InterimManagement
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Wolfgang Schenk Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Die Herrschaftlichen ..........
Hallo.
Ich habe heute einen wahrlich Schei....... Tag. So einen hat jeder einmal, oder?
Aber ich muss es einfach einmal loswerden, sonst platzt mir der Hals und die Guten Provider bekommen nicht die verdiente Anerkenung.
Was ist passiert? Es war einmal...........
Vor einiger Zeit wurde ich bei einem Provider, nach Zahlung eines Fees, ich war noch ziemlich neu im Geschäft, gelistet. Na ja was soll ich sagen. Ich zahlte und die geschloßene Gesellschaft, eine Hand wäscht die andere und beide das Gesicht, verteilte die Mandate.
Bei Profiling kann man es sich ja richten, oder? Zumindest passte mein Gesicht einfach nicht ins Profil.
Dann kam eine Ausschreibung:
Gesucht........... (meine Kenntnisse)
Sehr interessante Projektdauer:
(o.Text: Ich weiß, das Budget ist diesmal sehr klein - allerdings hätten wir eine attraktive Laufzeit)
Stundensatz (Budget): € 50,--/Std inkl Spesen
Jetzt kann einmal jeder selbst Rechnen und Nachdenken.
Na, ja meine Antwort war ein wenig direkt. Sie beinhaltete auch sie Frage, warum machen das nicht die TOP-Manager, so als Ausgleich für die stndige Auftragsversorgung. Warum sollen das jetzt die machen die sonst nicht zum Zug kommen.
Den meine Einstellung zu diesen Dingen ist einfach. Wenn ich mit einem Provider schon mal Geld verdient habe helfe ich Ihm gerne auch einmal aus einem Schlamassel heraus.
Die Reaktion war aber die Sensation. Ein Mitarbeiter rief mich ganz echaufiert an und fragte mich was ich mir überhaupt erlaube. Das meine Frage eine Frechheit ist.
Nachdem sein Oberlehrerhafter Vortrag zu Ende war, er redete mit mir als ob ich sein Untertan oder sonst was wäre, teilte er mir mit das "ER Persönlich" nicht im Namen der Firma, die Zusammenarbeit mit mir beendet.
Aber gleichzeitig hat mich in der Datenbank usw. gesperrt.
Dies ist mir jetzt, vor ein paar Stunden, von Insidern mitgeteilt worden.
Ich habe obwohl ich dafür bezahlt habe, keinen Datenbankuzugriff mehr.
Ich bekomme obwohl ich bezahlt habe, keine Anfragen mehr, usw, usf.
Also es gibt wirklich hervorragende Provider die sich um uns Interimsmanager/Innen auch kümmern und bei diesen bedanke ich mich auch für diese Arbeit.
Aber solche wie oben beschrieben finde ich unter jeder Kritik, noch dazu wo Sie nach aussen hin als .......auftreten.
Eure Meinug dazu?
w.s.
- 18 May 2009, 4:06 pm
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Wolfgang Schenk Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Die Herrschaftlichen ..........
HAllo.
Ja, heute zahle ich auch keine Fees mehr. Aber am start meiner Tätigkeit ist mir das eben passiert.
Bin aber schnell gescheiter geworden. Heute zahle ich auch nichts mehr.
Na, ja der Vorgesetzte, Geschäftsführer usw. schwebt auch eher in der höheren Sphären und bekommt eigentlich gar nicht mit was so passiert. ZUmindest habe ich diesen Eindruck.
Begründet durch nicht reagieren auf, laut Bestätigung per E-Mail, gelesene Schreiben. Auch zu anderen Fragen.
w.s.
- 18 May 2009, 4:59 pm
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Jürgen Becker Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Die Herrschaftlichen ..........
Hallo Herr OC,
(XING weist mich darauf hin, dass Sie nicht möchten, dass ich Ihre Texte zitiere - und erlaubt es mir nicht: Bitte sehen Sie´s mir nach, dass ich das doch geschafft habe. Dafür halte ich mich an die Bitte von XING, Ihren Namen nicht zu nennen)
- generell zahle ich keine Gebühren, denn dafür verzichte ich ja schon auf einen Teil des erzielbaren Tagesatzes, den der Vermittler einbehält für seine Bemühungen (in gewissen Grenzen auch völlig OK, er hat ja eine Vertriebsleistung erbracht und verfügt über Kontakte, die ich nicht habe).
Aus meiner Sicht machen Sie hier einen Denkfehler, sind aber in bester Gesellschaft: Fast alle Interim Manager machen diesen Fehler. Für mich als Betriebswirt nahezu unverständlich. Der Tagessatz eines Interim Managers setzt sich aus vielen Komponenten zusammen: Von den Kosten, die er abdecken muss, über Training und Reserven für Krankeit bis hin zur "Profitmarge". Ganz sicher muss der Tagessatz zudem die kalkulatorischen Kosten für Vertriebsleistungen des Interim Managers abdecken. Diese Kosten belaufen sich in aller Regel zwischen 25 und 30 Prozent des Tagessatzes.
Daraus folgt, dass Sie nicht auf etwas verzichten, sondern die Vertriebsleistung des Providers als - sogesehen Ihr "Outsourcing-Partner - bezahlen: Und das auch nur im Erfolgsfall. Daraus folgt ebenso, dass Provisionssätze für Provider oberhalb dieser Prozentsätze für mich nicht nachvollziehbar sind. Daran ändert auch das nebulöse "Shadow-Management" nichts, das gern angeführt wird.
In diesem Zusammenhang respektiere ich, wenn Sie keine Gebühren im Sinne von "Registration-Fees" bezahlen wollen. Andere Gebühren gibt es meines Wissens nicht. Dennoch vertrete ich die Meinung, dass Sie möglicherweise besser fahren, wenn Sie sich das Gesamtpaket eines Providers ansehen. Möglicherweise werden Sie über den Provisionssatz insgesamt wesentlich mehr zahlen. Aber nochmal: Das muss jeder für sich entscheiden. Ich - nun bin ich auf der anderen Seite - würde auf die Registrierungsgebühr nie mehr verzichten. Wir hatten sie nach vier Jahren eingeführt und bieten dafür auch eine vertraglich zugesicherte Gegenleistung - aber eben nicht ohne.
- Agenturen, die gegenüber dem Endkunden meine Identität verschleiern wollen (also die Tatsache, dass ich selbstständig bin), scheiden auch aus - gibt der Kunde meinen Namen bei Google ein, platzt die Lüge schön. Das hätte meine beinahe-Freunde am Niederrhein eigentlich selber sehen sollen seinerzeit
Das verstehe ich offen gestanden nicht. Vielleicht können Sie das noch mal etwas erläutern. Wie will der Provider Ihre Identität verschleiern, wenn Sie für den Klienten arbeiten sollen? Vom Thema Scheinselbständigkeit mal völlig abgesehen.
- Rahmenverträge und Projekteinzelverträge prüfe ich immer auf unfaire Klauseln, die man nur zu oft findet, z.B. das völlig unseröse Abwälzen des Zahlungsrisikos allein auf den Vermittelten ("....zahlen innerhalb 30 Tage nach Zahlungseingang unseres Kunden..:"). Stimmt das Bauchgefühl nicht oder gibt es objektive Feststellungen, wird verhandelt. Lässt der Vermittler nicht verhandeln ("das unterschreiben sonst auch alle") ist die Zusammenarbeit zu Ende bevor sie angefangen hat.
Hier bin ich ganz bei Ihnen. In einer solchen professionellen Partnerschaft (Interim Manager - Provider) ist kein Platz für Unfairness. Es gibt auch - aus meiner Sicht - keinen Grund, weshalb ein Provider 30 Tage auf Ihrem Geld sitzen soll.
In diesem Sinne: Auf ein faires Miteinander.
Jürgen Becker
MANATNET
- 18 May 2009, 6:15 pm
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Wolfgang Schenk Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Die Herrschaftlichen ..........
HAllo.
Jürgen Becker schrieb:
Hallo Herr OC,
(XING weist mich darauf hin, dass Sie nicht möchten, dass ich Ihre Texte zitiere - und erlaubt es mir nicht: Bitte sehen Sie´s mir nach, dass ich das doch geschafft habe. Dafür halte ich mich an die Bitte von XING, Ihren Namen nicht zu nennen)
In diesem Zusammenhang respektiere ich, wenn Sie keine Gebühren im Sinne von "Registration-Fees" bezahlen wollen. Andere Gebühren gibt es meines Wissens nicht. Dennoch vertrete ich die Meinung, dass Sie möglicherweise besser fahren, wenn Sie sich das Gesamtpaket eines Providers ansehen. Möglicherweise werden Sie über den Provisionssatz insgesamt wesentlich mehr zahlen. Aber nochmal: Das muss jeder für sich entscheiden. Ich - nun bin ich auf der anderen Seite - würde auf die Registrierungsgebühr nie mehr verzichten. Wir hatten sie nach vier Jahren eingeführt und bieten dafür auch eine vertraglich zugesicherte Gegenleistung - aber eben nicht ohne. In Ihrem Fall ist das auch korrekt.
Mit Fee meinte ich auch ein "Registration-Fee".
Wenn ich jedoch damit ein Paket mit zugesicherten Leistungen erwerbe kann ich aber nicht
ohne irgendwelche Verständigungen davon ausgeschlossen werden, oder?
Die Provisionssätze stelle ich nicht zur Diskussion, da ich diese schon immer, auch in den unterschiedlichsten Höhen akzeptiert habe.
Wer einmal im Vertrieb war weiß was dieser Kostet. Für den Vertrieb bzw. sonstigen Dienstleistungen meiner Provider zahle ich gerne meinen Leistungsabhängigen Beitrag. Wenn ich das bekomme was ich brauche , soll der Provider auch haben was er braucht.
Hier bin ich ganz bei Ihnen. In einer solchen professionellen Partnerschaft (Interim Manager - Provider) ist kein Platz für Unfairness. Es gibt auch - aus meiner Sicht - keinen Grund, weshalb ein Provider 30 Tage auf Ihrem Geld sitzen soll.
Es gibt auch welche, die muß man Mahnen. Bei einem Überwies der Kunde aus Solidarität meinen Anteil sogar direkt an mich. Ich wartete zu diesem Zeitpunkt bereits auf die 3-te Überweisung. Angeblich hatte der Kunde noch nicht bezahlt und ich solle den Kunden fragen warum. Dieser zeigte mir die Überweisungen.
Mittlerweile habe ich, höchstwahrscheinlich, nur mehr faire Provider als Partner.
Der Beruf des Interimsmanagers könnte so schön sein, wenn überall (Interimmanager/Innen & Provider) lauter Profis arbeiten würden.
Einen Fairen Tag
w.s.
- 19 May 2009, 09:06 am
