützenden und
schonenden Umgang der Angelfischer mit der Natur über und unter Wasser nicht
mehr in Frage stellt und neue, fischerereiwissenschaftliche Erkenntnisse die
überholte Verbotsgesetzgebung aufbrechen.
So ist die gesetzliche Orientierung der Anglerschaft auf das Töten von Fischen ohne
diese verwerten zu können oder zu wollen wissenschaftlich und gesellschaftlich
moralisch überholt.
Jeder Angelfischer sollte selbst entscheiden können, ob er den gefangenen Fisch,
außerhalb der festgeschriebenen Schonzeit und dem erreichten Schonmaß dem
Gewässer entnimmt oder ihn zurücksetzt. Dem Hältern von gefangenen und zur
Verwertung bestimmten Fische, in knotenlosen, geräumigen Setzkeschern während
der Angelzeit muss der Anschein der tierschutzrechtlichen Verwerflichkeit nach-
haltig entzogen werden. Gesellschaftliche Akzeptanz der modernen Angelfischerei,
die weit über den Rahmen des eigentlichen Nahrungserwerbs hinaus geht, wird
vordergründig durch die Verbesserung der Einstiegsmöglichkeit für potenzielle
Interessenten geprägt. Die Landes- und Regionalverbände setzen in ihrem
Wirkungsbereich den föderalen Strukturen der Fischereigesetzgebung Rechnung
tragend die entscheidenden Akzente, dass das Angeln als eines der klassischen
Naturerlebnisse breiten Kreisen der Bevölkerung zugänglich gemacht wird und
Deutschland als attraktives Angelland von ausländischen Anglern besucht, erlebt
und gewürdigt wird.
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- alle bestehenden in die Organisationsstruktur integrierten Spezialverbände ihr
besonderes Engagement noch besser entfalten können und das Angeln für Menschen
mit Behinderung stärker gefördert wird.
- unsere Castingsportler ihre Aktivitäten zur Gewinnung begeisterungsfähiger
Nachwuchssportler abgestimmt zielgerichtet koordinieren können, um allen
Castingsportlern Deutschlands über eine auf höchstem Niveau durchgeführte
deutsche Meisterschaft, objektive Bestenermittlung zu garantieren. Damit schaffen
wir günstige Voraussetzungen, dass deutsche Castingsportler auch zukünftig die
Leistungen in der Weltspitze mit bestimmen und ihre Weltklasseleistungen in der
Sportberichterstattung beachtet werden und ihren verdienten Platz bekommen.
- der Verband seinen Einfluss in der Anglerschaft eines geeinten Europas nutzt, um
einen die Kräfte bündelnden, großen europäischen Anglerverband als wirkungs-
vollen Interessenvertreter der europäischen Anglerschaft zu etablieren. Somit wird
der Verband seiner gewachsenen Verantwortung gerecht und mit eigenen Beiträgen
als zuverlässiger kreativer Partner wahrgenommen.
- die Möglichkeiten eines gemeinsamen Verbandes genutzt werden, um die entstan-
denen Brüche zwischen Organisationsstrukturen innerhalb eines Bundeslandes
zu harmonisieren. Die selbstständige Entscheidung des jeweiligen Landes- bzw.
Regionalverbandes ist dabei für die zukünftige Entwicklung maßgeblich.
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- der Gewässerfonds als freiwillige Vereinbarung zwischen Fischereiausübungs-
berechtigten zur gemeinsamen anglerischen Nutzung von Gewässern über Vereins-,
Verbands- und Landesgrenzen hinweg, die Voraussetzung bietet, die Angelfischerei
möglichst freizügig und unbürokratisch für viele Mitglieder des Verbandes zu
gestalten. Seine Erhaltung wird ausdrücklich gewünscht und unterstützt.
- die Angler in ihren Vereinen und Verbänden national und international ihr angle-
risches Können unter Beweis stellen und vergleichen können. Durchführung und
Teilnahme an Hegefischen hat in den Vereinen und Verbänden der deutschen
Anglerschaft eine lange Tradition und ist in allen Bundesländern ein fester Bestand-
teil des Vereinslebens. Dabei werden die unterschiedlichsten Angelarten praktiziert
mit dem Ziel der selektiven Entnahme bestimmter Fischarten. Der Fang wird erfasst,
bewertet und die besten Fangergebnisse gewürdigt.
Die traditionsreichen Veranstaltungen im Süßwasserangeln wie zum Beispiel:
der Anglertreff der Vereine,
der Anglertreff der Einzelstarter,
der Internationale Anglertreff,
der Anglertreff der Fliegenfischer,
die Binnenfischertage,
die Jugendbinnenfischertage,
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im Meeresangeln mit:
dem Anglertreff Brandung,
dem Anglertreff Boot,
dem Anglertreff Big Game,
dem Anglertreff der Jugend,
den Meeresfischertagen,
den Jugendmeeresfischertagen,
und der Deutschen Meisterschaft der Vielseitigkeitsprüfung (Casting und Angeln)
werden durch den Verband organisiert und gefördert.
Organisation und Durchführung dieser Veranstaltungen sowie alle weiteren Hege-
fischen auf den unterschiedlichen Verbandsebenen, haben die Einhaltung der
geltenden fischereirechtlichen Bestimmungen in ihrer Landesspezifik im Einklang
mit den jeweils geltenden Bundesgesetzen zu gewährleisten. Die Teilnahme bzw. die
Organisation von länderübergreifenden Hegefischen ist jedem Mitgliedsverband.
freigestellt.
Der Verband unterstützt die Teilnahme deutscher Angler an internationalen
Veranstaltungen der C.I.P.S. und ICSF , damit verbunden ist die aktive Mitgestaltung
der Entwicklung aller Bereiche der Angelfischerei innerhalb der C.I.P.S..
Im Rahmen seiner Möglichkeiten setzt sich der Verband dafür ein, internationale
Veranstaltungen, die durch die C.I.P.S. bzw. ICSF vergeben werden, in Deutschland
zu organisieren.
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Wir werden uns mit der Rückendeckung von Millionen organisierten und nicht organisierten
Anglern unüberhörbar einmischen und zu Wort melden, wo es um die Interessen der Angler
geht.
Dabei geht es uns nicht nur um ihre Verteidigung, es geht vorrangig darum, dass in unserem
Land wahrgenommen wird, dass Angeln viel mehr ist als Fische aus dem Wasser zu ziehen.
Angeln ist sozial,
Angeln ist ökologisch,
Angeln ist selbstverständliches Recht für alle Menschen, die angeln wollen,
Angeln ist Bestandteil unserer Natur, Kultur und Historie,
Angeln ist unverzichtbare Dienstleistung für die Natur und das Gemeinwohl,
Angeln ist schließlich für uns selbst unverzichtbarer Quell der Lebensfreude.
Mit der Schaffung eines neuen starken einheitlichen Anglerverbandes in Deutschland, denken
wir auch an die kommenden Generationen, an unsere Angel-Nachfolger und sind überzeugt,
dass sie uns einst ebenso danken werden, wie wir uns vor den Angelpionieren verneigen, die
im Mai 1900 den DAB schufen und damit vor 110 Jahren den ersten entscheidenden Schritt
für die Organisation der deutschen Anglerschaft gegangen sind. Ein weiter und wie wir
überzeugt sind ein erfolgreicher Weg liegt vor uns. Wir freuen uns darauf. "
- 04 Mar 2010, 09:11 am
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Klaus GarnatzThe company name is only visible to registered members.Re^2: Positionspapier: Vereinigung des DAV und des VDSF zu einem einem einheitlichen deutschen Anglerverband
"Es handelt sich jedoch um ein völlig gleichberechtigtes, die Traditionen der beiden Verbände
wahrendes Zusammengehen, das mit dem Verschmelzungsvertrag sichergestellt ist. "
...was zu hoffen bleibt. Und dann gerne !
- 08 Mar 2010, 7:38 pm
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Fred KotowskiThe company name is only visible to registered members.Re^3: Positionspapier: Vereinigung des DAV und des VDSF zu einem einem einheitlichen deutschen Anglerverband
Was mir Sauer aufstösst? das es nicht mal eine Mitgliederbefragung stattgefunden hat und es auch nicht vorgesehen ist.
Da stellt sich mir die Frage, ob es wirklich soviel für den einzelnen Angler bringen wird, oder ob dann nur noch eigene Machtinteressen durchgesetzt werden, naja die Zeit wird es zeigen.
- 16 Jan 2011, 09:39 am
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Alexander Bertsch Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^4: Information des VdSF und des DAV zum Stand der Verschmelzung zu einem einheitlichen Verband
Information des Verbandes Deutscher Sportfischer e.V. und des Deutschen Anglerverbandes e.V. zum Stand der Verschmelzung zu einem einheitlichen Verband anlässlich des Deutschen Fischereitages 2010 in München
06.09.2010
Anlässlich des diesjährigen Deutschen Fischereitages in München hatten am 1. September 2010 der Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) und der Deutsche Anglerverband e.V. (DAV) ihre Mitgliedsverbände eingeladen, um über den Stand der geplanten Fusion beider Verbände zu einem starken Bundesverband zu informieren und zu diskutieren. In den vergangenen Jahren hatte sich die Zusammenarbeit beider Verbände unter dem Dach des Deutschen Fischerei-Verbandes, in dem beide Verbände organisiert sind, immer weiterentwickelt. Der Präsident des Deutschen Fischereiverbandes, MdB Holger Ortel, war Gast beim „Arbeitskreis VDSF/DAV“ und äußerte seine feste Überzeugung, dass der wichtige Schritt zu einem einheitlichen Anglerverband für die Fischerei realisierbar sein werde. Diese Auffassung teilten alle Beratungsteilnehmer.
Die Verhandlungen werden jedoch künftig nicht mehr die sechsköpfigen „Verhandlungskommissionen“ von VDSF und DAV führen, die bisher in der gemeinsamen „12er-Kommission“ die in den Verbänden vorhandenen unterschiedlichen Auffassungen zu beraten und für beide Seiten akzeptierbare Lösungsvorschläge zu erarbeiten hatten.
Der Präsident des VDSF, Peter Mohnert, brachte in seinem Statement den einstimmigen Beschluss des Verbandsausschusses seines Verbandes zum Ausdruck, innerhalb der beschlossenen Zeitschiene eine Vereinigung der beiden deutschen Anglerverbände zu erreichen. Da seitens des VDSF ein einstimmig beschlossener Satzungsentwurf vorliege und auch der Verschmelzungsvertrag keine wesentlichen Veränderungen erwarten lasse, womit die beiden entscheidenden Dokumente im Wesentlichen vorliegen, sagen Präsidium und Verbandsausschuss des VDSF der „12er-Kommission“ den besten Dank für die hervorragende Arbeit.
Die noch gegebenenfalls fehlenden Abstimmungen unterliegen der Entscheidungsbefugnis des Geschäftsführenden Präsidiums des VDSF, sodass eine Weiterführung der sehr guten Arbeit der Verhandlungskommission des VDSF in „12er-Kommission“ in der bisherigen Form nicht notwendig ist.
Günter Markstein, Präsident des DAV, betonte, dass die auf Basis eines Hauptversammlungsbeschlusses einberufene Verhandlungskommission seines Verbandes weiterhin in bewährter Weise tätig sein und den Entscheidungsgremien des Verbandes zuarbeiten werde. Nach wie vor stehen im DAV alle wichtigen Dokumente für einen gemeinsamen Verband wie der der Satzungsentwurf zur Diskussion, um die Interessen der Angler bestmöglich berücksichtigen zu können.
Bei nur wenigen Stimmenthaltungen bestand in München Einigkeit, innerhalb des nächsten Kalenderjahres die gleichberechtigte Verschmelzung der großen deutschen Anglerverbände abschließend vorzubereiten. Einstimmig plädierte die Gesprächsrunde dafür, den gemeinsamen Verband „Deutscher Angelfischer-Verband“, abgekürzt DAFV, zu nennen. Dieser Name wäre für die Vertreter aller Mitgliedsverbände tragbar, da in einigen Landesteilen nicht vom „Angeln“, sondern von „Angelfischerei“ die Rede ist bei der Bezeichnung des gemeinsamen Hobbys.
VDSF und DAV sind weiterhin auf bestem Wege, ihre gemeinsamen Möglichkeiten zu bündeln und dadurch das Leistungsangebot für alle Mitglieder zu verbessern, die laufenden Kosten zu verringern und insbesondere die Interessenvertretung der deutschen Anglerschaft gegenüber der Politik und den Behörden in Deutschland und in der Europäischen Union zu verbessern.
Offenbach und Berlin, den 06. September 2010
Günter Markstein
Präsident DAV
Peter Mohnert
Präsident VDSF
- 16 Jan 2011, 2:11 pm
