Im letzten Leitartikel, NEWS, vom 3. Oktober 2009, habe ich versucht zu erklären, "WO FÜHRUNG BEGINNT". Das konnte nicht vollständig sein, denn wer führen will, muss nicht nur wissen, was er zu tun hat, sondern auch was er nicht tun darf.

Basis dazu ist meine eigene Lebenserfahrung aber auch die Aussagen von gescheiten Leuten wie Dale Carnegie, Napoleon Hill, Joseph Murphy u.a.

Siehe dazu auch im Forum "SORGE DICH NICHT LEBE, EINE ANLEITUNG FÜR GLÜCK, ERFOLG, LIEBE" meinen heutigen Artikel: "DIE EINUNDDREISSIG WEGE ZUM MISSERFOLG".

1) Mangelnde Aufmerksamkeit für Details und fehlende Fachkenntnisse.
Für Probleme keine Zeit haben, zu beschäftigt mit anderen Dingen.
Die Aufgabe nicht so richtig im Griff und unfähig, Aufgaben geeigneten fähigen Leuten anzuvertrauen.

2) Abneigung gegen die Erledigung kleiner und bescheidener Aufgaben.
Ungenügendes Wissen über die Arbeitsvorgänge, weil man sie selbst nicht ausgeführt hat.
Der Chef muss selbst alle Arbeiten verrichten bzw. verrichten können oder aber er muss mindestens wissen, was es dazu braucht, um eine Arbeit erfolgreich zu machen.

3) Die Erwartung für Wissen bezahlt zu werden, anstatt für das, was man aus diesem Wissen macht.
Ungenügende Leistung, keine Bewährung und zuwenig tatsächlicher Nutzen für die Struktur, von der man bezahlt wird.

4) Furcht vor dem Wettbewerb in der eigenen Struktur, Angst vor dem Überholt werden.
Verkennen der einfachen Wahrheit, dass man durch den richtigen Einsatz der Kräfte anderer das Unternehmen erfolgreicher machen kann, als durch den der eigenen Kräfte.
Dem erfolgreichen Vorgesetzten gelingt es durch seine Vorzüge, seine Leute zu Höchstleistungen zu bringen, die sie ohne ihn nicht oder kaum erreichen würden.

5) Mangel an Phantasie.
Fehlende dynamische Vorstellungskraft und damit kaum eine Chance in herausfordernden Situationen erfolgversprechende Pläne entwickeln zu können.

6) Selbstsucht.
Fehlendes oder ungenügendes Verständnis für die Leistung seiner Leute, kaum Lob und Anerkennung.
DAS eigene Verdienst und DER eigene Verdienst steht in einem Missverhältnis zu den eigenen Leuten.

7) Unmässigkeit.
Unbeherrschte und unmässige, wenig vorbildhafte, Lebensweise führt unweigerlich zum Verlust von Energie und Lebenskraft und damit früher oder später zum Autoritätsverlust.

8) Mangel an Loyalität.
Wer untreu ist, gegenüber sich selbst, seinen Leuten, seiner Struktur und Grundsätze, Satzungen, stipulierte Unternehmensphilosophie, Richtlinen u.ä. wider besseres Wissen verletzt, wird zu Recht verachtet.
Mangelnde Zuverlässigkeit ist die Hauptursache jedes menschlichen und beruflichen Versagens.

9) Betonung der eigenen Autorität.
Verbreitung von Furcht statt Begeisterung.
Zuwenig ausgebildete Eigenschaften der Zugänglichkeit, des Verständnis, der Unparteilichkeit und des beruflichen Könnens.

10) Titelsucht.
Wer sich mit einem Titel wichtig tut beweist, dass er sonst nicht viel zu bieten hat.
Der Arbeitsraum eines wirklichen Chefs steht jedem offen und ist frei von überflüssigem Luxus.