San Jose, Kalifornien, GPU Technology Conference, 16. Mai 2012 – Mit dem Startschuss zur GPU Technology Conference (GTC) enthüllt NVIDIA zum dritten Mal nach seiner Gründung vor 19 Jahren wegweisende Innovationen, wie unter anderem die Beschleunigung von Cloud-Computing durch die enormen Computing-Kapazitäten mittels GPUs.
Nach fünf Jahren an Entwicklungszeit basiert NVIDIAs Cloud-GPU-Technologie auf der neuen Kepler-GPU-Architektur und kommt in großen Rechenzentren zum Einsatz. Durch Virtualisierungs-Technologie können mehrere Anwender gleichzeitig die GPUs nutzen. Ultraschnelle Streaming-Display-Möglichkeiten verhindern lästige Verzögerungszeiten und vermitteln das Gefühl, als würde das Rechenzentrum nur einen Steinwurf entfernt stehen. Dazu kommen ein effizienter Energieverbrauch sowie niedrige Kosten für Rechenzentren.
NVIDIAs Vorstellung seiner Cloud-GPU-Technologie folgt auf die GPU-Erfindung aus dem Jahr 1999, die damals das visuelle Computing revolutionierte, und auf die Entwicklung von CUDA im Jahr 2006, die eine massive Beschleunigung der Computing-Performance durch parallele Berechnungen ermöglichte.
„Die Kepler-Cloud-GPU-Technologie katapultiert Cloud-Computing in ein neues Zeitalter”, so NVIDIA-CEO Jen-Hsun Huang. „Die GPU ist unentbehrlich geworden. Sie ist von zentraler Bedeutung für Gamer. Sie ist entscheidend für die Realisierung von Ideen digitaler Künstler. Sie ist für Endgeräte mit Touchfunktion essentiell, um anspruchsvolle Grafiken zu liefern, und jetzt sorgen wir mit der Cloud-GPU für eine unglaublich Erfahrung, egal ob jemand dabei via Fernzugriff arbeiten möchte oder als Gamer frei von PCs oder Konsolen spielen will.“
Bei der Implementierung der Kepler-Cloud-Technologie in Unternehmen mittels NVIDIA-VGX-Plattform werden virtuelle Desktops beschleunigt. Unternehmen wenden sie an, um per Fernzugriff anspruchsvolle Applikationen auf Notebooks oder mobile Endgeräte zu streamen.
Die Implementierung der Kepler-Cloud-Technologie für Games, NVIDIA GeForce GRID, unterstützt dabei Cloud-Gaming-Services. Anbieter von Gaming-as-a-Service nutzen sie für eine spektakuläre Spieleerfahrung via Fernzugriff, die das Potenzial bestehender Konsolen-Generationen übertrumpft.
Neben Pressemitteilungen zu NVIDIAs VGX-Plattform und GeForce GRID hat das Unternehmen eine zusätzliche Pressemitteilung zu NVIDIA-Tesla-GPUs veröffentlicht. Jene basieren auf der neuen Kepler-Architektur, die neue Standards in dem Bereich High-Performance-Computing setzt.
Neben der Keynote von NVIDIA-CEO Jen-Hsun Huang sprachen weitere Führungskräfte wichtiger Partnerunternehmen über die Cloud-Technologie von NVIDIA. Dazu gehörten unter anderem: David Yen, General Manager und Senior Vice President Data Center Group bei Cisco, Brad Peterson, Technology Strategist und Sumit Dhawan, Group Vice President und General Manager bei Citrix, David Perry, CEO und Gründer von Gaikai und Grady Cofer, Visual Effects Supervisor bei Industrial Light & Magic.
GPU Computing
Die Grafikprozessoren (GPU) auf diesen Karten erreichen heute unter bestimmten Voraussetzungen eine Rechenleistung die um ein vielfaches höher ist als die des Hauptprozessors (CPU).
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Updates
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16 May 2012
NVIDIA präsentiert seine Cloud-GPU-Technologien und definiert die Computing-Industrie zum dritten Mal neu
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04 May 2012
GTC 2012: CUDA 5.0 und Kepler 2.0
Nvidia stellt auf der vom 14. bis 17. Mai im kalifornischen San Jose stattfindenden GPU Technology Conference (GTC) offenbar Version 5.0 der CUDA-Schnittstelle vor. Via CUDA lassen sich universelle Berechnungen auf die Shader-Rechenkerne moderner GeForce-Grafikchips auslagern (GPGPU). CUDA 5.0 soll neue Funktionen mitbringen, die das Programmieren erleichtern und zu höherer Performance führen – besonders in Zusammenspiel mit einer auf GPGPU-Berechnungen zugeschnittenen, neuen Kepler-Architektur, die Nvidia im Rahmen der GTC ebenfalls präsentieren will. Die zugehörige GPU soll laut einer Seminarbeschreibung aus sieben Milliarden Transistoren bestehen, Atomic-Operationen schneller ausführen und ECC-Speicherschutz bieten. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um den GK110-Grafikchip handeln, der vor allem für professionelle Tesla-Rechenkarten gedacht ist.
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Zu Details über Keplers Compute-Architektur halten die Nvidia-Mitarbeiter Lars Nyland (Senior Architect) und Stephen Jones (CUDA-Entwickler) eine Sitzung am 16. Mai um 14 Uhr Ortszeit ab, zu CUDA 5.0 spricht Chief Technologist Mark Harris am 15. Mai um 16 Uhr. Allerdings dürfte es sich Nvidia-Chef Jen-Hsung Huang nicht nehmen lassen, die wichtigsten Neuerungen bereits während des Eröffnungsvortrags am Vormittag des 15. Mai zu präsentieren.
Nvidias GPU Technology Conference richtet sich an Fachbesucher – Ingenieure, Wissenschaftler, Entscheidungsträger und Journalisten – und bietet mit dem Emerging Companies Summit auch Start-Ups die Möglichkeit, ihre Entwicklungen zu zeigen. Vorrangig geht es bei der GTC um den professionellen Einsatz von GPUs und die Frage, welche Anwendungen in verschiedenen Wirtschafts- und Forschungsbereichen von der Rechenkraft moderner GPUs profitieren können.
Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GTC-2012-CUDA-5-0-und... - more
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