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  • Re^9: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 08 Nov 2009, 10:17 am

    -ich hatte das Grundproblem, so scheint es, nicht richtig verstanden -

    ok, wenn ich es jetzt mittlerweile richtig verstanden habe, gilt es nicht ein vorhandenes Budget
    für Katalogphotos auf den Kopf zu hauen, sondern möglichst schnell und kostenneutral 900 Zeichnungen abzulichten...
    Wie wäre es denn, einfach den nächsten Raum mit weißer Decke / Wänden aufzusuchen (also halbwegs farbneutral)
    die Zeichnungen flach auf den Boden zu legen, Glasplatte drauf, voller 20 Liter Kanister drauf, plättet das Papier;
    kurzfristig vor der Aufnahme wieder runter nehmen.
    Für eine erträglich-gleichmäßige Ausleuchtung (wenn möglich) zwei Blitze aufstellen.
  • Re^10: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 08 Nov 2009, 12:27 pm

    weiße Decke + Glasplatte
    Der ist gut!
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  • Re^12: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 08 Nov 2009, 12:55 pm

    sondern auch die Glasplatte vor der Belichtung entfernt werden sollten.
    Möglich. Aber dann muss die Platte nicht aus Glas sein.

    Meine Erfahrung ist zudem: Papier findet meist schneller zu seiner Wunschform zurück, als einem lieb ist. ;-)
  • Re^12: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 08 Nov 2009, 2:10 pm

    ja, Glasplatte und Kanister beides vorher entfernen, sonst ist auch der Kanister mitten auf dem Bild drauf.

    Scherz beiseite, entweder macht man sowas richtig, dann kostet es auch leider richtig Zeit und damit Geld
    oder, wenn Zeit und Geld nicht vorhanden sind und man Morgen die 900 Bilder abgeben muß,
    nimmt man eben die Ausrüstung, die man in der Fototasche dabei hat, das Material,
    was in dem Atelier sowieso rumsteht und versucht den Rest im Photoshop so hinzubiegen, dass
    es nicht so sehr auffällt.
  • Re^13: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 08 Nov 2009, 7:41 pm

    Dass es darum geht, die Bilder mit eigenem Equipment zu fotografieren, hatte ich eigentlich schon im ersten Beitrag klargestellt. Eine Aufstockung meines Equipments ist geplant, aber ein Fotostudio möchte ich mir nicht einrichten.

    Den Vorteil meiner Kamera meinte ich nicht auf den Weitwinkel bezogen, sondern im Vergleich zu anderen Kompaktkameras auf das Klappdisplay, was mir die Leiter erspart. Gebe zu, dafür musste man wohl zu sehr zwischen den Zeilen lesen. ;) Dass es besser wäre, mit längeren Brennweiten zu arbeitern, ist mir bewusst.
    Klar sollen die Aufnahmen effektiver und effizienter werden als bisher, aber es soll kein Bildband in Museumsqualität produziert werden. Wenn das ansteht, werden den Job sicher andere für mich übernehmen. Es geht derzeit um gute Vorlagen fürs Web und einen Katalog/Prospekt, wie er zur Eigenpräsentation von Künstlern gebräuchlich ist.

    Die Bilder, die ich bisher auf meiner Website eingebunden habe, habe ich auch selbst fotografiert und aufbereitet. Mit einer verbesserten Ausleuchtung, sollte es möglich sein, die Nachbearbeitung zu reduzieren. Wichtig wäre beim Fotografieren und nachträglichen Freistellen, dass Feinheiten in den Lavuren und zarte Linien nicht wegbrechen.
    Abstriche in der Farbwiedergabe lassen sich durch unterschiedlich kalibrierte Bildschirme der User und im Druck leider ohnehin nicht vermeiden, aber wäre natürlich wünschenswert, wenn sie zu Beginn so gering wie möglich ausfallen.

    Die Wölbungen im Papier/Karton lassen sich sicher nicht durch zeitweises Beschweren beheben. Dafür müsste man das Papier anfeuchten und spannen, damit es sich beim Trocknen wieder glatt zieht, aber das ist mir trotz der wasserfest auftrocknenden Tuschen zu riskant.
    Das Handling mit einer Glasplatte (die während der Aufnahmen auf der Vorlage läge) wäre in diesem Format auch nicht ohne, hinzu kommt das Problem des "Abnegerns".
    Ich kann mir aber vorstellen, dass bei einer gleichmäßigen Ausleuchtung auch die Wölbungen weniger auffallen.

    Da meine Kompaktkamera keinen externen Blitz unterstützt, bleibt mir nur die Dauerausleuchtung.
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  • Re^14: Probleme beim Fotografieren von farbigen Tuschezeichnungen 09 Nov 2009, 09:48 am

    ich fürchte Sie versuchen bei Ihren Katalogphotos ein wenig die Quadratur des Kreises.
    Auf der einen Seite ist von "Equipment" und Farbtreue etc. die Rede, auf der anderen Seite von einer Kompaktknipse,
    die nichtmal einen Blitz steuern kann; das verwundert mich etwas. Ich nehme einfach mal an, daß Sie für Ihre Zeichnungen qualitativ hochwertige Tusche verwenden und daß Ihnen ebendas die Arbeit erleichtert.
    Beim Photographieren ist es jedenfalls so.
    Eine relativ gleichmäßige Dauerbeleuchtung könnten Sie mit zwei Halogenstrahlern (alte Photo / Videolampen
    oder gebrauchte Baustrahler) und Milchglasscheiben vom Sperrmüll erhalten. (-> "Flächenleuchten")
    Kosten auf dem Flohmarkt ca. 10 Euro.
    Nachteile wären der enorme Zeitverlust bei der Bastellösung und dass die Lampen bei Benutzung dann 2-4 kW
    Netzstrom ziehen und auch als Hitze in den Raum abgeben.
    Zur Kontrolle Ihrer Farben könnten Sie sich von einem Minilab das Testbild geben lassen (Junge Damen,
    Kaffeekannen, Farbfelder) dann kostet das auch nix.
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