Geschäftskontakte Oberland - GO Business
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Gitta Reuss Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Diskussion zum Thema Weiterbildung
Ein herzliches Grüß Gott an alle Geschäftskontakte Oberland - GO Business Mitglieder und Willkommen im Forum Weiterbildung, das Ihr Moderator, Gitta Reuss, ab sofort betreut.
Starten wir doch gleich einmal die Diskussion über den Stellenwert der Fort- und Weiterbildung.
Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht Weiterbildung?
Nehmen wir eine Skala von 1-3, sehr wichtig, wichtig, nicht wichtig.
Wem das zu grob ist, kann gerne verfeinern.
Was darf Weiterbildung an Zeit kosten?
Prozent meiner aktiven Zeit
Was darf Weiterbildung an Euros verschlingen?
Prozent meines Einkommens
Ideales Weiterbildungsangebot – gibt es das?
Kurs, Workshop, Schule, Wissenstransfer unter Netzwerkern, Selbststudium, Lesen, Fernsehen, E-Learning, Blended Learning (Kombination E-Learning und Präsenzlernen/Klassenzimmer und mehr), Learning by Doing, Erfahrungsaustausch, Teamlernen, Erfahrungslernen, Fremdthemen, usw.
Sollen Weiterbildungsmaßnahmen mit einem Zertifikat abgeschlossen werden oder ist es auch möglich Wissen und Können anders darzustellen?
Empfehlungsschreiben, Muster, Projektberichte, Referenzen – dies kennen wir – geht es auch anders?
Hat eigentlich jeder einen Anspruch auf Weiterbildung? Was halten Sie von staatlichen Vereinbarungen, z.B. wie in Frankreich, wo Angestellten eine bestimmte Stundenanzahl als bezahlte Arbeitszeit für Weiterbildung zusteht?
Revolutionieren wir doch mal das Thema und schneiden es so zu, wie wir es wollen. Geschäftskontakte Oberland – GO Business ist offen dafür.
Ich freue mich auf Ihre Meinungen und schicke schon mal GO Business Grüße. Herzlich Ihr Moderator Forum Weiterbildung Gitta Reuss
- 25 Sep 2006, 2:08 pm
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Gitta Reuss Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Diskussion zum Thema Weiterbildung
Hallo, danke für den Beitrag. Von uns allen Daumendrücken für die gute Note. Wird schon klappen, denn wer so sicher auf sein Ziel los geht, dem kann es nur gut gehen.
Wie ist Ihre Meinung zum 'Anspruch' auf Fortbildung?
Sie sind ja auch Softwareentwickler wie wir. Wir haben gerade in unsere internationale Version die in Frankreich geltenden gesetzlichen Regelungen eingebracht. Also, Anspruch auf 20 Stunden Fortbildung im Jahr, die als Arbeitszeit angerechnet werden müssen. Berichte an die Gewerkschaft, Möglichkeit des Summierens der Stunden über nn-Jahre, etc.
Wenn Angestellte diesen Anspruch an ihren Arbeitgeber haben (in Frankreich), wie sieht dann der Ausgleich für Freiberufler und Unternehmer aus? Kann es da eine Brücke geben? Schließlich hat hier der Staat eingegriffen: Gut? Oder zuviel Staat für die persönliche Weiterentwicklung?
Bin gespannt auf Ihre Meinung und natürlich auch die der anderen, die sich daran beteiligen- Grüße von Gitta Reuss
- 26 Sep 2006, 09:42 am
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Gitta Reuss Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Diskussion zum Thema Weiterbildung
danke schön für Ihren Beitrag. Ich hoffe, dass sich noch ein paar Leute mehr an der Diskussion beteiligen. Ich bin grundsätzlich auch für mehr Verantwortung, die jeder für sich selbst übernimmt.
Grüße und bis bald, spätestens 19.10.06?? Auftaktveranstaltung in Bad Tölz. Einladung kommt ..... Gitta Reuss
- 26 Sep 2006, 10:26 am
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Adolf Mock Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Diskussion zum Thema Weiterbildung
Ich selbst habe mich mein ganzes Arbeitsleben lang immer sehr viel weitergebildet.
Die erste Ausbildung war zum Dipl-Ing(FH) Elektrotechnik. Nach 10 Jahren wieder neu orientiert in Richtung Finanzdienstleistung. Habe bei der IHK damals die erste offizielle Prüfung in diesem Bereich absolviert.
Weitere Tätigkeit war dann Baufinanzierungsvermittler. Hier ist wieder viel Spezialwissen erforderlich.
Jetzt bin ich als Immobilienmakler tätig in meinem eigenen Büro. Man sagt, dass ich meinen Job sehr kompetent ausführe.
In dieser ganzen Aus-und Weiterbildungshistorie habe ich sehr gute Trainer erlebt, die wirklich faszinierend, motivierend und lehrreich referiert haben. Da waren aber viele andere, die oftmals viel Geld gekostet haben, die nur show-mäßig mehr oder weniger lustige Phrasen zum besten gegeben haben und gebracht hat es nichts, außer Spesen.
Mein oberstes Ziel ist, erfolgreicher zu sein. Deshalb akzeptiere ich nur mehr Trainer, die selber erfolgreich waren und sind. Theoretiker sind ihr Geld nicht wert.
Das ist der Grund, warum ich jetzt nur noch weniger, aber sehr gezielt Weiterbildungsveranstaltungen besuche.
- 26 Sep 2006, 10:11 pm
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Gitta Reuss Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Diskussion zum Thema Weiterbildung
Guten Morgen Herr Mock,
danke schön für Ihren Beitrag zum Thema Weiterbildung. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, vor allem gibt es auch viele so genannte 'Beginner', die als Fachleute und erfahrene Dozenten verkauft werden. Allerdings, ich finde, man erkennt diese dann doch sofort. Sicher müssen wir auch unerfahrenen Trainern die Chance geben erfahren zu werden. Aber nicht zu einem Preis, der wirklich nur für die Profis gelten kann.
Was wäre denn schon schlimm daran, wenn man einen 'Beginner' als solchen auch vorstellt und, sollte er die Veranstaltung alleine bewältigen müssen, eben nicht den vollen Preis verlangt, sondern einen 'Frischmann' Nachlass gibt?
Herr Mock, wie ist Ihre Einstellung zu meiner Frage mit der staatlichen Regulierung, wie das jetzt in Frankreich der Fall ist. Es gilt zwar nur für Angestellte (dabei erhebt sich aber die Frage, wo bleiben die anderen). In Frankreich hat gesetzlich verankert jeder Angestellte Anspruch auf Weiterbildung, die in der Arbeitszeit stattfinden darf und soll und angerechnet wird. Ein Behörde wacht über die Einhaltung.
Da wir ja ein europäisches Land sind, wir auch unsere Software darauf ausrichten mussten, interessiert mich die Meinung hierzu sehr.
Danke schön für Ihre Kommentare - ich hoffe, wir können uns am 19.10.06 zur Auftaktveranstaltung kennen lernen. Die Einladungen kommen voraussichtlich nächste Woche. Es muss noch so einiges geklärt und geregelt werden.
Für Sie einen schönen Tag und freundliche Grüße von Gitta Reuss
- 27 Sep 2006, 07:27 am
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Adolf Mock Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: Diskussion zum Thema Weiterbildung
Hallo Frau Reuss,
die Antwort auf Ihre Frage ist aus meiner Sicht zweischichtig.
Grundsätzlich finde ich Regulierungen von staatlicher Seite nicht besonders gut, weil sie nur Berechtigungen einer Seite zu Lasten der anderen Seite festlegen.
Kann beidseitig positiv oder negativ sein:
1. Der AN nutzt die staatlich vorgegebene Berechtigung um ein paar Tage "Sonderurlaub" zu erhalten, weil er eigentlich kein Interesse an Weiterbildung hat. Der AG hat den Lohn und zusätzlich die Kursgebühr /Spesen zu zahlen und hat andererseite keinen Vorteil, also ist die Firma u.U. für nichts doppelt belastet.
2. Wenn die Weiterbildung von Seite des AG oder auch AN nicht realisiert wird oder genehmigt wird, dann wirkt es negativ auf die Dienstleistung/Produkte oder auf das Weiterkommen des AN`s.
Beides ist nicht sehr positiv.
Aber grundsätzlich führen aus meiner Sicht staatliche Regelungen gesamt gesehen eher zu Nachteilen als zu Vorteilen.
Gruß aus Wolfratshausen
- 27 Sep 2006, 1:51 pm
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Gitta Reuss Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Diskussion zum Thema Weiterbildung
Hallo, Herr Mock,
danke schön für Ihre Meinung zum Thema.
Da bin ich auch ganz Ihrer Meinung. Ich denke, wir sollten den Staat dazu animieren zurück haltend zu sein und die Menschen eher anzuregen mehr Verantwortung für sich zu übernehmen. Auch wenn man AN ist, ist es doch schöner, wenn man für sich entscheiden und sorgen kann.
Eigentlich ist es ja logisch, das wir AGler oder Freiberufler/Freelancer so denken, denn wir haben das schon längst gemacht, die Verantwortung für uns übernommen.
Da gibt es aber einen neuen Trend, der in einem Wirtschaftsbuch 'Führen mit flexiblen Zielen' beschrieben wird. Der Titel ist nicht so transparent für das, was das Buch vermitteln will, nämlich, dass die AN die Verantwortung für ihr Tun und Handeln übernehmen, wenn die Entscheidungen auf der niedrigstmöglichen Ebene getroffen werden, da dort die Kompetenz am größten ist und auch die Bereitschaft vorhanden ist, Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen (Autor, Niels Pfläging, Campus Verlag, Artikel in der SZ vom 23.24.09.06).
Wenn Sie wollen, dann kann ich den Artikel scannen und Ihnen zusenden. Kleiner Hinweis genügt - freundliche Grüße von Gitta Reuss
- 27 Sep 2006, 2:25 pm
