XING Community Freiburg

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  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    12 Jahre leben - 1 Jahr nicht essen = Besser?
    Das höchste Gut ist die Gesundheit. Aber was tun wir dafür? Im Alltag werden wir durch viele Termine und Verpflichtungen eingenommen. Hetzen oft durchs Leben. Wir können die Zeit nicht einholen, auch nicht zurückdrehen. Also ist es manchmal eine gute Idee einfach stehen zu bleiben. Wie geht es mir? Wo stehe ich?

    Als Selbständiger habe ich für mich den Ansporn der Gesunderhaltungspflicht. Im Grunde muss ich alle Kosten für ärztliche Behandlungen selbst bezahlen. Gut. Somit versuche ich diese Kostenpositionen gering zu halten.

    Zum Beispiel denke, glaube ich, dass das Fasten eine Alternative zum "länger und gesünder Leben" ist. Jeweils im Frühling und Herbst faste ich 14 Tage. Dabei beschränke ich mich ausschließlich auf das Trinken von Tee, Wasser, Buttermilch und etwas Saft. Animiert wurde ich vor ein paar Jahren durch das hervorragende Buch von Rüdiger Dahlke "Fasten Sie sich gesund: Das ganzheitliche Fastenprogramm".

    So kam ich auf die Gleichung, in 12 Jahren nehme ich quasi 1 Jahr keine Nahrung zu mir:-) In der Fastenzeit treibe ich weiter, zwar eingeschränkt, meine geliebte Lauferei. Erfahrungsgemäß verliere ich nach 14 Tagen ca. 10 % meines Körpergewichts.

    Warum faste ich? Als Hauptgrund möchte ich das verschieben von Grenzen nennen, also meinen Körper ganz bewusst in eine neue Situation bringen. Es ist sehr spannend zu spüren, wenn der Körper den Schalter auf "Stoffwechseländerung" stellt. Zusätzlich hat der Körper nun die Chance, Bestandteile aus dem Körper zu entfernen, welche unter normalen Umständen nicht "raus können".

    Blödsinn? Schaut man sich die "Top Ten 15" der häufigsten Todesursachen in Deutschland an, erkennt man schnell, welche Ursachen dahinter stecken. Ich denke, wir sind es unserem Leben schuldig, dass wir uns etwas mehr mit unserer Gesundheit beschäftigen.

    Nun stecken wir im Alltag fest und finden genügend Gründe, dass ja keine Möglichkeiten vorhanden sind, dieses Heilfasten oder ähnliche Ansätze durchzuführen. Ich kann von mir berichten, dass ich als Unternehmer und alleinerziehender Vater, ja, der jeden Tag im Fasten auch kocht und mal backt (gut für die Disziplin:-), und mir somit trotzdem die Zeit nehme zum fasten. Natürlich bleibt für mich kaum Zeit für wirklich längere Ruhephasen oder gar meditative Zustände, aber es reichen schon die sensibilisierten Gefühle und Erkenntnisse, wie ich oder andere in meinem Umfeld leben.

    Welche Erfahrungen und Gedanken gibt es hier in der Community? Ähnliche Gedanken? Oder gänzlich Andere? Wollen wir nicht alle länger Leben und besonders gesund???

    In diesem Sinne und eine naschreiche Weihnachtszeit:-)

    Thomas Wegner
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: 12 Jahre leben - 1 Jahr nicht essen = Besser?
    Fastet niemand in Freiburg? Ok, zur Weihnachtszeit natürlich nicht, aber das Jahr besteht aus mehr Tagen:-)

    Gestern war ich beruflich etwas länger mit dem Zug unterwegs und habe mir folgendes Buch mitgenommen:

    "Das egoistische Gehirn: Warum unser Kopf Diäten sabotiert und gegen den eigenen Körper kämpft "

    http://www.amazon.de/Das-egoistische-Gehirn-sabotiert-eigene...

    Klasse geschrieben und kann es nur empfehlen. Geht inhaltlich nicht ums fasten.
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: 12 Jahre leben - 1 Jahr nicht essen = Besser?
    Was läuft da schief? Wir sollen dafür Sorge tragen, die Lebenszeit zu verlängern, als zu verkürzen.

    "Jeder Vierte starb 2010 an Krebs"

    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/In...
  • Reingard Kinas
    Reingard Kinas
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    Re: 12 Jahre leben - 1 Jahr nicht essen = Besser?
    Wie heißt es so schön: "Wer nichts für seine Gesundheit tut, wird eines Tages viel für seine Krankheit tun!"

    Aber es gibt noch viele andere gesundheitliche Ansätze als das Fasten.

    Schöne Grüße
    Reingard Kinas
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: 12 Jahre leben - 1 Jahr nicht essen = Besser?
    @Kinas

    Hallo:-)

    "Wie heißt es so schön: "Wer nichts für seine Gesundheit tut, wird eines Tages viel für seine Krankheit tun!" "

    Das stimmt, nur gibt es an jeder Straßenecke Apostels, welche das Beste für mich wollen. Was ist richtig, was ist nicht optimal für mich? Als Gewerbetreibender habe ich für mich die Pflicht zur Gesunderhaltung, denn lieber bilde ich mich zum Thema Gesundheit und Ernährung weiter aus, als zukünftig hohe Behandlungskosten bezahlen zu müssen. Ja, natürlich bin gern gesund und kann mein Leben leben wie ich es mir vorstelle.

    Zusätzlich zu meiner gesundheitlichen Verfassung trage ich die Verantwortung für meinen Sohn. Dies motiviert weiter, nach optimalen Ansätzen zu suchen.

    "Aber es gibt noch viele andere gesundheitliche Ansätze als das Fasten."

    Natürlich, ich wollte hier einen ersten Beitrag zur Diskussion anbieten.

    Welche Ansätze können Sie als interessant beschreiben?

    Herzliche Grüße

    Thomas Wegner
    This post was modified on 09 Feb 2012 at 02:26 am.
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: Fasten eine gute Alternative?
    "Die Ernährung der Deutschen: Schluss mit der Geschmacklosigkeit!", titelt ein Beitrag in der FAZ.

    Wie in jedem Jahr faste ich im Frühjahr und Herbst jeweils 14 Tage. Bei diesem Heilfasten beschränke ich mich auf das Trinken von Mutter- und Sojamilch, Tomatensaft, etwas Gemüsesuppe und viel Wasser sowie Tee. In 6 Tagen kann ich endlich wieder einen Salat genießen:-)

    Natürlich nutze ich die Zeit des Fastens fast schon zwangsläufig, um über die eigene Ernährung nachzudenken. Nur welcher Weg ist der Optimale?

    Mit etwas gesundem Menschenverstand kann der goldene Mittelweg gefunden werden, was grundsätzlich bedeuten mag, sich vielseitig zu ernähren. Im Grunde frage ich mich immer wieder, warum wir Menschen nicht versuchen, unsere Lebenszeit zu verlängern, anstatt durch falsches Verbraucherverhalten meist Gegenteiliges zu bewirken.

    Um die Erziehung zu meinen Sohn erkenne ich die tägliche Herausforderung, ihm nicht nur eine Medien- sondern auch eine Ernährungskompetenz zu vermitteln. Er muss für sich lernen, mit all diesem ganzen Überfluss fertigzuwerden. Was auch für mich gilt.

    Folgenden Beitrag aus der FAZ finde ich sehr passend zum Thema "optimaler Ernährungsweg":

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-ernaehrung-der-deu...

    Herzliche Grüße

    Thomas Wegner
    This post was modified on 14 Mar 2012 at 10:55 am.
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: Yoga nun doch gefunden...
    Neben dem Fasten hat mir immer noch etwas gefehlt und ich dachte oft an Yoga. Als Hauptmotivation dienten die Gedanken einen weiteren gesundheitlichen Ansatz zu verwenden. Neben der Vollzeitbetreuung meines Sohnes, meiner Bürotätigkeit, dem Fasten, meiner Vorliebe zum Langstreckenlaufen und vielen anderen Tätigkeiten konnte ich nie etwas finden, was eben nicht mit einem erhöhten Pulsschlag einhergeht und schon gar nicht ganzheitlich auf Körper und Seele wirken kann. Ok, ich hatte schon einmal etwas von Yoga gehört:-)

    Wie so oft kaufte ich mir ein Buch, mit etwas Glück greift man zu einer guten Literatur. Ich bekam gleich das Buch von Milena Moser in die Hand. Klasse Buch. Fängt schon gut an, dachte ich mir.

    http://www.amazon.de/Schlampenyoga-oder-gehts-hier-Erleuchtu...

    Mit den freudigen Erkenntnissen brauchte ich jetzt noch eine nette Yogarunde. Offen bin ich immer für neues und meldete mich bei Martina Schanze http://www.klar-im-blick.de/ an. Ist immer ein Risiko, aber nur durch Bewegung kommen wir weiter. Also angerufen und herzlich begrüßt. Nach meiner ersten Schnuppersitzung hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich dachte, ich wusste, da habe ich das gefunden, was mir fehlte.

    Geld sollte nie im Mittelpunkt des Lebens stehen. Wir können es eh nicht mitnehmen, aber das Erlebte sehr wohl.

    Welche Yogaerfahrungen gibt es hier in der Runde?

    Herzliche Grüße

    Thomas Wegner
  • Thomas Wegner
    Thomas Wegner    Premium Member
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    Re: kohlenhydratreduzierte Ernährung macht Sinn
    Kohlenhydratreduzierte Ernährung macht nicht nur Sinn, sondern auch Spaß. Die Bücher zur kohlenhydratreduzierten Ernährung fand ich sehr lesenswert und verwende die Rezepte gern als Vorlage oder Idee zum experimentieren beim Kochen. Was mir dabei besonders gefällt ist die Einfachheit und somit die Natürlichkeit. Übrigens kommt die Rezeptur auch bei Jugendlichen sehr gut an:-)

    http://www.amazon.de/Die-LOGI--Jubil%C3%A4umsbox-Standardwer...

    Herzliche Grüße
    Thomas Wegner