Guten Morgen zusammen,
ich finde die Diskussion sehr wichtig, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise.
Meine Entscheidung für das Studium der Dipl. Sozialwissenschaften fiel damals aufgrund von Interessen und Neigungen. Aber ich wusste nicht, was ich beruflich später einmal damit anfangen kann. Diese Frage entscheidet sich sowieso erst später durch Praktika o.ä. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass die Uni einen da ziemlich im Regen stehen lässt. Ein praktischer Bezug zum Beruf bestand leider fast gar nicht, da müssen sich die Unis warm anziehen und bischen mehr bieten.
Ein viel größeres Problem liegt meines Erachtens aber im Ruf der geisteswissenschaftlichen Studenten, der oft leider nicht sonderlich gut ist. Ich nenne nur ein paar Klischees: Langzeitstudenten, reine Theoretiker, linke radikale Spinner. Leider sorgen eben nicht gerade wenig Geisteswissenschaftler für diesen Ruf, den ich aus Oldenburg bestätigen kann. Dies ist in aller Fairness aber auch regional unterschiedlich und uniabhängig zu bewerten.
Ich bin sehr froh meinen Neigungen gefolgt zu sein und Geisteswissenschaftler zu sein, um meinem Traumberuf in der PR gefolgt zu sein. Aber auch nur durch Eigeniniative, Softskills, Netzwerke und Praktika. Ohne diese Faktoren ging damals und geht heute rein gar nichts!
Geisteswissenschaftliche Grüße
Edzard Schönrock

