Ich habe die letzten Jahre an einem Buch gearbeitet, mit dem ich allen mir jemals entgegneten Fragen begegnen wollte. Das Buch "Zu Geld und Ökonomie" wird in Fachkreisen schon gut anerkannt (siehe z.B. Zitat v. Helmut Creutz auf amazon). Ich habe hierbei auf ca. 550 Seiten mein persönliches "diskutierbares Ganzes" zur Diskussion gestellt, gelange dann zu 5 Punkten, die m.E. umzusetzen wären.
Letztlich geht es mir um die notwendigen Rahmenbedingungen einer globalen Gleichgewichts-Fair-Trade-Ökonomie ... dem Vorwurf des Utopismus trete ich dabei gern entgegen: Mir geht es nur um "richtig" oder "falsch", ob oder wie dies umsetzbar sein könnte, sind die Probleme anderer Leute, der Politik, der - ich hoffe soweit kommt es nicht - sich irgendwann erheben müssenden Massen ...
Im Buch werden die großen Ökonomie-Tendenzen erklärt, die anderorts gewohnt unerklärt bleiben (z.B. De-Industrialisierung der USA, oder Gründe der entstandenen Geldschwemme etc.), der m.E. wahre Grund für den Weg zum Euro ... .
Ich belege im Buch die fatale kategorisch pro-kapitalistische Ideologisierung der universitären VWL (ich selbst trenne strikt zwischen "Marktwirtschaft" und "Kapitalismus", und fordere eine wirkliche Marktwirtschaft, die dann endlich auch wieder in notwendigem Rahmen sozial werden könnte) ebenso wie tendenziöse Ausrichtung der meisten Wirtschaftsbücher ... und versuche dabei, meine eigene heutige Sicht der Dinge stets als durch gute Argumente beeinflussbar zu halten.
Leseproben finden Sie in bei Libreka, "Blick ins Buch" bei amazon oder auch in Form von Artikeln auf der Page der Zeitschrift "Humane Wirtschaft" (03/2008: "Die Finanzkrise", 05/2008: "Der Euro als neue Leitwährung?", 02/2009: "Peter Sloterdijk und die Ökonomie".)
Ich bin heute ein stets kritisch reflektierender Unterstützer der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells, da ich dessen Argumentation nach jahrelanger und ziemlich breitgefächerter Recherche immer noch für stimmig halte. Bei näherer Betrachtung kann m.E. gesagt werden, dass letztlich alle Bevölkerungsgruppen von diesem Konzept profitieren würden. Aus welchem Grunde, habe ich im Buch ausführlich beschrieben.
Ich bin auch neben Peter Sloterdijk und Dirk Müller m.W. der einzige, der die Bevölkerung auf die seit Jahren schon praktizierte, m.E. hochskandalöse, "Inflationsstrategie" unserer Regierungen und Notenbanken aufmerksam machen will (siehe z.B. Sloterdijk in Interview in SZ v. 03.01.2009).
Ihre Meinung würde mich freuen, würde auch ggf. in spätere Ausgaben einfliessen.
Wenn jemand beruflich Leute mit meinem Hintergrund sucht, so kann er sich natürlich ebenfalls gern melden: Von der heutigen Krise rede ich seit über 6 Jahren in ziemlich konkreter Weise und mein Gehirn beschäftigt sich ohnehin permanent mit den Fragen der Ökonomie ...
Mit den besten Grüßen,
Simon Bichlmaier
This article was modified on 07 Nov 2009 at 08:39 pm.




