Freelance Projects Exchange

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  • Bernd Schulte
    Bernd Schulte    Premium Member   Group moderator
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    Arbeitsministerin Ursula von der Leyen plant ein umfassendes "Rentenreformpaket", in dessen Rahmen Selbständige zu einer ausreichenden Altersvorsorge verpflichtet werden sollen. Dies wird für viele von uns zu Mehrbelastungen in Höhe von einigen hundert Euro pro Monat führen. Die Eintrittsbarrieren in die Selbständigkeit werden deutlich erhöht. Die Wahlfreiheit ob und in welcher Form eine Altersvorsorge erfolgt, wird eingeschränkt.
    Das Rentenreformpaket soll bereits am 1. Januar 2013 in Kraft treten, die Altersvorsorgepflicht für Selbständige ein halbes Jahr später, zum 01.07.2013.

    Betroffen sind alle Selbständigen, die nach dem 1.7.1963 geboren sind.
    Ausgenommen sind u.a.:
    • Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke
    • Mitglieder der Künstlersozialkasse (KSK)
    • Geringverdiener ( weniger als 400 € im Monat)
    • Nebenberuflich Selbständige ( unter bestimmten Voraussetzungen)
    • 30- 50-jährige Selbständige ( geboren zwischen 1.7.1963 und 30.06.1983), die eine ausreichende Vorsorge nachweisen können. Was darunter verstanden wird, steht genauso wenig fest, wie In welcher Form und in welchem Umfang die Altersvorsorge vorzunehmen ist.
    Diese Reform kann für die Freiberufler, deren Praxis noch nicht so gut läuft, eine massive Bedrohung bedeuten.
    Ich informiere regelmäßig auf meiner Internetseite http://www.schulte-integral.de über die neuesten Entwicklungen.
    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
    Herzliche Grüße aus Köln

    Bernd Schulte
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  • Karl Stritzinger
    Karl Stritzinger    Premium Member
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    Es scheint mir sehr typisch für die derzeitige politische Kultur in Berlin zu sein, dass die dort regierende Klasse seinen Untertanen nicht zutraut, für das eigene Alter vorzusorgen. es werden dann extreme Beispiele als Negativvorbild zur Begründung genommen. Tatsache ist aber, dass die staatliche Rentenkasse faktisch pleite ist und dringend Geld braucht. Der andere Anlass ist der, dass die Lebensversicherungen unter einer hohen Rate an vorzeitigen Kündigungen und geringem Neugeschäft leiden. Nachdem Sowohl Kanzler Schröder den Versicherungen mit Riester und Co. einen Geschäftszuwachs gesetzlich garantierte will nun die andere Dame der Hannover-Connection (Stichwort: Politisch gut vernetzter Maschmeyer) mit einer Versicherungspflicht dieser Branche wieder zu mehr Umsatz verhelfen.
    Solange der deutsche Michel sich nicht wehrt wird das auch kommen.
    Selbständige, wehrt Euch und schreibt Eurem Abgeordneten endlich mal eine nette E-Mail und tut Euch mit Betroffenen zusammen.
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  • Wolfgang Schenk
    Wolfgang Schenk    Premium Member
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    HAllo.

    Bei uns in Össien gibt es die Pflichtversicherung und ich habe kein Problem damit.

    w.s.
  • Michael Pfautz
    Michael Pfautz    Premium Member
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    Na, ich bin für eine erhöhte Frauenquote in der Politik. Damit ist dann sichergestellt dass das totale Chaos ausbricht. Immer getreu dem Motto, erst mal studieren, dann Dr. machen (in der Hoffnung dass er nicht wieder aberkannt wird), dann Kinder kriegen und parallel dazu dann in die Politik wechseln und so weitermachen. Das sind die wirklich guten "Denker"(innen) mit sehr praktikablen Vorschlägen aus der Realität, weil diese ja über so viel Berufs- und Lebenserfahrung verfügen. Früher kamen überwiegend Selbständige und Unternehmer in die Parlamente weil Sie was drauf hatten. Heute ist das umgekehrt. Hier sollte jeder mal seine Wählermacht überdenken und 2013 endlich Schluss machen mit traditionellen Parteien und Systemen. Ich sehe dem gelassen entgegen, weil die Ministerin bestimmt was übersehen hat (auf Grund der super Qualifikation).